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Altersvorsorge-Checkliste für das Altersvorsorgedepot

Checkliste — Das Wichtigste

  • Anzahl Checkpunkte 15 (vor, bei und nach Eröffnung)
  • Häufigster Fehler DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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    vergessen
  • Zeitaufwand Eröffnung 30-60 Minuten
  • Jährlicher Pflege-Aufwand 1-2 Stunden
  • Wichtigste Steuer-Anlage Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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    in der Steuererklärung

Vor der Eröffnung

Bevor du ein Altersvorsorgedepot eröffnest, solltest du einige Grundlagen geklärt haben. Diese fünf Punkte entscheiden, ob das Depot für dich überhaupt sinnvoll ist und welche Strategie die richtige ist. Falls du noch ganz am Anfang stehst, hilft der Überblick Wie sorge ich fürs Alter vor? beim Einstieg.

1. Bist du förderberechtigt?

Die staatliche Förderung (GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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, KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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, SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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) bekommst du nur, wenn du PflichtversichertWas ist Pflichtversichert?Wer Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt — die Grundvoraussetzung für die Förderung beim Altersvorsorgedepot.
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in der gesetzlichen Rentenversicherung bist. Das betrifft Arbeitnehmer, Auszubildende und bestimmte Beamte. Selbständige ohne Pflichtversicherung sind in der Regel nicht förderberechtigt. Prüfe deinen Status auf deiner letzten Renteninformation oder frage bei der Deutschen Rentenversicherung nach.

2. Notgroschen vorhanden?

Bevor du langfristig Geld bindest, brauchst du einen Notgroschen von 3-6 Netto-Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto. Ohne diesen Puffer riskierst du, das Depot im Notfall FörderschädlichWas ist Förderschädlich?Wenn du das Geld vor dem Rentenalter entnimmst, musst du alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Die Kursgewinne darfst du behalten.
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kündigen zu müssen.

3. Konsumschulden getilgt?

Dispokredite, Kreditkartenschulden und teure Ratenkredite kosten dich 8-15 % Zinsen. Keine Förderung der Welt gleicht das aus. Tilge zuerst alle Schulden mit einem Zinssatz über 5 %. Niedrig verzinste Immobilienkredite sind die Ausnahme — mehr dazu im Ratgeber Schulden tilgen oder Depot besparen.

4. Sparrate festlegen

Der optimale Beitrag für die volle Förderung liegt bei 1.800 EUR pro Jahr (150 EUR/Monat). Wenn du dir das nicht leisten kannst, starte mit weniger — selbst 50 EUR im Monat sind besser als nichts. Der gesetzliche Mindestbeitrag beträgt nur 10 EUR im Monat.

5. Garantiestufe wählen

Du musst entscheiden, wie viel deiner Einzahlungen zum Rentenbeginn garantiert sein sollen: 0 %, 80 % oder 100 %. Je höher die Garantie, desto niedriger die erwartete Rendite. Bei langer Restlaufzeit (20+ Jahre) ist 0 % oder 80 % fast immer die bessere Wahl. Ein Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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kann die Sicherheit automatisch erhöhen, je näher die Rente rückt.

Vergleich der Garantiestufen beim Altersvorsorgedepot

Bei der Eröffnung

Die Eröffnung selbst dauert 30-60 Minuten. Folgende fünf Punkte musst du dabei erledigen:

6. Anbieter vergleichen

Vergleiche mindestens drei Anbieter. Achte auf die TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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der angebotenen Fonds, die jährliche Depotgebühr (maximal erlaubt: 1 % des Guthabens) und die Auswahl an ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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s. Günstige Anbieter bieten einen MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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-ETF mit unter 0,3 % TER und keine zusätzliche Depotgebühr.

7. ETF-Auswahl treffen

Für die meisten Anleger genügt ein einziger ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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auf den MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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oder den FTSE All-World. Breiteste Streuung, niedrigste Kosten. Keine Branchenwetten, kein Stock-Picking. Wer mehr will, kann einen kleinen Anteil Schwellenländer beimischen — muss aber nicht.

CheckpunktEmpfehlungWarum
FörderberechtigungBeim Arbeitgeber / DRV prüfenOhne Berechtigung keine Zulagen
Notgroschen3-6 Monatsgehälter auf TagesgeldSchutz vor förderschädlicher Kündigung
KonsumschuldenAlles über 5 % Zins zuerst tilgenKein ETF schlägt 10 % Dispo-Zinsen
Sparrate150 EUR/Monat (1.800 EUR/Jahr)Volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von 540 EUR
Garantiestufe0 % oder 80 % bei 20+ Jahren LaufzeitMehr Rendite durch höhere Aktienquote
AnbieterMindestens 3 vergleichenKostenunterschiede bis 0,5 % p.a.
ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Auswahl
1x MSCI World oder FTSE All-WorldBreiteste Streuung, niedrigste TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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Sofort bei Eröffnung stellenSonst gehen Zulagen verloren
BegünstigterEhepartner oder Kinder eintragenGuthaben geht im Todesfall an Erben
Kinder anmeldenAlle kindergeldberechtigten KinderBis 300 EUR KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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pro Kind

Diese Tabelle fasst die ersten 10 Checkpunkte zusammen. Die Details findest du in den einzelnen Abschnitten.

8. Dauerzulagenantrag stellen

Das ist der wichtigste Punkt auf der gesamten Liste. Der DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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sorgt dafür, dass dein Anbieter jedes Jahr automatisch die Zulagen beim BZStWas ist BZSt?Bundeszentralamt für Steuern — die Behörde, die die Zulagen verwaltet und an die Depotanbieter auszahlt. Zertifiziert auch die Anbieter. beantragt. Ohne diesen Antrag bekommst du keine einzige Zulage — egal wie viel du einzahlst. Ein Häkchen setzen, einmal absenden, nie wieder daran denken müssen.

9. Begünstigten eintragen

Was passiert mit deinem Depot, wenn du stirbst? Trage einen Begünstigten ein. Bei Ehepartnern kann das Guthaben förderunschädlich in deren Altersvorsorgedepot übertragen werden. Bei anderen Erben wird es ausgezahlt — unter Rückforderung der Förderung.

10. Kinder für Kinderzulage anmelden

Falls du Kinder hast: Melde alle kindergeldberechtigten Kinder beim Depotanbieter an. Für jedes Kind gibt es bis zu 300 EUR KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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pro Jahr. Die Zulage läuft, solange du Kindergeld beziehst — bei Ausbildung oder Studium bis zum 25. Lebensjahr des Kindes.

Nach der Eröffnung

Das Depot läuft. Jetzt musst du nur noch fünf Dinge im Blick behalten:

11. Anlage AV in der Steuererklärung

Trage deine Beiträge in die Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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deiner Steuererklärung ein. Das Finanzamt führt dann die GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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durch: Sind die Zulagen oder der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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für dich vorteilhafter? Du bekommst automatisch das bessere Ergebnis. Ab ca. 45.000-50.000 EUR Bruttoeinkommen ist der Sonderausgabenabzug in der Regel lukrativer als die Zulagen.

12. Jährlich Sparrate prüfen

Dein Einkommen ändert sich über die Jahre. Prüfe einmal im Jahr, ob deine Sparrate noch optimal ist. Hast du eine Gehaltserhöhung bekommen? Dann kannst du vielleicht auf die vollen 150 EUR/Monat aufstocken. Hast du finanzielle Engpässe? Dann pausiere lieber als zu kündigen.

13. Rebalancing durchführen

Wenn du mehrere ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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s im Depot hast, verschiebt sich die Gewichtung über die Zeit. Ein jährliches RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
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stellt die ursprüngliche Aufteilung wieder her. Im Altersvorsorgedepot ist das steuerfrei möglich — ein Vorteil gegenüber dem normalen Depot, wo jede Umschichtung AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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auslöst.

14. Garantiestufe bei Lebensereignissen überprüfen

Wenn sich deine Restlaufzeit drastisch ändert (z.B. durch früheren oder späteren Renteneintritt) oder sich deine Risikotoleranz ändert (z.B. nach einer Börsenkrise), prüfe die Garantiestufe. Generell gilt: Je kürzer die Restlaufzeit, desto höher die sinnvolle Garantie.

15. Zulagenbescheid kontrollieren

Das BZStWas ist BZSt?Bundeszentralamt für Steuern — die Behörde, die die Zulagen verwaltet und an die Depotanbieter auszahlt. Zertifiziert auch die Anbieter. schickt jedes Jahr einen Zulagenbescheid. Prüfe, ob die volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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(540 EUR) und alle KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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n korrekt gutgeschrieben wurden. Fehler kommen vor — und wenn du sie nicht innerhalb der Einspruchsfrist meldest, verfallen die Zulagen.

Alle Punkte abgehakt? Dann rechne nach.

Berechne, wie viel dein Altersvorsorgedepot mit voller Förderung und optimalem Beitrag bringt. Oder lies nach, was sorgenfrei im Alter in der Praxis bedeutet.

Zum Depot-Rechner

Die häufigsten Fehler

Selbst mit Checkliste passieren immer wieder die gleichen Fehler. Diese drei kosten dich am meisten Geld:

Fehler Nr. 1: Dauerzulagenantrag vergessen. Ohne diesen Antrag bekommst du null Euro Förderung. Jedes Jahr, in dem der Antrag fehlt, verlierst du bis zu 540 EUR Grundzulage plus Kinderzulagen. Nachträglich beantragen ist nur begrenzt möglich.

Fehler Nr. 2: Zu niedrige Sparrate. Wer nur 50 EUR statt 150 EUR monatlich einzahlt, bekommt anteilig weniger Zulagen. Die volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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gibt es erst bei 1.800 EUR Jahresbeitrag. Selbst wenn du knapp bei Kasse bist — versuche, die 150 EUR zu erreichen.

Fehler Nr. 3: Zu hohe Garantie. 100 % Garantie klingt sicher, kostet aber massiv Rendite. Bei 30 Jahren Laufzeit ist der Unterschied zwischen 0 % und 100 % Garantie oft 50.000 EUR oder mehr. Prüfe, ob du die Garantie wirklich brauchst — oder ob dir dein langer Anlagehorizont genügt.

Checkliste zum Ausdrucken

Nr.CheckpunktStatus
1Förderberechtigung geprüft
2Notgroschen vorhanden (3-6 Gehälter)
3Konsumschulden getilgt
4Sparrate festgelegt (Ziel: 150 EUR/Monat)
5Garantiestufe gewählt
6Mindestens 3 Anbieter verglichen
7ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Auswahl getroffen
8DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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gestellt
9Begünstigten eingetragen
10Kinder für KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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angemeldet
11Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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in Steuererklärung
12Sparrate jährlich geprüft
13RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
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durchgeführt
14Garantiestufe noch passend?
15Zulagenbescheid kontrolliert

Punkte 1-10 einmalig bei Eröffnung, Punkte 11-15 jährlich wiederholen.

Weiterführende Ratgeber

Erst Notgroschen, dann Depot

Warum der Sicherheitspuffer vor der Altersvorsorge kommt.

Zulagen & Steuervorteile

Grundzulage, Kinderzulage, Sonderausgabenabzug — das volle Programm.

ETF-Auswahl

Welcher ETF für dein Altersvorsorgedepot am besten geeignet ist.

Kosten & Gebühren

Was das Depot wirklich kostet — und wo die Kostenfallen lauern.

Wer ist förderberechtigt?

Arbeitnehmer, Beamte, Selbständige — wer bekommt die staatliche Förderung?

Schulden tilgen oder Depot besparen?

Die Faustregel für die richtige Reihenfolge bei Schulden und Altersvorsorge.

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