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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Altersvorsorge für Lokführer
Von AktienRenteRechner-RedaktionStand: Mai 2026

Altersvorsorge als Lokführer: Was du 2026 wissen musst

Lokführer bei der Deutschen Bahn sind in der GRV pflichtversichert. Die Rentenlücke entsteht durch frühen Berufsstart und körperliche Belastung.

Lokführer können ab 5 EUR/Monat das Altersvorsorgedepot nutzen — die staatliche Zulage von 540 EUR/Jahr lohnt sich besonders bei frühzeitigem Start.

Förderrechnung für Lokführer bei 3200 EUR brutto

ParameterWert
Bruttogehalt3200 EUR/Monat
Pflicht-Eigenanteil83 EUR/Monat (996 EUR/Jahr)
Staatliche Grundzulage540 EUR/Jahr (45 EUR/Monat)
Gesamtanlage/Monat128 EUR/Monat
Förderquote auf Eigenanteil54 %
Sonderausgabenabzug (max.)1.800 EUR/Jahr

Beste ETF-Strategie für Lokführer

  • MSCI World ETF — Breit diversifiziert, TER ab 0,10 %, Basis für jedes Langfrist-Depot
  • FTSE All-World ETF — Inkl. Schwellenländer, ca. 3.700 Unternehmen weltweit
  • Sparplan ab 83 EUR/Monat — Automatisch, kein Market-Timing nötig

Rentenlücke für Lokführer schließen

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen letztem Nettoeinkommen und gesetzlicher Rente. Bei 3200 EUR brutto beträgt sie typischerweise 30–50 % des letzten Nettoeinkommens. Das Altersvorsorgedepot ist das wirksamste Instrument, um diese Lücke zu schließen.

Rentenlücke berechnen

Häufige Fragen: Altersvorsorge für Lokführer

Können Lokführer das Altersvorsorgedepot nutzen?
Lokführer bei der Deutschen Bahn sind in der GRV pflichtversichert. Die Rentenlücke entsteht durch frühen Berufsstart und körperliche Belastung. Sofern eine GRV-Pflichtmitgliedschaft oder freiwillige Mitgliedschaft besteht, sind Lokführer voll förderberechtigt. Die staatliche Grundzulage von 540 EUR/Jahr steht allen zu.
Wie hoch ist der Eigenanteil für Lokführer bei 3200 Euro?
Bei einem Bruttoeinkommen von 3200 EUR/Monat beträgt der Eigenbeitrag für die volle Förderung rund 83 EUR pro Monat (996 EUR/Jahr). Der Staat zahlt zusätzlich 540 EUR Grundzulage — zusammen 128 EUR/Monat ins Depot.
Welche Besonderheiten gibt es bei der Altersvorsorge für Lokführer?
Beamtenähnliche Stellung bei DB Lokführer können ab 5 EUR/Monat das Altersvorsorgedepot nutzen — die staatliche Zulage von 540 EUR/Jahr lohnt sich besonders bei frühzeitigem Start.
Lohnt sich das Altersvorsorgedepot neben der gesetzlichen Rente für Lokführer?
Ja. Die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten Lokführer nicht aus. Das Altersvorsorgedepot schließt diese Lücke mit staatlicher Förderung und dem Zinseszins-Effekt über Jahrzehnte. Selbst 30 EUR/Monat investiert über 30 Jahre ergeben bei 7 % Rendite ein Endkapital von über 36.000 EUR.
Wann sollten Lokführer mit der Altersvorsorge starten?
So früh wie möglich. Wer mit 25 Jahren beginnt, hat gegenüber dem Start mit 35 Jahren durch den Zinseszins einen massiven Vorteil. 100 EUR/Monat ab 25 Jahren ergeben nach 40 Jahren ca. 264.000 EUR (7 % Rendite) — gegenüber 118.000 EUR bei 30 Jahren Laufzeit.

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