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ETF-Altersvorsorge für Berufseinsteiger — Start mit 25 Jahren

Das Wichtigste für den Start

  • Start mit 25 vs. 35 (100 EUR/Monat, 7 % p.a.) 321.000 EUR vs. 149.000 EUR — mehr als doppelt so viel
  • Ein ETF reicht MSCI World oder FTSE All-World — kein Cocktail nötig
  • Sparplan ab 1 EUR/Monat (Trade Republic, Scalable)
  • Altersvorsorgedepot-Bonus 540 EUR/Jahr Grundzulage ab 2027
  • Berufseinsteigerbonus 200 EUR einmalig (unter 25 Jahre)

Die beste Entscheidung, die ein 25-Jähriger für seine Altersvorsorge treffen kann: heute anfangen. Nicht "nächsten Monat wenn ich mehr Geld habe", nicht "wenn ich den richtigen ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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gefunden habe". Heute. Ein einfacher ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Sparplan auf den MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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oder FTSE All-World mit 50–100 EUR/Monat ist besser als jede aufwendige Strategie, die man nie umsetzt. Der Hauptvorteil: der Zinseszins-Effekt arbeitet jahrzehntelang für dich.

Warum der Start mit 25 so wertvoll ist

StartdatumSparrateDepot mit 67 (7 % p.a.)EingezahltZinseszins-Anteil
Mit 25100 EUR/Monatca. 321.000 EUR50.400 EUR84 %
Mit 30100 EUR/Monatca. 221.000 EUR44.400 EUR80 %
Mit 35100 EUR/Monatca. 149.000 EUR38.400 EUR74 %
Mit 40100 EUR/Monatca. 97.000 EUR32.400 EUR67 %

5 Jahre Unterschied zwischen Start mit 25 und 30: 100.000 EUR Differenz bei gleicher Sparrate. 10 Jahre Unterschied: bereits über 220.000 EUR. Das ist die Macht des Zinseszinses — je früher das Kapital investiert ist, desto mehr Zeit hat es zu wachsen.

Der teuerste Fehler: Ein Jahr auf den "perfekten Einstieg" zu warten. Bei 100 EUR/Monat und 7 % p.a. kostet 1 Jahr Wartezeit ca. 5.000–8.000 EUR Endkapital (je nach Startdatum). Perfekt ist der Feind des Guten.

Welcher ETF für Einsteiger?

Die klare Empfehlung: Ein ETF reicht. Kein 70/30, kein Faktor-Cocktail, kein Branchen-Mix. Ein einziger globaler ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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ist die beste Entscheidung für Einsteiger und — ehrlich gesagt — auch für die meisten Fortgeschrittenen.

ETFISINUnternehmenLänderTER
Vanguard FTSE All-WorldIE00B3RBWM25~4.000490,22 %
iShares Core MSCI WorldIE00B4L5Y983~1.400230,20 %
Amundi MSCI WorldLU1781541179~1.500230,07 %

Für die meisten Einsteiger: FTSE All-World (breiteste Streuung inkl. Schwellenländer) oder MSCI World (nur Industrieländer, höhere USA-Gewichtung). Beide sind ausgezeichnete Wahl — der Unterschied ist marginal. Mehr zur ETF-Auswahl: Welcher ETF fürs Altersvorsorgedepot?

Welcher Broker für Einsteiger?

Wichtigstes Kriterium: Kostenloser Sparplan, niedrige Gebühren.

  • Trade Republic: 0 EUR Sparplan, ab 1 EUR Mindestrate, einfache App, Zinsen auf unveranlagtes Cash
  • Scalable Capital: 0 EUR Sparplan (Prime-Abo), große ETF-Auswahl, flexible Sparpläne
  • ING / DKB: Kostenlos, solide Neobanken-Apps, auch für das Altersvorsorgedepot geeignet

Ab 2027 bieten dieselben Broker das staatlich geförderte AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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an — mit GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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540 EUR/Jahr und SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Der Umstieg vom freien ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot ist kostenlos.

Wie viel soll ich sparen?

Faustregel: 10–20 % des Nettoeinkommens als Sparrate für die Altersvorsorge ist ein gutes Ziel. Wer das noch nicht erreicht, fängt mit dem an, was geht — und erhöht schrittweise mit der 50-%-Regel bei Gehaltserhöhungen:

  • 1. Jahr im Beruf: 50–100 EUR/Monat (Eingewöhnung, Notgroschen parallel aufbauen)
  • 2.–3. Jahr: Erhöhen auf 150 EUR wenn Gehalt gestiegen
  • Langfristig: 10 % des Nettos als Zielgröße — danach freies Depot für alles darüber

Der Berufseinsteiger-Bonus ab 2027

Ab 1. Januar 2027 gibt es das geförderte AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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— und Berufseinsteiger profitieren doppelt:

  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    :
    540 EUR/Jahr direkt ins Depot (kein Antrag nötig nach Dauerzulagenantrag)
  • Berufseinsteigerbonus: 200 EUR einmalig für alle unter 25 Jahren — nur beim allerersten Depot
  • Steuerfrei wachsen: Keine AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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    , keine VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
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    in der Ansparphase

Wer mit 24 startet, bekommt in den ersten Jahren 540 + 200 = 740 EUR vom Staat — ohne etwas tun zu müssen außer den DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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zu stellen. Mehr dazu: Mit 20 das Altersvorsorgedepot starten.

Reihenfolge: Notgroschen kommt zuerst

Bevor der ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Sparplan startet: 3 Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto aufbauen (z.B. 3.000–5.000 EUR). Das verhindert den häufigsten Fehler: in einer Krise (Autoreparatur, Jobverlust, Zahnarztrechnnung) den Sparplan zu plündern oder ETF-Anteile mit Verlust zu verkaufen. Mehr dazu: Notgroschen vor ETF investieren.

Den Sparplan nicht täglich checken

Die größte Herausforderung ist nicht die ETF-Auswahl — es ist das Durchhalten in Krisen. Märkte fallen regelmäßig 30–50 %. Wer in solchen Phasen nicht verkauft (und idealerweise weiter einzahlt), hat die halbe Miete. Sparplan einrichten, automatisch laufen lassen, einmal im Jahr kurz anschauen — mehr braucht es nicht. Das Prinzip dahinter heißt Buy-and-Hold.

Was bringt dein Sparplan wirklich?

Berechne selbst: Sparrate, Laufzeit, Förderung, Steuervorteile — in zwei Minuten.

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Häufige Fragen

Welchen ETF sollte ich als Berufseinsteiger kaufen?

Ein einziger globaler ETF reicht vollständig aus: MSCI World (1.400 Unternehmen, 23 Länder, z.B. iShares Core, TER 0,20 %) oder FTSE All-World (4.000 Unternehmen, 49 Länder, z.B. Vanguard, TER 0,22 %). Kein 70/30, kein Branchen-Mix — einfach halten und durchhalten.

Wie viel sollte ich als Berufseinsteiger monatlich sparen?

Faustregel: 10–20 % des Nettoeinkommens. Wer das noch nicht schafft: Mit 50 EUR anfangen und bei jeder Gehaltserhöhung erhöhen. 50 EUR/Monat ab 25 bringen bei 7 % p.a. bis 67 ca. 160.000 EUR. Wichtiger als die Höhe: überhaupt anfangen.

Soll ich erst den Notgroschen aufbauen oder sofort investieren?

Erst Notgroschen (3 Monatsausgaben auf Tagesgeld), dann investieren. Ohne Notgroschen riskierst du, den Sparplan in einer Krise zu plündern. Beides parallel aufzubauen ist auch möglich: z.B. 50 EUR in Depot, 50 EUR auf Tagesgeld — bis der Notgroschen steht, dann alles ins Depot.

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