Rente aufbessern: 10 konkrete Wege mit Rechenbeispielen
Die gesetzliche Rente reicht für die meisten Menschen nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Wer rechtzeitig handelt, kann die Rentenlücke gezielt schließen. Hier sind 10 konkrete Wege — mit Zahlen, die zeigen, was sich wirklich lohnt. Wer akut zu wenig Rente hat und sofortige Optionen sucht, findet im Ratgeber Rente reicht nicht — was tun? einen kompakten Überblick. Stand: 25.04.2026
Rente aufbessern — Eckdaten
- Durchschnittliche gesetzliche Rente DE ca. 1.200 EUR/Monat
- Rentenlücke Durchschnitt ca. 800–1.200 EUR/Monat
- AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → Förderung bis 540 EUR/Jahr - Freiwilliger GRV-Beitrag (2026) 96,72–1.404,30 EUR/Monat
- bAV-Freibetrag (Sozialabgaben) bis 302 EUR/Monat (2026)
- Hinzuverdienstgrenze Frührente aufgehoben seit 2023
Eine kurze Vorbemerkung: Nicht jeder Weg passt für jeden. Ob sich ein bestimmter Ansatz lohnt, hängt von deinem Alter, Einkommen, Steuerklasse und familiären Situation ab. Die folgenden Rechenbeispiele sind Orientierungswerte auf Basis gängiger Annahmen — keine steuerliche oder rechtliche Beratung.
Weg 1: Freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung
Wer Lücken in seinem Rentenkonto hat — zum Beispiel durch Studium, Selbständigkeit oder Auslandszeiten — kann diese durch freiwillige Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung schließen. Das lohnt sich besonders für Menschen, die kurz vor dem Rentenalter stehen und noch Beitragslücken haben, oder für Selbständige, die keine gesetzliche Rente aufgebaut haben.
Rechenbeispiel: Eine 55-jährige Frau hat 30 Beitragsjahre und will auf 35 Jahre kommen. Ein freiwilliger Jahresbeitrag von ca. 4.000 EUR bringt ihr rund 25 EUR mehr Rendite pro Monat — lebenslang. Ab einem Alter von rund 68 Jahren hat sie ihren Einsatz amortisiert. Wer sehr alt wird, profitiert erheblich. Mehr dazu: Freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen.
Weg 2: Altersvorsorgedepot und ETF-Sparplan
Das staatlich geförderte AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → ist ab 2027 der effizienteste Weg zur privaten Altersvorsorge. Du sparst monatlich in breit gestreute ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →s, erhältst bis zu 540 EUR staatliche Zulage pro Jahr, und Kursgewinne bleiben in der Ansparphase steuerfrei.
Rechenbeispiel: Ein 35-jähriger Mann zahlt 150 EUR pro Monat in ein AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → ein und erhält 45 EUR/Monat (540 EUR/Jahr) Grundzulage. Effektiver Eigenaufwand: 105 EUR/Monat. Bei 6 Prozent durchschnittlicher Rendite und 32 Jahren Laufzeit ergibt sich ein Endkapital von rund 175.000 EUR — woraus ein monatlicher Sparplan-Entnahme von ca. 700 EUR über 25 Jahre ermöglicht wird.
Auch ohne das Altersvorsorgedepot lohnt sich ein freier ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Sparplan als Ergänzung zur gesetzlichen Rente. Die Flexibilität ist höher, die Förderung fehlt aber. Ein MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
Mehr erfahren →-ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren → mit einem TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
Mehr erfahren → von 0,2 Prozent kostet über 30 Jahre gut 90 Prozent weniger als alte Versicherungsprodukte — und übertrifft diese in der Regel dennoch deutlich in der Rendite.
Weg 3: Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Die betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer ein effektiver Hebel, weil Beiträge bis zur Freigrenze sozialabgaben- und steuerfrei eingezahlt werden. 2026 liegt dieser Betrag bei 302 EUR pro Monat (4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze). Arbeitgeber sind seit 2019 verpflichtet, bei Entgeltumwandlung mindestens 15 Prozent zuzuschießen — viele zahlen mehr.
Rechenbeispiel: Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 4.000 EUR wandelt 200 EUR Brutto in bAV um. Netto kostet ihn das je nach Steuerklasse nur ca. 110–130 EUR. Der Arbeitgeber legt 30 EUR (15 %) obendrauf: Insgesamt fließen also 230 EUR pro Monat in die bAV. Bei 30 Jahren Laufzeit und 4 Prozent Rendite ergibt das ein Kapital von rund 158.000 EUR. Mehr Details: Betriebliche Altersvorsorge erklärt.
Weg 4: Rürup-Rente (Basisrente) für Selbständige und Gutverdiener
Die Rürup-Rente ist primär für Selbständige interessant, die keine gesetzliche Rente aufbauen. Der entscheidende Vorteil: Beiträge sind zu 100 Prozent als Sonderausgaben absetzbar (2026: bis 29.344 EUR für Alleinstehende). Bei einem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
Mehr erfahren → von 42 Prozent erstattet das Finanzamt fast die Hälfte der Einzahlung.
Rechenbeispiel: Ein Selbständiger zahlt 12.000 EUR pro Jahr in eine Rürup-Rente ein. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent spart er ca. 5.040 EUR Steuern. Effektiver Eigenaufwand: 6.960 EUR. Der Nachteil: Das Kapital ist gebunden, eine vorzeitige Auszahlung ist nicht möglich. Rürup eignet sich als Ergänzung, nicht als alleinige Säule.
Weg 5: Minijob oder Teilzeit im Rentenalter
Arbeit im Rentenalter ist kein Zeichen von Not — für viele ist es Erfüllung. Seit 2023 gibt es keine Hinzuverdienstgrenze mehr für Vollrentner. Du kannst beliebig viel hinzuverdienen, ohne dass deine Rente gekürzt wird. Mehr dazu: Hinzuverdienst und Rente.
Rechenbeispiel: Eine 67-jährige Rentnerin arbeitet 10 Stunden pro Woche als Buchhalterin auf Minijob-Basis (ca. 556 EUR/Monat). Über 5 Jahre ergibt das ein Zusatzeinkommen von 33.360 EUR brutto. Bei einem Minijob zahlt der Arbeitgeber Pauschalabgaben; die Rentnerin selbst ist weitgehend steuer- und abgabenfrei. Details: Rente und Minijob.
Weg 6: Immobilien als Altersvorsorge
Die eigene Immobilie ist in Deutschland der beliebteste Weg zur Altersvorsorge — und hat seinen Wert. Im Alter mietfrei zu wohnen entspricht einem monatlichen Einkommen in Höhe der eingesparten Miete. Bei einer Kaltmiete von 800 EUR pro Monat sind das über 20 Rentenjahre 192.000 EUR, die man nicht aus der Rente bezahlen muss.
Rechenbeispiel: Ein Paar kauft mit 40 Jahren eine Eigentumswohnung für 350.000 EUR. Sie zahlen über 27 Jahre eine monatliche Rate von 1.300 EUR ab. Mit 67 gehört die Wohnung ihnen. Die eingesparte Miete ab Rentenbeginn entspricht einem zusätzlichen monatlichen Einkommen von ca. 900 EUR (inflationsbereinigt). Risiken: Leerstand, Instandhaltungskosten, Klumpenrisiko. Eine Kombination aus ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Depot und Immobilie ist breiter diversifiziert als eine Immobilie allein.
Weg 7: Dividenden-Portfolio
Ein gut aufgebautes Dividenden-Portfolio kann im Alter regelmäßige Einnahmen liefern — ähnlich wie eine zusätzliche Rente. Dividenden-ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →s wie der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield oder der iShares STOXX Global Select Dividend 100 schütten regelmäßig Erträge aus, ohne dass man Anteile verkaufen muss.
Rechenbeispiel: Ein 45-jähriger Mann baut über 22 Jahre ein Dividenden-Portfolio von 120.000 EUR auf (200 EUR/Monat, 6 % Rendite). Bei einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent schüttet das Portfolio im Alter ca. 350 EUR pro Monat aus — zusätzlich zur gesetzlichen Rente. Mehr dazu: Dividendenstrategie aufbauen.
Mehr erfahren → (25 % + Soli). Im AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → fällt in der Ansparphase keine Steuer an — ein deutlicher Vorteil für thesaurierende ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →s über lange Zeiträume.
Weg 8: Nebeneinkünfte und Freelancing vor der Rente
Wer in den Jahren vor der Rente zusätzliches Geld verdient und dieses gezielt investiert, kann die Rentenlücke effektiv verkleinern. Freelance-Tätigkeiten, Beratertätigkeiten oder der Verkauf von digitalen Produkten sind heute einfacher zugänglich als je zuvor. Jeder Euro, der 5 bis 10 Jahre vor der Rente zusätzlich investiert wird, hat durch den Zinseszins-Effekt noch echte Wirkung.
Rechenbeispiel: Eine 57-jährige Lehrerin verdient durch Online-Nachhilfe 400 EUR pro Monat zusätzlich und investiert davon 300 EUR in einen ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Sparplan. In 10 Jahren (Rente mit 67) ergibt das bei 6 Prozent Rendite ein Kapital von ca. 49.000 EUR — zusätzlich zur ohnehin geplanten Altersvorsorge.
Weg 9: Hinzuverdienstgrenzen kennen und nutzen
Wer eine Erwerbsminderungsrente oder eine vorgezogene Altersrente bezieht, muss auf bestimmte Hinzuverdienstgrenzen achten. Bei der regulären Vollrente ab 67 gibt es seit 2023 keine Grenzen mehr. Bei der Erwerbsminderungsrente gelten hingegen strenge Regeln, die viele Betroffene nicht kennen — und damit unbewusst Geld verschenken oder in eine Steuerfalle tappen. Mehr dazu: Hinzuverdienst und Rente.
Rechenbeispiel: Ein Vollrentner (67) mit 1.400 EUR gesetzlicher Rente nimmt einen Beraterjob an und verdient 2.000 EUR brutto im Monat. Seit 2023 wird die Rente nicht mehr gekürzt. Das Gesamteinkommen liegt bei 3.400 EUR brutto — und übersteigt den Grundfreibetrag, sodass Einkommensteuer anfällt. Eine gute Steuerplanung ist hier entscheidend.
Weg 10: Grundrente prüfen und beantragen
Die Grundrente ist seit 2021 in Kraft und wurde kaum kommuniziert. Sie erhöht die Rente von Menschen, die mindestens 33 Jahre (für den vollen Betrag: 35 Jahre) gearbeitet haben, aber trotzdem eine niedrige Rente erhalten. Rund 1,3 Millionen Menschen haben Anspruch — viele wissen es nicht.
Rechenbeispiel: Eine 68-jährige Frau hat 38 Beitragsjahre, aber durch Teilzeitarbeit und Kindererziehungszeiten nur geringe Rentenansprüche aufgebaut. Die Grundrente erhöht ihre monatliche Rente automatisch um bis zu 418 EUR (2026). Die Deutsche Rentenversicherung berechnet den Zuschlag automatisch — aber es lohnt sich, den eigenen Rentenbescheid zu prüfen und bei Unklarheiten Widerspruch einzulegen.
Die 10 Wege im Überblick
| Weg | Für wen geeignet | Aufwand | Potenzial |
|---|---|---|---|
| 1. Freiwillige GRV-Einzahlung | Rentenlückenschließer, kurz vor Rente | Mittel | 25–100 EUR/Monat mehr |
| 2. AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz. Mehr erfahren →/ETF | Alle, ab sofort | Gering | Sehr hoch (langfristig) |
| 3. Betriebliche Altersvorsorge | Arbeitnehmer mit AG-Zuschuss | Gering | Hoch |
| 4. Rürup-Rente | Selbständige, Gutverdiener | Mittel | Hoch (Steuerersparnis) |
| 5. Minijob/Teilzeit im Alter | Aktive Rentner | Hoch | 500–1.000 EUR/Monat |
| 6. Immobilien | Kapitalstarke, langfristige Planer | Sehr hoch | Sehr hoch |
| 7. Dividenden-Portfolio | Geduldige Anleger | Gering | Mittel bis hoch |
| 8. Freelancing/Nebeneinkünfte | Fachleute, 10–20 Jahre vor Rente | Hoch | Mittel |
| 9. Hinzuverdienst optimieren | Frührentner, Erwerbsminderung | Gering | Mittel |
| 10. Grundrente prüfen | 35+ Beitragsjahre, niedrige Rente | Sehr gering | Bis 418 EUR/Monat |
Welcher Weg lohnt sich am meisten?
Es gibt keine universelle Antwort — aber es gibt eine klare Reihenfolge für die meisten Menschen:
- Arbeitgeberzuschuss mitnehmen: Wenn der Arbeitgeber bei der bAV zuzahlt, ist das die erste Priorität. Kostenloses Geld sollte man nie liegenlassen.
- Altersvorsorgedepot maximal ausschöpfen: Staatliche Förderung bis 540 EUR/Jahr mitnehmen und den ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Sparplan möglichst früh starten. - Freies Depot als Ergänzung: Alles, was über den Maximalbeitrag des Altersvorsorgedepots hinausgeht, in ein freies ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Depot investieren. - Spezialwege situationsabhängig: Rürup für Selbständige, freiwillige GRV für Menschen kurz vor der Rente mit Lücken, Grundrente prüfen für alle mit 35+ Beitragsjahren.
Wer wissen möchte, ob die eigene Rente zum Leben reicht, findet die Antwort mit echten Durchschnittswerten in Reicht meine Rente zum Leben? Für alle, die strukturiert und vollständig in den Ruhestand planen möchten, ist die Ruhestandsplanung-Checkliste ein guter nächster Schritt. Und wer sich noch mehr Sorgen macht, ob das Geld im Alter ausreicht: Sorgenfrei im Alter zeigt, was heute konkret getan werden kann.
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Häufige Fragen
Wie kann man die gesetzliche Rente aufbessern?
Zehn konkrete Wege: 1) AVD ab 2027: Staatliche Förderung, Zinseszins über Jahrzehnte. 2) Freiwillige GRV-Beiträge: Lücken schließen, mehr Rentenpunkte. 3) Betriebsrente (bAV): Pflicht-Zuschuss 15 % vom Arbeitgeber nutzen. 4) Rentenaufschub: Jedes Jahr später als 67: +6 % mehr GRV-Rente. 5) Frühzeitig Weiterbildung: Höheres Einkommen = mehr GRV-Punkte. 6) Ehrenamt vermeiden wenn bezahlte Arbeit möglich (Rentenpunkte). 7) Freies ETF-Depot parallel zum AVD. 8) Immobilien für Mietfreiheit im Alter. 9) Erbschaft frühzeitig planen (Steueroptimierung). 10) Versicherungen prüfen: Berufsunfähigkeit verhindert Rentenlücke durch Erwerbsausfall.
Lohnt sich der Aufschub der Rente über das 67. Lebensjahr hinaus?
Ja — wenn Gesundheit es erlaubt. Jedes Jahr Aufschub über 67 hinaus erhöht die GRV-Rente um 6 %. Bei 1.200 EUR Rente: +72 EUR/Monat pro Aufschubjahr. Bei 2 Jahren Aufschub (69 statt 67): +144 EUR/Monat = 1.728 EUR/Jahr mehr. Amortisation: Bei Zugewinn 144 EUR/Monat und 2 Jahren Einbuße (2 × 12 × 1.200 EUR = 28.800 EUR): Amortisation in ca. 16 Jahren (200 Monate). Wer mit 69 in Rente geht und bis 85 lebt: Nettogewinn aus dem Aufschub ca. 20.000 EUR. Für AVD: Dieselbe Logik — AVD-Entnahme auf 70 verschieben erhöht das verfügbare Kapital erheblich.
Was bringt eine freiwillige GRV-Einzahlung für die Aufbesserung?
Konkrete Berechnung: Eine freiwillige GRV-Einzahlung von 1 Entgeltpunkt (= ca. 9.548 EUR in 2025) bringt: 40,79 EUR/Monat mehr Rente lebenslang. Amortisation bei 10 Jahren Rente: 40,79 × 120 = 4.895 EUR — Verlust. Bei 20 Jahren Rente: 40,79 × 240 = 9.790 EUR — fast ausgeglichen. Bei 25 Jahren: 40,79 × 300 = 12.237 EUR — Gewinn von rund 2.700 EUR. Zusätzlich: GRV-Rente ist inflationsangepasst und lebenslang — kein Kapitalrisiko. Vergleich AVD: 9.272 EUR Einmalzahlung mit 50 Jahren ins AVD (7 % p.a.): nach 17 Jahren (67 Lebensjahr) ca. 27.000 EUR → deutlich mehr als freiwillige GRV. AVD bevorzugen.
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Wie viel Aktienrente bekommst du? 5 Szenarien von 25.000 bis 80.000 EUR Einkommen mit konkreten Zahlen zu Einzahlung, Förderung und erwarteter Rente.
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