Zum Inhalt springen
×

Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

Depot-Vergleich
Scalable, DKB, Trade Republic & mehr
Was ist das? Einfach erklärt Rechner Was bekomme ich? Förderungs-Check Bin ich dabei? Anbieter Wer bietet es an? Demo-Depot Virtuell investieren Muster-Depot ETF-Empfehlungen
Kostenlos anmelden
Sprache:
Altersvorsorgedepot für Angestellte

Angestellte — Das Wichtigste

  • Förderberechtigt? Ja — automatisch
  • Optimaler Monatsbeitrag 150 EUR (= 1.800 EUR/Jahr)
  • Max. GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
    Mehr erfahren →
    540 EUR/Jahr
  • Steuerersparnis (42% Satz) +216 EUR/Jahr extra
  • Gesamtförderung (ohne Kinder) bis 756 EUR/Jahr

Warum sich das Altersvorsorgedepot für Angestellte lohnt

Als Angestellter profitierst du doppelt: Du bekommst die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
Mehr erfahren →
(bis 540 EUR/Jahr) und kannst deine Beiträge als SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
Mehr erfahren →
in der Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
Mehr erfahren →
geltend machen. Das Finanzamt prüft automatisch (GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
Mehr erfahren →
), was für dich besser ist.

Der Doppel-Effekt bei Gutverdienern

Ab ca. 40.000 EUR Bruttojahresgehalt wird der Steuerabzug lukrativer als die reine Zulage. Dann bekommst du die Differenz als Steuererstattung aufs Girokonto — zusätzlich zu den Zulagen im Depot.

BruttoeinkommenGrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
Mehr erfahren →
Steuerersparnis*vs. Zulage (540 EUR)Extra aufs Konto
25.000 EUR~25%~450 EURZulage besser
35.000 EUR~30%~540 EURGleichstand
45.000 EUR~36%~648 EURSteuer besser+108 EUR
60.000 EUR~42%~756 EURSteuer besser+216 EUR
80.000 EUR~42%~756 EURSteuer besser+216 EUR

*Bei 1.800 EUR Eigenbeitrag, vereinfacht ohne Kirchensteuer/Soli

Die optimale Strategie für Angestellte

  1. 150 EUR/Monat ins Altersvorsorgedepot Das ist der geförderte Höchstbetrag. 540 EUR Zulage = 30% Sofortrendite. Kein ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
    Mehr erfahren →
    der Welt liefert das.
  2. Darüber hinaus: Normales ETF-Depot Alles über 150 EUR/Monat in ein freies ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
    Mehr erfahren →
    -Depot (z.B. bei Trade Republic, Scalable). Dort hast du niedrigere Kosten (TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
    Mehr erfahren →
    ~0,2% statt 1,0%), bessere Steuer (AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
    Mehr erfahren →
    statt Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
    Mehr erfahren →
    ) und volle Flexibilität.
  3. Garantie-Variante „Pur" wählen Mit 20+ Jahren bis zur Rente brauchst du keine Garantie. Die Variante ohne Garantie bringt historisch 6-8% p.a. — deutlich mehr als mit Garantie.
  4. Steuererstattung reinvestieren Die Steuerersparnis (bis 216 EUR/Jahr) nicht ausgeben, sondern ebenfalls investieren. Über 30 Jahre wird daraus ein fünfstelliger Betrag.

Rechenbeispiel: Angestellter, 30 Jahre, 55.000 EUR brutto

Nur AltersvorsorgedepotDepot + freies ETF-Depot (200 EUR extra)
Monatlich150 EUR150 + 200 = 350 EUR
Zulagen/Jahr540 EUR540 EUR
Steuererstattung/Jahr~180 EUR~180 EUR
Endkapital mit 67 (6% p.a.)~305.000 EUR~620.000 EUR
Monatliche Zusatzrente*~1.270 EUR~2.580 EUR

*Geschätzt, 20 Jahre Auszahlungsplan, vor Steuern

Was ist mit der betrieblichen Altersvorsorge?

Viele Angestellte haben bereits eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) über den Arbeitgeber. Das Altersvorsorgedepot kommt zusätzlich dazu — es ersetzt die bAV nicht. Ein detaillierter Zahlenvergleich findet sich unter Depot vs. Betriebsrente.

Altersvorsorgedepot

  • Du wählst den ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
    Mehr erfahren →
  • Transparente Kosten
  • Anbieterwechsel möglich
  • Zulagen + Steuerabzug

Betriebliche AV (bAV)

  • Arbeitgeber-Zuschuss (oft 15%+)
  • Entgeltumwandlung spart Sozialabgaben
  • Produkt vom Arbeitgeber gewählt
  • Oft teure Versicherungsprodukte

Empfehlung: Erst den Arbeitgeber-Zuschuss zur bAV mitnehmen (geschenktes Geld!) und vermögenswirksame Leistungen (VL) nutzen, dann 150 EUR ins Altersvorsorgedepot, dann den Rest ins freie ETF-Depot. Die Steuerersparnis trägst du in der Steuererklärung (Anlage AV) ein.

Berechne dein persönliches Ergebnis

Alter, Einkommen, Kinder eingeben — Endkapital und monatliche Rente sofort sehen.

Zum Depot-Rechner

Weiterführende Ratgeber

Zulagen & Steuervorteile

GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
Mehr erfahren →
, KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
Mehr erfahren →
, SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
Mehr erfahren →
— alle Zahlen.

Welcher ETF?

MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
Mehr erfahren →
, FTSE All-World oder Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
Mehr erfahren →
?

Wie beantragen?

Schritt-für-Schritt: Vom Depot bis zur ersten Zulage.

Förderungs-Check

Berechne deine persönliche Zulage und Steuerersparnis.

Depot vs. Betriebsrente

Was bringt mehr? Der direkte Zahlenvergleich.

Häufige Fragen

Was ist die optimale AVD-Strategie für Angestellte?

Vier-Stufen-Optimierung: 1) bAV-Arbeitgeberzuschuss vollständig ausschöpfen — das ist direktes Zusatzgehalt (Pflicht 15 %, viele Arbeitgeber zahlen mehr). 2) AVD bis 1.800 EUR/Jahr für Sonderausgabenabzug und Grundzulage. 3) Notgroschen (3 Monatsgehälter) auf Tagesgeld. 4) Freies ETF-Depot für weiteres Kapital. Diese Reihenfolge maximiert die staatliche Förderung und minimiert Steuerlast.

Was sollten Angestellte bei Gehaltserhöhungen mit der Altersvorsorge tun?

Gehaltserhöhungen in die Altersvorsorge reinvestieren — zumindest teilweise. Konkret: AVD-Beitrag jährlich im Januar anpassen (Sockelbeitrag bleibt gleich: 60 EUR/Jahr — der Beitrag ändert sich nicht). Faustregel: 50 % der Nettogehaltserhöhung in Altersvorsorge oder ETF-Depot. Das verhindert Lifestyle Inflation und beschleunigt den Vermögensaufbau.

Was gilt bei Jobwechsel für das AVD?

Das AVD ist nicht vom Arbeitgeber abhängig — es läuft als privates Depot weiter. Kein Transfer nötig. Bei Jobwechsel mit Gehaltserhöhung: Sockelbeitrag bleibt konstant bei 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) — einkommensunabhängig. AVD-Beitrag je nach Möglichkeit anpassen. bAV beim alten Arbeitgeber prüfen: nach 3 Jahren Betriebszugehörigkeit sind Ansprüche unverfallbar. AVD bleibt immer bestehen.

Mehr zum Thema

Sonderausgabenabzug optimal nutzen

So nutzt du den Sonderausgabenabzug beim Altersvorsorgedepot optimal. Berechne deine Steuerersparnis und erfahre, wann sich der Abzug mehr lohnt als die Zulage.

Nebenberuflich selbständig

Nebenberuflich selbständig und Altersvorsorgedepot: Welcher Status zählt, wie du die Förderung optimal nutzt und worauf du achten musst.

Altersvorsorgedepot bei Teilzeit

Teilzeit arbeiten und trotzdem staatliche Förderung sichern? So berechnest du Sockelbetrag, Zulagen und Steuervorteile beim Altersvorsorgedepot.

Wohn-Riester erklärt

Wohn-Riester erklärt: So nutzt du Riester-Zulagen für dein Eigenheim. Wohnförderkonto, Nachversteuerung, Vor- und Nachteile — und ob es sich 2027 noch lohnt.

Das könnte dich auch interessieren

Was ist das Altersvorsorgedepot? 3-Säulen-Modell der Altersvorsorge Wie viel sollte ich einzahlen? Altersvorsorgedepot-Rechner

Kostenloser Rechner:
Endkapital berechnen

Jetzt berechnen