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Altersvorsorgedepot mit kleinem Gehalt

Das Wichtigste in Kuerze

  • Mindest-Sparrate ab 25 EUR/Monat
  • Grundzulage 175 EUR/Jahr
  • Foerderquote bei Geringverdienern bis 90 %
  • Mindesteigenbeitrag fuer volle Zulage 4 % vom Brutto (abzgl. Zulage)
  • Sockelbetrag (absolutes Minimum) 60 EUR/Jahr

Warum das Depot gerade fuer Geringverdiener sinnvoll ist

Das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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ist so konstruiert, dass es Geringverdiener besonders stark foerdert. Je niedriger dein Einkommen, desto hoeher ist die Foerderquote — also der Anteil, den der Staat zu deiner Altersvorsorge beitraegt. Bei einem Bruttoeinkommen von 20.000 Euro musst du nur rund 625 Euro im Jahr selbst einzahlen (abzueglich der Zulage von 175 Euro), um die volle Foerderung zu erhalten. Das sind rund 52 Euro im Monat — der Staat legt 175 Euro oben drauf.

Bei noch geringerem Einkommen sinkt der Eigenbeitrag entsprechend. Und selbst wenn du nur den Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr (5 Euro im Monat) einzahlst, bekommst du zumindest einen Teil der Zulage. Mehr Details zur Foerderung fuer Geringverdiener.

So berechnest du deinen Mindesteigenbeitrag

Bruttoeinkommen 4 % vom Brutto Abzueglich Grundzulage Eigenbeitrag pro Monat
15.000 EUR 600 EUR 425 EUR ca. 35 EUR
20.000 EUR 800 EUR 625 EUR ca. 52 EUR
25.000 EUR 1.000 EUR 825 EUR ca. 69 EUR
30.000 EUR 1.200 EUR 1.025 EUR ca. 85 EUR

Was du dir trotzdem leisten kannst

Natuerlich muss bei kleinem Gehalt jeder Euro zweimal umgedreht werden. Deshalb ist es wichtig, realistisch zu planen. Du musst nicht sofort 100 Euro im Monat aufbringen. Starte mit dem, was moeglich ist — selbst 25 Euro im Monat sind ein Anfang. Die staatliche Zulage wird anteilig berechnet: Zahlst du weniger als den optimalen Eigenbeitrag, bekommst du eine entsprechend reduzierte Zulage. Aber du bekommst etwas — und das ist mehr, als auf dem Girokonto zu sparen.

Eine einfache Strategie: Starte mit 25 Euro und erhoehe die Sparrate jedes Jahr um 10 Euro. Nach fuenf Jahren bist du bei 75 Euro — ein Betrag, der bei den meisten Einkommensstufen bereits die volle Foerderung sichert. Hier findest du weitere Strategien fuer kleine Einkommen.

Foerderquote: Warum Geringverdiener am meisten profitieren

Bei einem Bruttoeinkommen von 20.000 Euro und einem Eigenbeitrag von 625 Euro erhaeltst du 175 Euro Zulage. Das entspricht einer Foerderquote von rund 28 Prozent — dein Geld wird also um mehr als ein Viertel aufgestockt, noch bevor es am Kapitalmarkt arbeitet. Hast du Kinder, kommt die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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von 300 Euro pro Kind dazu. Eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern und 20.000 Euro Brutto erhaelt bis zu 775 Euro Zulagen — bei einem Eigenbeitrag von nur 25 Euro. Die Foerderquote liegt dann bei ueber 96 Prozent.

Notgroschen zuerst?

Eine haeufige Frage: Soll ich erst den Notgroschen aufbauen, bevor ich ein Depot eroeffne? Die Antwort haengt von deiner Situation ab. Wenn du keinerlei Ruecklagen hast, ist ein Notgroschen von mindestens 1.000 Euro sinnvoll — fuer ungeplante Ausgaben wie eine Autoreparatur oder eine Nachzahlung. Aber du musst nicht warten, bis drei Monatsgehaelter auf dem Tagesgeldkonto liegen. Starte ruhig parallel: 25 Euro ins Depot, 25 Euro auf das Notgroschen-Konto. Beides gleichzeitig aufzubauen ist besser, als eines von beiden endlos aufzuschieben.

Laut einer Studie des Deutschen Instituts fuer Altersvorsorge (DIA) haben gerade Geringverdiener die groesste Rentenluecke. Umso wichtiger ist es, frueh anzufangen — auch mit kleinen Betraegen. Selbst 10 Euro machen langfristig einen Unterschied.

Praktische Tipps fuer den Start

Eroeffne dein Depot bei einem Anbieter ohne Depotgebuehren und ohne Sparplan-Kosten — zum Beispiel bei Trade Republic oder Scalable Capital. Waehle einen einzigen, breit gestreuten ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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wie den MSCI World. Richte einen automatischen Sparplan ein, der am Tag nach dem Gehaltseingang abbucht. So gehst du sicher, dass das Geld investiert wird, bevor du es ausgeben kannst. Und vergiss nicht, die Zulage zu beantragen — das geht bei den meisten Anbietern mit wenigen Klicks.

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