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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Altersvorsorgedepot für Minijobber

Minijobber — Das Wichtigste

  • Förderberechtigt mit RV-Pflicht? Ja
  • Förderberechtigt ohne RV-Pflicht? Nein
  • RV-Eigenanteil bei Minijob 3,6% vom Brutto (ca. 20,02 EUR/Monat)
  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    bis 540 EUR/Jahr
  • Sockelbeitrag Depot (Minimum) 5 EUR/Monat (60 EUR/Jahr)

Die entscheidende Frage: RV-Pflicht ja oder nein?

Seit 2013 sind Minijobber (bis 556 EUR/Monat) standardmäßig PflichtversichertWas ist Pflichtversichert?Wer Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt — die Grundvoraussetzung für die Förderung beim Altersvorsorgedepot.
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in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Arbeitgeber zahlt einen pauschalen RV-Beitrag von 15%, und du als Arbeitnehmer trägst die Differenz zum vollen Beitragssatz — aktuell 3,6% deines Bruttolohns.

Förderberechtigung für Minijobber prüfen

Du kannst dich allerdings von dieser Pflicht befreien lassen. Viele Minijobber tun das, um die 18-19 EUR monatlich zu sparen. Das ist ein Fehler, wenn du das Altersvorsorgedepot nutzen willst — denn ohne Rentenversicherungspflicht bist du nicht förderberechtigt.

Rechenbeispiel: 556 EUR/Monat mit RV-Pflicht

PositionBetrag
Bruttoeinkommen/Monat556 EUR
Bruttoeinkommen/Jahr6.672 EUR
RV-Eigenanteil (3,6%)20,02 EUR/Monat
Sockelbeitrag Depot (pauschal, einkommensunabhängig)60 EUR/Jahr
Eigenbeitrag Depot/Jahr (Minimum)60 EUR
Eigenbeitrag Depot/Monat (Minimum)5 EUR
GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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/Jahr
540 EUR
Gesamtbeitrag im Depot/Jahr600 EUR
Förderquote (auf Eigenbeitrag)1.000 %

Sockelbeitrag ist einkommensunabhängig pauschal 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) — kein Riester-Prozentsatz, kein Einkommenstest.

Für 5 EUR im Monat landen 594 EUR jährlich in deinem Depot. Das Verhältnis von Eigenbeitrag zu Förderung ist bei Minijobs eines der besten überhaupt: Über 90% des Depotbetrags kommen vom Staat.

Lohnt sich die RV-Pflicht finanziell?

Die Frage lautet: Sind die 18,72 EUR monatlicher RV-Eigenanteil es wert? Die Antwort ist ein klares Ja — wenn du das Altersvorsorgedepot nutzt.

Mit RV-PflichtOhne RV-Pflicht
RV-Eigenanteil/Jahr240,24 EUR0 EUR
Depot-Eigenbeitrag/Jahr (Sockelbeitrag)60 EURnicht möglich
GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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/Jahr
540 EUR0 EUR
Gesamtkosten/Jahr300,24 EUR0 EUR
Im Depot/Jahr600 EUR0 EUR
Netto-Vorteil/Jahr+299,76 EUR

Netto-Vorteil = Im Depot (600 EUR) minus Gesamtkosten (300,24 EUR) = 299,76 EUR/Jahr. Zusätzlich erwirbst du mit RV-Pflicht höhere GRV-Rentenansprüche.

Du zahlst 300,24 EUR pro Jahr (RV-Anteil plus Sockelbeitrag), bekommst 600 EUR ins Depot und erhöhst gleichzeitig deine gesetzlichen Rentenansprüche. Dazu kommen die ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Renditen auf das Depot-Kapital über Jahrzehnte.

Förderung beim Altersvorsorgedepot für Minijobber

Kann ich die RV-Befreiung rückgängig machen?

Ja, aber nicht rückwirkend. Wenn du dich bei deinem Minijob von der Rentenversicherungspflicht hast befreien lassen, gilt das für die gesamte Dauer dieses Beschaeftigungsverhältnisses. Du kannst die Befreiung nicht mitten im Job widerrufen.

Es gibt zwei Wege zurück in die RV-Pflicht: Entweder wechselst du den Minijob (bei einem neuen Arbeitgeber beantragst du keine Befreiung), oder du nimmst zusätzlich eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf. Ab diesem Moment bist du wieder PflichtversichertWas ist Pflichtversichert?Wer Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt — die Grundvoraussetzung für die Förderung beim Altersvorsorgedepot.
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und förderberechtigt.

Minijob als Nebenjob: Besonderheiten

Falls du den Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ausübst, bist du über die Hauptbeschäftigung bereits PflichtversichertWas ist Pflichtversichert?Wer Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt — die Grundvoraussetzung für die Förderung beim Altersvorsorgedepot.
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. Die Förderberechtigung besteht dann sowieso — unabhängig davon, ob der Minijob RV-pflichtig ist oder nicht.

In diesem Fall zählt für die Berechnung des Sockelbeitrags dein gesamtes rentenversicherungspflichtiges Einkommen. Der Minijob-Lohn wird nur einbezogen, wenn er ebenfalls RV-pflichtig ist. Für Details zur Berechnung schau in den Ratgeber Zulagen und Steuervorteile.

Steuervorteil oder Zulage?

Bei einem Minijob-Einkommen von 6.672 EUR brutto im Jahr ist die Antwort eindeutig: Die Zulage gewinnt haushoch. Dein GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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liegt in diesem Einkommensbereich bei 0-14% — viel zu niedrig, damit der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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schlagen könnte. Die GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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wird das automatisch feststellen.

Trotzdem solltest du die Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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in der Steuererklärung ausfüllen. Es kostet nichts, und in Ausnahmefällen (z.B. wenn du andere Einkünfte hast) kann der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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doch relevant sein.

Vorteile für Minijobber (mit RV-Pflicht)

  • Höchste Förderquote (über 80%)
  • Nur 5 EUR/Monat Sockelbeitrag (Minimum)
  • Zusätzlich höhere GRV-Rentenansprüche
  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    übersteigt Sockelbetrag deutlich
  • ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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    -Rendite kommt noch obendrauf

Nachteile und Einschränkungen

  • Ohne RV-Pflicht: kein Depot möglich
  • RV-Befreiung im laufenden Job nicht widerrufbar
  • RV-Eigenanteil von ca. 20,02 EUR/Monat zusätzlich zum Depot
  • Geld bis 67 gebunden (FörderschädlichWas ist Förderschädlich?Wenn du das Geld vor dem Rentenalter entnimmst, musst du alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Die Kursgewinne darfst du behalten.
    Mehr erfahren →
    e Entnahme)
  • Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
    Mehr erfahren →
    bei Auszahlung

Langfristprognose: 30 Jahre, Minijob

Annahme: 556 EUR/Monat, RV-pflichtig, Sockelbeitrag 60 EUR/Jahr, GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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540 EUR, ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot (MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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), 6% p.a.

PositionBetrag
Eigene Einzahlungen (30 Jahre)3.600 EUR
Zulagen gesamt16.200 EUR
Endkapital (6% p.a.)ca. 55.000 EUR
Förderquote über Laufzeit81,8%

Vereinfacht. Einkommen und Beiträge als konstant angenommen. Reales Ergebnis kann abweichen.

Für 3.600 EUR Eigenleistung über 30 Jahre erhältst du rund 55.000 EUR. Das entspricht einer Vervielfachung deines eingesetzten Kapitals um den Faktor 15. Die VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
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fällt während der Ansparphase nicht an, da das Depot steuerlich gefördert ist — erst bei Auszahlung greift die Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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.

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Gib dein Minijob-Einkommen ein und sieh sofort, wie viel Förderung du mit RV-Pflicht erhältst.

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ETF-Auswahl bei kleinen Beiträgen

Bei einem Eigenbeitrag von nur 120 EUR pro Jahr ist die Kostenstruktur besonders wichtig. Jeder Euro an Gebühren schlägt prozentual stärker zu Buche als bei höheren Beiträgen. Achte auf eine TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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unter 0,2% und keine fixen Depotgebühren. Ein einziger MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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-ETF reicht für den Einstieg völlig aus — damit investierst du automatisch in über 1.500 Unternehmen weltweit.

Da dein Eigenbeitrag gering ist, macht aufwendiges RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
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keinen Sinn. Halte es einfach: Ein Fonds, ein Dauerauftrag, ein DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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. Das Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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passt die Aktienquote automatisch an, je näher du dem Rentenalter kommst. Mehr Details im ETF-Ratgeber.

Praktische Schritte für Minijobber

  1. RV-Status prüfen — Bist du rentenversicherungspflichtig? Schau auf deine Gehaltsabrechnung oder frage beim Arbeitgeber nach.
  2. Falls befreit: Jobwechsel oder zusätzliche Beschäftigung — Bei einem neuen Minijob kannst du die Befreiung vermeiden.
  3. Depot eröffnen — Günstigen Anbieter wählen, ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
    Mehr erfahren →
    auswählen.
  4. DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
    Mehr erfahren →
    aktivieren
    — Ein Häkchen für automatische Zulagen.
  5. 5 EUR/Monat Dauerauftrag — Der Sockelbeitrag (60 EUR/Jahr, reicht für volle 540 EUR Grundzulage). Fertig.

Weiterführende Ratgeber

Wer ist förderberechtigt?

Alle Voraussetzungen: PflichtversichertWas ist Pflichtversichert?Wer Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt — die Grundvoraussetzung für die Förderung beim Altersvorsorgedepot.
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, RV-Pflicht, Sonderfälle.

Depot bei Teilzeit

Ähnliche Situation, höheres Einkommen — wie sieht die Rechnung aus?

Zulagen & Steuervorteile

GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
Mehr erfahren →
, Sockelbetrag und GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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im Detail.

Wie beantragen?

Schritt für Schritt: Depot eröffnen und DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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einrichten.

Kosten & Gebühren

TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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und Depotkosten — bei kleinen Beiträgen besonders wichtig.

Häufige Fragen

Können Minijobber das Altersvorsorgedepot nutzen?

Minijobber sind in der GRV versicherungspflichtig (seit 2013), können sich aber befreien lassen. Wer sich nicht befreit hat: GRV-pflichtig und damit grundzulageberechtigt — voller AVD-Zugang. Wer sich hat befreien lassen: keine GRV-Pflicht, kein Grundzulagenanspruch. Das ist ein kritischer Unterschied. Empfehlung: Befreiung von der GRV-Pflicht im Minijob zurücknehmen oder gar nicht erst beantragen — der Eigenbeitrag ist klein, die Förderung enorm.

Wie hoch ist die Förderquote für Minijobber beim AVD?

Extremer Hebel. Beispiel Minijob 556 EUR/Monat: GRV-Pflichtbeitrag = 3,6 % = 20,02 EUR/Monat. Das übersteigt den Sockelbeitrag von 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) deutlich. Grundzulage: 540 EUR/Jahr. Förderquote am Sockelbeitrag: über 1.000 % — der Staat zahlt 4,5× mehr als der Minijobber. Kein anderes Finanzprodukt bietet das.

Was passiert mit dem AVD, wenn der Minijob endet?

Depot bleibt erhalten. Wenn die Erwerbstätigkeit endet oder auf eine GRV-pflichtige Stelle wechselt: Im Jahr des Wechsels die Zulageberechtigung prüfen und Beitrag anpassen. Bei Aufnahme einer Vollzeitstelle: Sockelbeitrag (60 EUR/Jahr) bleibt gleich — einkommensunabhängig. Du kannst freiwillig mehr einzahlen (bis 1.260 EUR/Jahr für SA-Maximum). Das angesammelte Kapital wächst weiter. Wichtig: Anbieter bei Einkommensveränderungen informieren, damit Zulage korrekt berechnet wird.

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