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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Altersvorsorge für Mütter und Familien

Das Wichtigste in Kürze

  • Gender Pension Gap ca. 40 % weniger Rente für Frauen
  • KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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    300 EUR pro Kind/Jahr
  • Mütterrente max. 3 Rentenpunkte pro Kind
  • Depot-Förderung für Mütter bis 1.800 EUR/Jahr absetzbar
  • Erziehungszeit Zählt als Beitragszeit in der GRV

Die Rentenlücke bei Frauen — Zahlen, die wachrütteln

Frauen erhalten in Deutschland durchschnittlich rund 40 % weniger gesetzliche Rente als Männer. Der Hauptgrund: Erwerbsunterbrechungen durch Kindererziehung, Teilzeitarbeit und unbezahlte Carearbeit. Laut Statistischem Bundesamt arbeiten über 65 % der Mütter in Teilzeit — gegenüber nur 7 % der Väter.

Das hat direkte Auswirkungen auf die Rente. Weniger Arbeitsstunden bedeuten weniger Rentenpunkte, ein niedrigeres Einkommen und eine größere Lücke im Alter. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit dem Altersvorsorgedepot auseinanderzusetzen. Die sogenannte Mütterrente gleicht das nur teilweise aus.

Wie die Mütterrente funktioniert

Kind geboren Angerechnete Erziehungszeit Rentenpunkte Monatl. Rente (ca.)
Vor 1992 2,5 Jahre 2,5 Punkte ca. 93 EUR
Ab 1992 3 Jahre 3 Punkte ca. 111 EUR

Das sind pro Kind maximal 111 EUR monatlich mehr Rente. Das klingt erstmal gut — aber es reicht bei weitem nicht, um die gesamte Einkommenslücke durch jahrelange Teilzeit oder Erwerbspausen auszugleichen.

Warum das Altersvorsorgedepot für Mütter so wichtig ist

Das neue AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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bietet Müttern gleich mehrere Vorteile. Die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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von 300 EUR pro Kind und Jahr fließt direkt ins Depot. Bei zwei Kindern sind das 600 EUR jährlich — geschenkt vom Staat. Dazu kommt die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von bis zu 540 EUR und der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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.

Besonders attraktiv: Auch während der Elternzeit bist du förderberechtigt. Selbst wenn du aktuell kein oder nur ein geringes Einkommen hast, kannst du mit dem Sockelbeitrag von 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) die volle Grundzulage von 540 EUR sichern.

Rechenbeispiel: Lisa (32, 2 Kinder, Teilzeit 20 Std.) zahlt 100 EUR monatlich ins Altersvorsorgedepot. Sie erhält 540 EUR Grundzulage + 600 EUR Kinderzulage = 1.140 EUR Zulagen pro Jahr. Bei 6 % Rendite und 35 Jahren: ca. 210.000 EUR. Davon hat der Staat über 40.000 EUR beigesteuert.

5 konkrete Schritte für Mütter

1

Rentenlücke berechnen

Prüfe deine Renteninformation und berechne, wie viel dir im Alter fehlt. Unser Depot-Rechner hilft dir dabei.

2

Kinderzulage sichern

Die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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bekommst du nur auf Antrag. Stelle sicher, dass die Zulagen auf DEIN Depot laufen — nicht auf das deines Partners. Mehr unter Wer bekommt die Kinderzulage.

3

Sparrate realistisch ansetzen

Schon 50 EUR im Monat machen langfristig einen großen Unterschied. Lieber klein anfangen als gar nicht.

4

Erziehungszeiten prüfen

Sind alle Kindererziehungszeiten korrekt im Rentenkonto erfasst? Das kannst du beim Rentenversicherungsträger prüfen lassen.

5

Altersvorsorge als Paar planen

Besprecht als Familie, wie ihr die Altersvorsorge fair aufteilt. Lies dazu Depot für Familien.

Teilzeit-Falle vermeiden

Viele Mütter arbeiten nach der Elternzeit in Teilzeit — und bleiben dort hängen. Das Problem: Jedes Jahr Teilzeit kostet dich Rentenpunkte. Bei Halbtagsarbeit sammelst du nur halb so viele Punkte wie bei Vollzeit. Über 20 oder 30 Jahre summiert sich das zu einer enormen Lücke.

Das Altersvorsorgedepot kann diese Lücke nicht vollständig schließen — aber es kann sie deutlich verkleinern. Durch die hohen Zulagen ist die effektive Rendite gerade für Geringverdienerinnen und Teilzeitkräfte besonders attraktiv.

Wichtig: Sprich mit deinem Partner über die Altersvorsorge. In vielen Familien kümmert sich nur einer — meistens der Mann. Im Trennungsfall stehen Frauen dann oft ohne ausreichende eigene Vorsorge da. Eine faire Aufteilung ist entscheidend.

Stand: Mai 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027.

Berechne deine Förderung als Mutter

Finde heraus, wie viel Zulagen und Steuervorteile du mit dem Altersvorsorgedepot erhältst — inklusive Kinderzulage.

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Häufige Fragen

Kann ein Ehepaar das Altersvorsorgedepot doppelt nutzen?

Ja - jeder Ehepartner kann ein eigenes Altersvorsorgedepot eröffnen. Doppelte Grundzulage (2x 540 EUR = 1.080 EUR/Jahr), doppelter Förderhochstbetrag (2x 1.800 EUR = 3.600 EUR/Jahr). Für Ehepaare besonders attraktiv - die Kinderzulage (300 EUR/Kind/Jahr) wird zusätzlich gewährt.

Wie hoch ist die Kinderzulage beim Altersvorsorgedepot?

Ab 2027 gesetzlich verankert: 300 EUR/Jahr pro Kind (mit Kindergeldberechtigung). Bei 2 Kindern: 600 EUR Kinderzulage + 540 EUR Grundzulage = 1.140 EUR jährliche staatliche Förderung pro Person. Zusätzlich Sonderausgabenabzug bis 1.800 EUR/Jahr.

Altersvorsorgedepot während der Elternzeit - sinnvoll?

Ja - auch in der Elternzeit Einzahlungen möglichst weiterführen. Zulage gibt es unabhängig von Erwerbsarbeit. Selbst 50 EUR/Monat halten die Förderung aufrecht und stärken den Zinseszins. Sparplan nicht pausieren.

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