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100 EUR monatlich in die Aktienrente investieren
Von AktienRenteRechner-RedaktionStand: März 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit 100 EUR monatlich fließen dank GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    insgesamt 1.590 EUR pro Jahr in dein AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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    .
  • Nach 37 Jahren ergibt sich bei 6 % Rendite ein Endkapital von rund 260.000 EUR — aus nur 44.400 EUR Eigenbeitrag.
  • Die Förderquote liegt bei 32,5 % und ist damit höher als bei der Maximalrate von 150 EUR.
  • Im Alter kannst du daraus rund 867 EUR netto monatlich entnehmen — als Ergänzung zur gesetzlichen Rente.
  • Du kannst die Rate jederzeit auf 150 EUR erhöhen, wenn dein Budget es erlaubt.

100 EUR/Monat — Die Eckdaten

  • Eigenbeitrag pro Jahr 1.200 EUR
  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    bei 1.200 EUR 390 EUR/Jahr
  • Gesamteinzahlung ins Depot 1.590 EUR/Jahr
  • Endkapital nach 37 Jahren (6 % Rendite) ~260.000 EUR
  • SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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    bis 1.200 EUR absetzbar
100 EUR monatlich Förderung und Zinseszins

Warum 100 EUR monatlich ein guter Einstieg sind

Nicht jeder kann sofort 150 EUR monatlich aufbringen. 100 EUR sind ein realistischer Betrag, der auch bei einem Nettoeinkommen von 1.800 EUR machbar ist. Die Finanztip-Redaktion empfiehlt, lieber mit einem realistischen Betrag zu starten als gar nicht anzufangen. Die gute Nachricht: Auch mit 100 EUR profitierst du massiv von der staatlichen Förderung -- du verschenkst lediglich einen Teil der maximal möglichen GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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Bei 1.200 EUR Jahresbeitrag berechnet sich die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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so: 50 % auf die ersten 360 EUR (= 180 EUR) plus 25 % auf die restlichen 840 EUR (= 210 EUR). Das ergibt 390 EUR Zulage — eine Förderquote von 32,5 %. Damit liegt die relative Förderung sogar höher als bei der Maximalrate von 150 EUR, wo die Quote bei 30 % liegt. Wer mehr über die Zulagen und Steuervorteile erfahren möchte, findet dort alle Details.

Rechenbeispiel: 100 EUR/Monat ohne Kinder

Annahmen: Start mit 30, Renteneintritt mit 67, ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Portfolio mit 6 % durchschnittlicher Jahresrendite nach Kosten (TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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0,2 %), keine Kinder, Grenzsteuersatz 30 %.

KennzahlWert
Eigenbeitrag/Jahr1.200 EUR
GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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/Jahr
390 EUR
Gesamteinzahlung/Jahr1.590 EUR
Laufzeit37 Jahre
Eingezahlt gesamt (Eigen)44.400 EUR
Zulagen gesamt14.430 EUR
Depot gesamt eingezahlt58.830 EUR
Endkapital bei 6 %~260.000 EUR
Endkapital bei 7 %~320.000 EUR
Steuerersparnis gesamt (30 % Grenzsteuersatz)~13.320 EUR

Steuerersparnis = 1.200 EUR SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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x 30 % x 37 Jahre. Tatsächliche Ersparnis abzüglich bereits erhaltener Zulagen via GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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.

Praxisbeispiel: Lisa spart 100 EUR monatlich

Lisa (28, Erzieherin, 32.000 EUR brutto) hat nach Miete, Versicherungen und Lebenshaltung rund 250 EUR frei verfügbar im Monat. 150 EUR fürs AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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wären zu viel — aber 100 EUR sind machbar, ohne dass sie auf alles verzichten muss.

Lisas Förderrechnung: 1.200 EUR Eigenbeitrag plus 390 EUR GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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= 1.590 EUR fließen jährlich in ihr Depot. Ihr GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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liegt bei ca. 25 %, der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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bringt 300 EUR — die Zulagen sind aber mit 390 EUR höher, also profitiert Lisa primär von den Zulagen. Ihre echte monatliche Belastung: 100 EUR Eigenbeitrag, dafür fließen 132,50 EUR ins Depot. Hebel: 1,33x.

Startet Lisa mit 28, hat sie 39 Jahre bis zur Rente mit 67. Bei 6 % Rendite wächst ihr Depot auf rund 295.000 EUR. Davon hat sie nur 46.800 EUR selbst eingezahlt. Der Rest sind Zulagen (15.210 EUR) und Rendite (233.000 EUR). Selbst mit einem kleinen Gehalt als Erzieherin baut Lisa so eine ernsthafte Zusatzrente auf. Wer wie Lisa bei niedrigem Einkommen startet, findet im Ratgeber Aktienrente bei 25.000 EUR Einkommen weitere Optimierungstipps.

Kapitalentwicklung nach 10, 20 und 30 Jahren

Das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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ist ein Marathon, kein Sprint. So entwickelt sich dein Kapital über die Jahrzehnte:

Nach ... JahrenEingezahlt (Eigen + Zulagen)Depotwert bei 6 %Davon Rendite
10 Jahre15.900 EUR~22.000 EUR~6.100 EUR
20 Jahre31.800 EUR~62.000 EUR~30.200 EUR
30 Jahre47.700 EUR~135.000 EUR~87.300 EUR
37 Jahre58.830 EUR~260.000 EUR~201.170 EUR

Besonders auffällig: In den letzten 7 Jahren (von Jahr 30 bis 37) verdoppelt sich das Kapital fast. Das ist der ZinseszinseffektWas ist Zinseszinseffekt?Erträge werden reinvestiert und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Über Jahrzehnte entsteht exponentielles Wachstum. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei — das beschleunigt den Effekt enorm.
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in Reinform — und genau deshalb lohnt sich jedes zusätzliche Jahr. Warum ein früher Start so entscheidend ist, erklärt der Ratgeber Früh anfangen vs. spät starten.

Achtung: Wer erst mit 40 statt mit 30 startet, verliert nicht nur 10 Jahre Einzahlungen, sondern vor allem 10 Jahre Zinseszins. Das Endkapital halbiert sich fast — von 260.000 EUR auf rund 135.000 EUR. Jedes Jahr zählt.

Was passiert bei der Auszahlung im Alter?

Das Altersvorsorgedepot unterliegt der Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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. Das bedeutet: In der Ansparphase zahlst du keine AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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und keine VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
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. Dafür versteuerst du die Auszahlungen im Alter mit deinem persönlichen EinkommensteuersatzWas ist Einkommensteuersatz?Der persönliche Steuersatz auf dein Einkommen. Steigt progressiv von 14% bis 45%. Im Ruhestand typischerweise 15-30%, da das Einkommen niedriger ist als im Berufsleben.
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. Wie das genau funktioniert, zeigt der Ratgeber Wie wird die Aktienrente besteuert?

Rechenbeispiel Auszahlung: Bei 260.000 EUR Endkapital und 20 Jahren Auszahlphase ergibt das ca. 1.083 EUR brutto monatlich. Bei einem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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von 20 % im Alter bleiben rund 867 EUR netto. Das ist eine ordentliche Ergänzung zur gesetzlichen Rente — finanziert mit nur 100 EUR monatlich.

Zum Vergleich: Wer die 100 EUR einfach auf ein Tagesgeldkonto legt (1,5 % Zinsen nach Inflation), hätte nach 37 Jahren nur rund 55.000 EUR — weniger als ein Viertel des Altersvorsorgedepots. Der Unterschied zwischen Aktienrente und Sparbuch ist dramatisch.

100 EUR vs. 150 EUR — Lohnt sich das Upgrade?

Wer 50 EUR mehr aufbringt, bekommt nicht nur 50 % mehr Kapital, sondern auch deutlich mehr Förderung. Die Differenz nach 37 Jahren ist erheblich:

SparrateEigenbeitrag/JahrGrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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FörderquoteEndkapital (6 %, 37 J.)
50 EUR/Monat600 EUR240 EUR40,0 %~138.000 EUR
100 EUR/Monat1.200 EUR390 EUR32,5 %~260.000 EUR
150 EUR/Monat1.800 EUR540 EUR30,0 %~385.000 EUR
Differenz 100→150+600 EUR+150 EUR+125.000 EUR

50 EUR mehr im Monat ergeben nach 37 Jahren rund 125.000 EUR mehr Endkapital. Das liegt am Zusammenspiel aus höherer Zulage und mehr Zinseszins. Wenn du die 150 EUR aufbringen kannst, lohnt sich das Upgrade massiv. Wenn nicht, sind 100 EUR ein exzellenter Start — du kannst die Rate später jederzeit erhöhen.

Praxisbeispiel: Markus stockt schrittweise auf

Markus (42, Elektriker, 45.000 EUR brutto, 2 Kinder) hat bisher nichts für die private Altersvorsorge getan. Mit 42 bleiben ihm noch 25 Jahre bis zur Rente. Sein Budget erlaubt aktuell nur 100 EUR monatlich — aber er plant, nach der letzten Kita-Gebühr in 3 Jahren auf 150 EUR aufzustocken.

Markus' Strategie-Rechnung: 3 Jahre mit 100 EUR/Monat (1.200 EUR + 690 EUR Zulagen mit 2 Kindern = 1.890 EUR/Jahr), dann 22 Jahre mit 150 EUR/Monat (1.800 EUR + bis zu 1.140 EUR Zulagen). Bei 6 % Rendite ergibt das ein Endkapital von rund 215.000 EUR. Hätte Markus 3 Jahre gewartet und erst mit 150 EUR gestartet: nur ~195.000 EUR. Die frühen 100 EUR bringen durch den Zinseszins 20.000 EUR mehr.

Markus profitiert gleich dreifach: von der GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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, der Kinderzulage für 2 Kinder und dem SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Dass er mit 42 statt mit 25 startet, kostet ihn zwar potentiell Hunderttausende an Zinseszins — aber jeder Tag, den er früher anfängt, ist besser als der nächste.

Welcher ETF passt am besten zu 100 EUR pro Monat?

Bei 100 EUR Sparrate sind die Kosten besonders wichtig, weil jeder Euro zählt. Ein MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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-ETF mit einer TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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von 0,1-0,2 % ist ideal. Über 37 Jahre macht der Unterschied zwischen 0,1 % und 0,5 % TER rund 15.000 EUR aus — das willst du nicht verschenken. Mehr dazu im Ratgeber ETF-Auswahl für das Altersvorsorgedepot.

Da du noch lange Zeit hast, brauchst du kein Lifecycle-ModellWas ist Lifecycle-Modell?Automatische Umschichtung: Je näher die Rente rückt, desto mehr wird von Aktien in sichere Anleihen umgeschichtet. Reduziert das Risiko vor der Auszahlung.
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und keine Garantie. 100 % Aktienquote über ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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s ist bei dieser Laufzeit die renditeoptimale Wahl. Falls du Kinder hast, lohnt sich ein Blick auf das Szenario Aktienrente mit 1 Kind, da die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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das Ergebnis erheblich verbessert. Und wie die Kosten und Gebühren dein Endkapital beeinflussen, erklärt der verlinkte Ratgeber.

Häufige Fehler bei 100 EUR Sparrate vermeiden

Auch bei einer vermeintlich einfachen Sparrate von 100 EUR lauern Fallstricke:

  • Keinen DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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    stellen:
    Ohne Antrag beim Anbieter fließt keine Zulage. Das kostet dich 390 EUR pro Jahr — also unbedingt bei Depot-Eröffnung direkt beantragen.
  • SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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    vergessen:
    Trage deine Beiträge in der Steuererklärung über die Anlage AV ein. Sonst verschenkst du bis zu 360 EUR Steuerersparnis pro Jahr.
  • Zu teuren ETF wählen: Bei 0,5 % statt 0,15 % TER verlierst du über 37 Jahre rund 15.000 EUR — nur durch höhere Gebühren.
  • Rate nicht anpassen: Prüfe jährlich, ob du aufstocken kannst. Jede Gehaltserhöhung ist eine Chance, mehr vom Zinseszins zu profitieren.
Wichtig: Die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von 390 EUR bekommst du nur, wenn du den DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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stellst und tatsächlich 1.200 EUR im Jahr einzahlst. Zahlst du weniger, wird die Zulage anteilig gekürzt. Auch ein Wechsel von Riester zum neuen Depot will gut überlegt sein.

Häufige Fragen zu 100 EUR monatlich in die Aktienrente

Kann ich die 100 EUR monatlich jederzeit erhöhen oder senken?

Ja, das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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erlaubt flexible Beiträge. Du kannst die Sparrate jederzeit anpassen — nach oben bis zum Förderhöchstbetrag von 1.800 EUR/Jahr (150 EUR/Monat) oder nach unten bis auf 0 EUR (Beitragsfreistellung). Die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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passt sich automatisch an deinen tatsächlichen Jahresbeitrag an.

Bekomme ich mit 100 EUR die volle Grundzulage?

Nein, die volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von 540 EUR gibt es erst ab 1.800 EUR Jahresbeitrag (150 EUR/Monat). Bei 1.200 EUR Jahresbeitrag erhältst du 390 EUR — das sind 72 % der maximalen Zulage. Die relative Förderquote von 32,5 % ist allerdings höher als bei 150 EUR (30 %).

Reichen 100 EUR monatlich für eine ausreichende Zusatzrente?

Das kommt auf deine Ansprüche an. Bei 260.000 EUR Endkapital und 20 Jahren Auszahlung ergeben sich rund 867 EUR netto monatlich. Als Ergänzung zur gesetzlichen Rente ist das eine solide Basis. Für eine vollständige Versorgungslücke könnten zusätzlich ein freies ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot oder eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll sein.

Lohnen sich 100 EUR auch, wenn ich erst mit 40 anfange?

Ja, aber das Ergebnis fällt deutlich geringer aus. Bei 27 Jahren Laufzeit (statt 37) und 6 % Rendite ergibt sich ein Endkapital von rund 135.000 EUR. Das ist immer noch besser als Sparbuch oder Nichtstun — und die Zulagen bekommst du unabhängig vom Startalter.

Wie viel kommt bei dir raus?

Berechne dein individuelles Ergebnis mit Zulagen, Steuerersparnis und ETF-Rendite.

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Weiterführende Ratgeber

150 EUR monatlich

Die optimale Sparrate für maximale Förderung im Detail.

50 EUR monatlich

Lohnt sich die Aktienrente auch mit kleinem Budget?

ETF-Auswahl

Welche ETFs sind im Altersvorsorgedepot zugelassen?

Zulagen und Steuervorteile

Alle Förderungen im Überblick.

Auszahlung im Alter

Wie funktioniert die Entnahme aus dem Depot?