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Anbieter für die Aktienrente vergleichen: 5 Kriterien
Von AktienRenteRechner-Redaktion Stand: März 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Der wichtigste Faktor bei der Anbieterwahl sind die Gesamtkosten: Bereits 0,5 % Unterschied bei den Gebühren kosten dich über 30 Jahre rund 25.000 EUR Endkapital.
  • Ein guter Anbieter bietet mindestens breit gestreute Welt-ETFs (MSCI World), keine Depotgebühren und einen integrierten Dauerzulagenantrag.
  • Finger weg von Vermittlern mit Provisionen — eröffne direkt beim Depotanbieter, das ist günstiger und transparenter.
  • Du kannst den Anbieter jederzeit förderunschädlich wechseln — eine falsche Erstentscheidung ist also kein Dauerproblem.

Key Facts: Anbieterauswahl

  • Wichtigstes Kriterium: Gesamtkosten (TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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    + Depotgebühren)
  • Gute TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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    : unter 0,3 % p.a.
  • Depotgebühren: idealerweise 0 EUR
  • ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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    -Auswahl: mind. MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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    + EM-ETF verfügbar
  • Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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    : automatisch oder manuell wählbar

Der richtige Anbieter entscheidet über tausende Euro Unterschied bei deiner Aktienrente. Die gute Nachricht: Die Auswahl ist einfacher als gedacht. Fünf Kriterien reichen, um den passenden Anbieter für dein AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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zu finden. Am wichtigsten sind die Kosten — denn jeder Prozentpunkt weniger an Gebühren bedeutet deutlich mehr Kapital am Ende. Einen detaillierten Überblick über alle Gebühren gibt der Ratgeber Was kostet die Aktienrente?.

Nehmen wir Kevin (30, Logistiker, 38.000 EUR brutto) als Beispiel: Er vergleicht zwei Anbieter. Anbieter A verlangt 0,2 % Gesamtkosten, Anbieter B 0,8 %. Bei einer Sparrate von 120 EUR monatlich hat Kevin nach 30 Jahren bei Anbieter A rund 118.000 EUR — bei Anbieter B nur 102.000 EUR. Der Unterschied von 16.000 EUR kommt allein durch die Gebühren zustande.

Anbieter für die Aktienrente finden: ETF-Auswahl und Kosten vergleichen

Kriterium 1: Gesamtkosten beim Anbieter vergleichen

Die Kosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Achte nicht nur auf die TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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des ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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, sondern auf die Gesamtbelastung:

Kostenart Günstig Durchschnitt Teuer
ETF-Kosten (TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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)
0,10-0,20 % 0,20-0,40 % über 0,50 %
Depotgebühr/Jahr 0 EUR 10-30 EUR über 50 EUR
Sparplangebühr 0 EUR 0,5-1,0 % über 1,5 %
Ausgabeaufschlag 0 % 0 % 1-5 % (bei Fonds)
Gesamtkosten/Jahr 0,15-0,25 % 0,30-0,60 % über 1,0 %
Rechenbeispiel: Bei 200 EUR monatlicher Sparrate und 30 Jahren Laufzeit kostet dich der Unterschied zwischen 0,2 % und 1,0 % Gesamtkosten rund 25.000 EUR Endkapital. Das ist der größte einzelne Hebel für deine Rendite.

Kriterium 2: Breite ETF-Auswahl beim Anbieter

Ein guter Anbieter bietet mindestens breit gestreute Welt-ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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s an -- idealerweise auf den MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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oder einen vergleichbaren Weltindex. Zusätzlich sollten Schwellenländer-ETFs, Anleihen-ETFs für das Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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und ggf. nachhaltige Varianten (ESG/SRI) verfügbar sein. Vergleichsportale wie justETF helfen bei der Bewertung der ETF-Auswahl verschiedener Anbieter. Tipps zur optimalen ETF-Auswahl findest du in unserem Ratgeber. Alle zugelassenen Anbieter werden von der BaFin überwacht.

Kriterium 3: Flexibles Lifecycle-Management

Das Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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reduziert das Risiko automatisch, je näher du dem Rentenalter kommst. Achte darauf, wie der Anbieter das umsetzt: Einige bieten starre Modelle (z.B. feste Umschichtungstermine), andere flexible Lösungen, bei denen du das Tempo selbst bestimmen kannst. Die flexiblere Variante ist in der Regel vorteilhafter. Wie sicher die Aktienrente durch das Lifecycle-Modell wird, erklären wir im Sicherheitsratgeber.

Kriterium 4: Benutzerfreundlichkeit und Service

Ein guter Anbieter macht es dir leicht: Online-Depoteröffnung, übersichtliches Dashboard, integrierter DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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und einfache Anpassung der Sparrate. Prüfe auch, ob eine App verfügbar ist und ob der Anbieter Steuerberichte für die Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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automatisch erstellt. Wie du die Steuererklärung mit der Anlage AV ausfüllst, zeigt unser Schritt-für-Schritt-Ratgeber.

Kriterium 5: Anbieterwechsel und Flexibilität

Du solltest jederzeit den Anbieter wechseln können — ohne hohe Gebühren. Achte auf die Wechselkonditionen: Gibt es eine Wechselgebühr? Wie lange dauert die Übertragung? Gute Anbieter machen den Wechsel kostenlos und unkompliziert.

Checkliste: Dein persönlicher Anbieter-Vergleich

  1. Gesamtkosten unter 0,5 % p.a.? Addiere TER, Depotgebühr und Sparplankosten.
  2. MSCI World oder vergleichbarer Welt-ETF verfügbar? Breite Streuung ist Pflicht.
  3. Lifecycle-Modell flexibel gestaltbar? Nicht nur starre Vorgaben.
  4. Dauerzulagenantrag integriert? Spart dir den jährlichen Aufwand. Details zum Zulagenantrag.
  5. Anbieterwechsel kostenlos möglich? Für den Fall, dass du später wechseln willst.
Vorsicht bei Vermittlern: Lass dir kein Altersvorsorgedepot über einen Versicherungsmakler oder Finanzberater verkaufen, der Provisionen kassiert. Eröffne direkt beim Depotanbieter — das ist günstiger und transparenter. Provisionen von 1–5 % des Beitrags fressen deine Rendite. Das Beantragen funktioniert in 5 Minuten selbst.

Was, wenn ich den Anbieter wechseln will?

Ein späterer Anbieterwechsel ist jederzeit möglich und sollte förderunschädlich sein. Dein gesamtes Guthaben inklusive aller Zulagen wird übertragen. Die Kosten für den Wechsel sind gesetzlich begrenzt. Wähle trotzdem von Anfang an sorgfältig — jeder Wechsel kostet ein paar Wochen, in denen dein Geld nicht investiert ist.

Wie sich die Anbieterwahl auf deine konkrete Rentenhöhe auswirkt, zeigen unsere 5 Einkommensszenarien. Und wer die Förderung optimal nutzen will, sollte den Anbieter auch nach der Qualität des Zulagenprozesses bewerten.

Häufige Fragen zur Anbieterwahl

Welcher Anbieter ist der beste für die Aktienrente?

Das hängt von deinen individuellen Anforderungen ab. Generell gilt: Wähle einen Anbieter mit Gesamtkosten unter 0,3 %, breiter ETF-Auswahl und integriertem Dauerzulagenantrag. Online-Broker schneiden hier in der Regel besser ab als klassische Banken oder Versicherungen.

Kann ich die Aktienrente bei meiner Hausbank eröffnen?

Grundsätzlich ja, wenn deine Hausbank als Anbieter zugelassen ist. Prüfe aber unbedingt die Kosten: Filialbanken verlangen oft höhere Depot- und Sparplangebühren als Online-Anbieter. Der Komfort einer Filiale kann dich über 30 Jahre tausende Euro kosten.

Was passiert, wenn mein Depotanbieter pleitegeht?

Deine ETF-Anteile sind Sondervermögen und gehören dir — nicht dem Anbieter. Bei einer Insolvenz des Depotanbieters werden deine Anteile auf einen anderen Anbieter übertragen. Dein Geld ist also geschützt, unabhängig von der finanziellen Lage des Anbieters.

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Sieh dir an, wie unterschiedliche Kostenquoten deine Endsumme beeinflussen.

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