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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Altersvorsorgedepot mit 40 — Lohnt sich der Einstieg noch?

Mit 40 starten — Das Wichtigste

  • Laufzeit bis 67 27 Jahre
  • Typisches Bruttoeinkommen 55.000–75.000 EUR
  • Steuerersparnis bei 60.000 EUR brutto ~650 EUR/Jahr
  • Garantie-Empfehlung 0 % oder 80 %
  • Rendite-Vorteil ggü. Tagesgeld (27 J.) +95.000 EUR

27 Jahre sind mehr als du denkst

27 Jahre klingen nach wenig, wenn man Artikel über den Zinseszins liest, die immer "je früher desto besser" predigen. Aber setz das mal in Perspektive: Vor 27 Jahren war das Jahr 1999. Seitdem hat sich der MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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— trotz Dotcom-Crash, Finanzkrise und Corona — mehr als verfünffacht. Ein breit gestreuter ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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hat in diesem Zeitraum rund 7 % pro Jahr geliefert.

Du hast also nicht "nur" 27 Jahre. Du hast 27 Jahre, in denen die Weltwirtschaft arbeitet, Unternehmen Gewinne erwirtschaften und Märkte wachsen. Das reicht, um aus überschaubaren Beiträgen ein sechsstelliges Depot aufzubauen.

Dein größter Vorteil: das Einkommen

Mit 40 verdienst du im Schnitt deutlich mehr als mit 20 oder 30. Das hat zwei Konsequenzen: Erstens kannst du die 150 EUR monatlich problemlos aufbringen. Zweitens ist dein GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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höher — und damit deine Steuerersparnis durch den SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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.

BruttoeinkommenGrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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Steuerersparnis/Jahr*Effektiver Eigenanteil/Monat**
45.000 EUR~36 %~540 EUR105 EUR
55.000 EUR~39 %~605 EUR100 EUR
65.000 EUR~42 %~680 EUR93 EUR
80.000 EUR~42 %~756 EUR87 EUR

*Durch SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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bei 1.800 EUR Jahresbeitrag. **Nach Abzug der Steuererstattung und Zulagen. GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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durch Finanzamt automatisch.

Bei 65.000 EUR brutto zahlst du effektiv nur 93 EUR im Monat aus eigener Tasche — der Rest kommt als Steuererstattung oder GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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zurück. Das sind 3 EUR pro Tag.

Steuerersparnis beim Altersvorsorgedepot mit 40

Die Aufholstrategie: Altersvorsorgedepot + freies Depot

Der Förderhöchstbetrag beim Altersvorsorgedepot liegt bei 1.800 EUR/Jahr. Mit 40 und gutem Einkommen solltest du darüber hinaus investieren. Die optimale Strategie in dieser Lebensphase:

  1. 1.800 EUR/Jahr ins Altersvorsorgedepot Das ist die geförderte Basis. Zulagen und Steuervorteil mitnehmen — das ist geschenktes Geld.
  2. Zusätzlich 200-400 EUR/Monat ins freie ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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    -Depot
    Ohne Förderbegrenzung, flexibel entnehmbar, ebenfalls in einen MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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    oder Vergleichbares.
  3. Keine Garantie oder maximal 80 % Bei 27 Jahren ist eine 100%-Garantie Rendite-Vernichtung. Selbst 80 % ist optional — historisch gab es keinen 27-Jahres-Zeitraum mit Verlust im MSCI World.
  4. DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
    Mehr erfahren →
    + Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
    Mehr erfahren →
    nicht vergessen
    Einmal einrichten, dann läuft alles automatisch. Bei deinem Einkommen ist der Steuervorteil fast sicher höher als die Zulagen.

Der Vergleich: Altersvorsorgedepot vs. Tagesgeld über 27 Jahre

Viele 40-Jährige denken: "So kurz vor der Rente sollte ich sicher anlegen." Hier der Realitätscheck, was aus 150 EUR/Monat wird:

Altersvorsorgedepot (ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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)
Tagesgeld (2,5 %)Unter dem Kopfkissen
Einzahlung gesamt48.600 EUR48.600 EUR48.600 EUR
Zulagen gesamt~14.580 EUR0 EUR0 EUR
Rendite p.a.~6 % (nach TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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)
2,5 % (vor Steuer)0 %
Steuer in AnsparphaseKeineAbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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Keine
Endkapital nach 27 Jahren~195.000 EUR~66.000 EUR48.600 EUR
Kaufkraft (bei 2 % Inflation)~116.000 EUR~39.000 EUR~29.000 EUR

Tagesgeld-Zinsen nach AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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: ~1,8 % netto. Kaufkraft inflationsbereinigt. Altersvorsorgedepot vor Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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.

129.000 EUR Unterschied zwischen ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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und Tagesgeld
— über nur 27 Jahre. Wer mit 40 auf "Sicherheit" setzt und alles auf dem Tagesgeldkonto lässt, verliert real Kaufkraft. Das Tagesgeld hält nicht einmal die Inflation.

Typische Lebenssituation mit 40 — und was das bedeutet

Die meisten 40-Jährigen stecken mitten in der teuersten Lebensphase: Immobilienkredit, Kinder in Kita oder Schule, Auto, Urlaub. Die Versuchung, die Altersvorsorge aufzuschieben, ist groß. Aber genau das ist der Fehler.

Vorteile mit 40

  • Höchstes Einkommen = größte Steuerersparnis
  • 27 Jahre reichen für solides Wachstum
  • Finanzielle Reife und Disziplin vorhanden
  • KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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    oft noch relevant
  • Kombination mit bestehendem freiem Depot ideal

Nachteile mit 40

  • 20 Jahre weniger Zinseszins als mit 20
  • Kein Berufseinsteigerbonus
  • Viele parallele Ausgaben (Kredit, Kinder)
  • Geld bis 67 gebunden (FörderschädlichWas ist Förderschädlich?Wenn du das Geld vor dem Rentenalter entnimmst, musst du alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Die Kursgewinne darfst du behalten.
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    bei Entnahme)

Immobilienkredit und Altersvorsorgedepot — geht beides?

Ja, und es ist sogar sinnvoll. Solange dein Immobilienkredit unter 4 % Zinsen liegt, ist es mathematisch vorteilhaft, parallel ins Altersvorsorgedepot einzuzahlen. Der Grund: Die staatliche Förderung (Zulagen + Steuervorteil) liegt effektiv bei 30-40 % deines Beitrags. Das bekommst du bei keiner Sondertilgung.

Rechenbeispiel: Du hast einen Kredit mit 3,5 % Zinsen. Sondertilgung von 1.800 EUR spart dir ~63 EUR Zinsen im Jahr. Das Altersvorsorgedepot bringt dir bei gleichem Betrag ~650 EUR Steuererstattung plus 540 EUR Zulagen = 1.190 EUR. Der Vorteil des Depots ist fast 19-mal größer. Erst wenn der Kredit über 6-7 % kostet, dreht sich das.

Welche Garantiestufe mit 40?

Bei 27 Jahren Laufzeit gibt es drei Optionen. Die Wahl hängt von deiner persönlichen Risikobereitschaft ab — nicht von Faustregeln:

GarantieAktienquote (typisch)Erwartete RenditeEndkapital (150 EUR/Monat, 27 J.)
0 % (keine Garantie)~100 % Aktien6-7 % p.a.~195.000 EUR
80 % Garantie~60-80 % Aktien4-5 % p.a.~140.000 EUR
100 % Garantie~30-50 % Aktien2-3 % p.a.~100.000 EUR

Renditen geschätzt auf Basis historischer Mischportfolios. Garantie bezieht sich auf eingezahlte Beiträge + Zulagen. Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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bei Standarddepot schichtet automatisch um.

Der Unterschied zwischen 0 % und 100 % Garantie beträgt rund 95.000 EUR. Bei 27 Jahren Laufzeit ist das ein enormer Preis für Sicherheit, die du statistisch nicht brauchst. Der MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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hat in keinem rollierenden 20-Jahres-Zeitraum seit 1970 Verlust gemacht.

Dein konkreter Fahrplan mit 40

Du hast beschlossen einzusteigen. Hier sind die Schritte:

  1. Anbieter wählen mit niedrigen Kosten Die TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
    Mehr erfahren →
    sollte unter 0,25 % liegen. Das Standarddepot mit bis zu 1,0 % nur als Notlösung.
  2. 150 EUR Dauerauftrag einrichten Am besten direkt nach dem Gehaltseingang. Was weg ist, wird nicht ausgegeben.
  3. DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
    Mehr erfahren →
    unterschreiben
    Einmalig. Dann kommen Zulagen automatisch vom BZStWas ist BZSt?Bundeszentralamt für Steuern — die Behörde, die die Zulagen verwaltet und an die Depotanbieter auszahlt. Zertifiziert auch die Anbieter..
  4. Jedes Jahr Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
    Mehr erfahren →
    ausfüllen
    Bei deinem Einkommen bringt der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
    Mehr erfahren →
    mehr als die Zulagen. Die GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
    Mehr erfahren →
    prüft automatisch.
  5. Einmal pro Jahr kurz draufschauen Kein hektisches Umschichten. RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
    Mehr erfahren →
    ist im Altersvorsorgedepot steuerfrei — aber bei einem einzelnen Welt-ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
    Mehr erfahren →
    nicht nötig.

Was bringen 27 Jahre Altersvorsorgedepot?

Berechne dein Endkapital mit deinem tatsächlichen Einkommen, Zulagen und Steuerersparnis.

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ETF-Auswahl

MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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, FTSE All-World oder Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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?

Auszahlung in der Rente

Wie und wann du an dein Geld kommst — und was der Staat davon will.

Häufige Fragen

Was bringt das AVD mit 40 — ist es noch sinnvoll?

Ja. 150 EUR/Monat ab 40, 27 Jahre bis 67, 7 % p.a.: ca. 129.000 EUR Endkapital. Grundzulage × 27 = 14.580 EUR reiner Staatszuschuss. Sonderausgabenabzug bei 35 % Steuersatz: 1.800 EUR × 35 % = 630 EUR/Jahr × 27 = 17.010 EUR Steuerlast gespart. Gesamtförderung: ca. 31.590 EUR. Die staatliche Förderung macht das AVD auch mit 40 erheblich attraktiver als ein freies Depot. Jedes Jahr, das man wartet, kostet ca. 9.000 EUR Endkapital.

Wie balanciert man mit 40 Familie, Hypothek und Altersvorsorge?

Priorität: 1) Nicht-tilgbare Schulden (Konsumkredite) abbauen. 2) Notgroschen (3 Monatsgehälter) aufrechterhalten. 3) bAV-Arbeitgeberzuschuss mitnehmen. 4) AVD-Mindesteigenbeitrag für volle Grundzulage. 5) Hypothek tilgen. 6) Weiteres freies ETF-Depot. Hypothek ist keine schlechte Schuld — sie wird getilgt und baut Eigenkapital auf. Altersvorsorge und Hypothek können parallel laufen, wenn das Budget es erlaubt.

Mit 40 — sollte man rückwirkend mehr einzahlen?

Rückwirkende Einzahlungen für Vorjahre sind beim AVD nicht möglich. Aber: Einmaleinzahlungen im laufenden Jahr bis zum Jahresende sind erlaubt — bis zur Förderobergrenze von 1.800 EUR/Jahr. Wer 2027 ein AVD eröffnet und erst im Oktober einzahlt: Kann trotzdem die volle Grundzulage für 2027 erhalten. Fehlende Jahre kann man durch höhere zukünftige Beiträge teilweise kompensieren — aber der Zinseszinsvorteil der fehlenden Jahre ist unwiederbringlich.

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