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Bundestag Berlin — Aktienrente Rentenreform
25.03.2026

Auf einen Blick

  • Status Gesetz beschlossen, Umsetzung läuft
  • Start Altersvorsorgedepot Voraussichtlich 2026/2027
  • Staatliche Förderung Zulagen + Steuervorteile
  • Kostendeckel Maximal 1% p.a.
  • Offene Frage Welche Anbieter sind zertifiziert?

Die große Frage: Kommt die Aktienrente wirklich?

Deutschlandfunk Kultur hat in einem aktuellen Beitrag genau die Frage gestellt, die sich viele Bürger stellen: Was wird eigentlich aus der Aktienrente? Die kurze Antwort: Sie kommt — aber der Weg dahin ist länger als erhofft.

Die Idee, die gesetzliche Rente durch ein kapitalgedecktes Element zu ergänzen, ist nicht neu. Schweden, Norwegen und die Niederlande machen es seit Jahrzehnten vor. Deutschland hat sich mit dem Altersvorsorgedepot für einen eigenen Weg entschieden: Kein staatlicher Fonds wie in Schweden, sondern individuelle Depots bei privaten Anbietern — mit staatlicher Förderung und klaren Regeln.

Was bisher passiert ist

Das Rentenpaket II wurde im Bundestag verabschiedet. Damit steht der gesetzliche Rahmen. Doch zwischen Gesetz und funktionierendem System liegen noch einige Schritte:

  • Zertifizierung der Anbieter: Die BaFin muss Depotanbieter zulassen. Welche Broker und Banken am Start sind, steht noch nicht endgültig fest.
  • Technische Infrastruktur: Die zentrale Zulagenstelle (ZfA) muss die Abwicklung der Förderung sicherstellen — ähnlich wie bei Riester, aber hoffentlich deutlich einfacher.
  • Produktauswahl: Welche ETFs und Fonds zugelassen werden, wird durch den TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
    Mehr erfahren →
    -Kostendeckel von 1% geregelt.
  • Kommunikation: Bisher wissen viele Bürger nicht einmal, dass das Altersvorsorgedepot kommt.

Der Zeitplan: Wann geht es los?

Die Bundesregierung hat den Start für 2026 angekündigt. Realistisch betrachtet wird es vermutlich Mitte bis Ende 2026, bis die ersten Depots tatsächlich eröffnet werden können. Einige Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital haben bereits signalisiert, dass sie bereit sind. Klassische Banken dürften etwas länger brauchen.

Unsere Einschätzung: Der Zeitplan ist ambitioniert, aber machbar. Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie gut die Umsetzung wird. Wenn die Fehler von Riester vermieden werden — zu kompliziert, zu teuer, zu bürokratisch — hat das Altersvorsorgedepot echtes Potenzial.

Was Deutschlandfunk richtig anspricht

Der DLF-Beitrag macht auf einen wichtigen Punkt aufmerksam: Die politische Kommunikation hinkt der Gesetzgebung hinterher. Viele Menschen haben von der "Aktienrente" gehört, wissen aber nicht, was das konkret für sie bedeutet. Begriffe wie "Altersvorsorgedepot", "Referenzdepot" und "Frühstart-Rente" schwirren durch die Medien — oft ohne klare Erklärung.

Genau hier setzt unser Portal an: Wir übersetzen die politischen Konzepte in verständliche Informationen. Was kostet es? Was bringt es? Lohnt es sich für mich?

Die drei größten offenen Fragen

  • Beitragshöhe: Wie viel kann man maximal gefördert einzahlen? Die Rede ist von bis zu 3.000 EUR pro Jahr — aber die endgültige Höhe steht noch aus.
  • Flexibilität: Kann man den Anbieter wechseln? Was passiert bei Arbeitslosigkeit oder Elternzeit?
  • Auszahlungsphase: Wie genau funktioniert die Entnahme im Alter? Muss man verrenten oder kann man flexibel entnehmen?

Was du jetzt schon tun kannst

Auch wenn das Altersvorsorgedepot noch nicht verfügbar ist, kannst du dich vorbereiten. Wer sich jetzt mit ETFs und Sparplänen beschäftigt, ist im Vorteil, sobald es losgeht:

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