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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Gehaltscheck 2026 Altersvorsorgedepot Sparrate

Das Wichtigste in Kürze

  • Empfohlene Sparquote 10-15 % des Nettoeinkommens
  • Förderbeitrag max. 1.800 EUR/Jahr
  • Median-Nettoeinkommen DE ca. 2.400 EUR (2026)
  • Zulagen ab 60 EUR Mindesteigenbeitrag/Jahr
  • Optimaler Bereich 100-150 EUR/Monat

Was du mit deinem Gehalt ins Depot einzahlen solltest

Die Frage "Wie viel kann ich mir leisten?" hört man öfter als "Wie viel brauche ich?". Dabei ist beides wichtig. Dein AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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sollte weder dein Budget sprengen noch zu mickrig ausfallen, um im Alter einen Unterschied zu machen.

Die Faustformel: 10-15 % deines Nettoeinkommens für die gesamte Altersvorsorge (inklusive gesetzlicher Rente und ggf. bAV). Das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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ist davon ein Baustein. Hier die konkreten Zahlen:

Netto/Monat Empfohlene Depotrate Zulagen/Jahr (ohne Kind) Endkapital 30 J. (6 %)
1.500 EUR 75-100 EUR 540 EUR ca. 105.000-135.000 EUR
2.000 EUR 100-175 EUR 540 EUR ca. 135.000-210.000 EUR
2.500 EUR 100-150 EUR 540 EUR ca. 185.000-285.000 EUR
3.500 EUR 100-150 EUR 540 EUR ca. 230.000-285.000 EUR
5.000 EUR 150 EUR (Fördermaximum) 540 EUR ca. 285.000 EUR

Warum mehr als 150 EUR selten sinnvoll ist

Der jährliche Förderbeitrag beim AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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liegt bei maximal 1.800 EUR — das sind 150 EUR monatlich. Alles darüber hinaus wird nicht gefördert: keine Zulagen, kein SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Wenn du mehr als 150 EUR monatlich sparen kannst und willst, investiere den Rest in ein normales (freies) ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot.

Für die meisten Einkommensklassen liegt der Sweet Spot bei 100-150 EUR monatlich. Damit schöpfst du die Förderung aus, ohne dein monatliches Budget zu sehr zu belasten. Nutze unseren Sparrate-Rechner für deine individuelle Empfehlung.

So findest du deine optimale Sparrate

1

Einnahmen und Ausgaben auflisten

Schreib 3 Monate lang auf, was reinkommt und rausgeht. Die meisten Menschen überschätzen ihre fixen Kosten und unterschätzen die variablen.

2

Notgroschen prüfen

3 Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto? Falls nicht: Erst dort auffüllen, dann Depot-Sparrate erhöhen.

3

Fixe Sparrate festlegen

Richte einen Dauerauftrag ein, der am Monatsanfang (direkt nach Gehaltseingang) abbucht. Was weg ist, gibst du nicht aus.

4

Jährlich anpassen

Bei Gehaltserhöhung: Mindestens die Hälfte der Erhöhung als Depot-Erhöhung. So steigt die Sparrate, ohne dass du es spürst. Mehr unter Wie viel einzahlen.

Geringverdiener: Wenig zahlen, viel bekommen

Gerade bei niedrigem Einkommen ist die Förderquote besonders hoch. Wenn du nur 60 EUR im Jahr (5 EUR/Monat = Sockelbeitrag) einzahlst und die volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von 540 EUR erhältst, hast du eine Förderquote von über 1.000 %. Der Staat gibt zehnmal so viel dazu, wie du selbst einzahlst.

Beispiel Geringverdiener: Marina (35, 1.600 EUR netto, Teilzeit) zahlt 50 EUR/Monat ins Depot. Sie erhält 540 EUR Grundzulage/Jahr = 45 EUR/Monat extra. Effektive Einzahlung: 95 EUR/Monat. Bei 6 % Rendite und 32 Jahren: ca. 115.000 EUR. Davon 17.280 EUR Zulagen. Details unter Mindestbeitrag oder Maximum.

Gutverdiener: Förderdeckel beachten

Ab etwa 5.000 EUR netto lohnt es sich nicht, mehr als 150 EUR/Monat ins geförderte Depot einzuzahlen. Der Förderdeckel ist erreicht. Investiere den Rest in ein freies ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot — dort hast du volle Flexibilität und keine Bindung bis zur Rente.

Allerdings profitierst du als Gutverdiener besonders stark vom SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Bei 42 % GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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sparst du durch die 1.800 EUR Einzahlung ca. 756 EUR Steuern — das ist eine effektive Rendite von 42 % im ersten Jahr, bevor das Geld überhaupt am Markt arbeitet.

Stand: Juni 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Die konkreten Depot-Konditionen hängen vom gewählten Anbieter ab.

Berechne deine optimale Sparrate

Finde heraus, wie viel du monatlich einzahlen solltest — individuell berechnet für dein Einkommen.

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Wie viel einzahlen?

Die optimale Einzahlungshöhe für jede Lebenssituation.

Mindestbeitrag oder Maximum?

Wann sich welche Einzahlungshöhe lohnt.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent vom Netto sollte ich in die Altersvorsorge stecken?

Faustregel: 10–15 % des Nettogehalts in die Altersvorsorge (über alle Säulen). Beispiel: 2.500 EUR Netto → 250–375 EUR/Monat für Altersvorsorge total. Davon geht ein Teil bereits automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung (ca. 9,3 % des Bruttos). Was zusätzlich ins AVD oder ETF-Depot sollte: mindestens 5 % des Nettos. Konkrete Staffel: Unter 2.000 EUR Netto: 50–100 EUR/Monat realistisch. 2.000–3.500 EUR Netto: 100–200 EUR/Monat. Über 3.500 EUR Netto: 200–400 EUR/Monat oder mehr. Wichtig: Erst Notgroschen (3 Monatsgehälter), dann Sparrate erhöhen.

Wie hoch ist der Mindesteigenbeitrag beim Altersvorsorgedepot?

10 % der Grundzulage, also 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat). Das ist der absolute Mindesteigenbeitrag um die volle Grundzulage (540 EUR/Jahr) zu erhalten. Rechenbeispiel: Wer nur 60 EUR/Jahr selbst einzahlt, erhält 540 EUR Zulage — das entspricht einer staatlichen Förderung von 909 %! Selbst bei sehr kleinen Einkommen lohnt sich das AVD extrem. Der Mindesteigenbeitrag beim Riester war deutlich komplizierter (Sockelbeitrag 60 EUR/Jahr = 5 EUR/Monat, einkommensunabhängig) — das AVD ist erheblich einfacher und günstiger.

Was ändert sich für mich finanziell wenn ich mit dem AVD-Sparen anfange?

Zwei Effekte: 1. Kurzfristig: Die Sparrate reduziert dein monatlich verfügbares Geld. Bei 100 EUR/Monat AVD-Beitrag beträgt die effektive Nettobelastung durch den Sonderausgabenabzug nur ca. 60–70 EUR (abhängig vom Steuersatz) — der Staat "bezuschusst" 30–40 EUR über die Steuererstattung. 2. Langfristig: Bei 100 EUR/Monat + 45 EUR Grundzulage (Monatsäquivalent) = 145 EUR tatsächlich investiert. Über 30 Jahre bei 7 % Rendite: ca. 178.000 EUR Depotvermögen. Das AVD ist kein Luxus für Gutverdienende — der Hebel durch Zulagen macht es gerade für mittlere Einkommen attraktiv.

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