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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Aktienrente berechnen: Wie viel Rente ergibt sich je nach Einkommen?
Von AktienRenteRechner-Redaktion Stand: Mai 2026

Key Facts: Aktienrente nach Einkommen

  • Mindestbeitrag: 60 EUR/Jahr (pauschal, einkommensunabhängig)
  • Max. förderfähiger Beitrag: 1.800 EUR/Jahr (Sonderausgabenabzug)
  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    : 540 EUR pro Jahr
  • KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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    : 300 EUR pro Kind
  • Erwartete Rendite (MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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    -Basis): ca. 6 % p.a. vor Kosten
  • Auszahlung: Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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    im Rentenalter

Die Frage „Wie viel Aktienrente bekomme ich?" hängt vor allem von zwei Faktoren ab: deiner freiwilligen Sparrate und der Laufzeit. Beim AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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gilt ein einkommensunabhängiger Mindesteigenbeitrag von 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) — mehr als diesen Sockelbetrag einzuzahlen ist freiwillig, erhöht aber das Endkapital und den SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Die volle staatliche Förderung gibt es bereits ab 60 EUR/Jahr. Damit du dir ein realistisches Bild machen kannst, haben wir fünf typische Einkommensszenarien durchgerechnet — jeweils mit 30 Jahren Ansparzeit und einem breit gestreuten ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Portfolio.

Die Berechnung basiert auf dem geplanten AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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, das ab 2027 die klassische Riester-Rente ablöst. Der entscheidende Unterschied: Statt teurer Garantieprodukte fließt dein Geld in kostengünstige ETFs — mit historisch deutlich besserer Rendite.

Aktienrente Szenarien: Förderung und Einzahlung je nach Einkommen

5 Szenarien im Überblick: Einzahlung, Förderung, Ergebnis

Die folgende Tabelle zeigt dir, wie sich die Aktienrente je nach freiwilligem Eigenbeitrag entwickelt — bei einem typischen Szenario ohne Kinder. Grundlage: 30 Jahre Ansparzeit, 6 % durchschnittliche Rendite, TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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von 0,2 %, volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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(540 EUR/Jahr).

Typisches Szenario Eigenbeitrag/Jahr Grundzulage/Jahr Gesamtbeitrag/Jahr Kapital nach 30 J. Monatl. Rente (geschätzt)
Geringverdiener / Minimum 60 EUR (5 EUR/Mo.) 540 EUR 594 EUR ca. 47.000 EUR ca. 157 EUR
Kleines Budget (50 EUR/Mo.) 600 EUR 540 EUR 1.140 EUR ca. 90.000 EUR ca. 300 EUR
Mittleres Budget (100 EUR/Mo.) 1.200 EUR 540 EUR 1.740 EUR ca. 138.000 EUR ca. 460 EUR
Hohes Budget (130 EUR/Mo.) 1.560 EUR 540 EUR 2.100 EUR ca. 166.000 EUR ca. 553 EUR
Maximum SA-Abzug (150 EUR/Mo.) 1.800 EUR 540 EUR 2.340 EUR ca. 185.000 EUR ca. 617 EUR
Hinweis zur Berechnung: Die geschätzte monatliche Rente basiert auf einer Entnahme über 25 Jahre ab Renteneintritt (67 Jahre). Die tatsächliche Höhe hängt vom gewählten Auszahlungsmodell ab — Sofortrente, Auszahlplan oder Kombination.

Szenario 1: Lisa (24, Floristin) — 25.000 EUR brutto

Lisa arbeitet als Floristin in einer kleinen Gärtnerei und verdient 25.000 EUR brutto im Jahr. Sie zahlt den Mindesteigenbeitrag von 60 EUR pro Jahr (5 EUR/Monat) und erhält dafür die volle GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von 540 EUR. Entscheidet sie sich für 50 EUR im Monat (600 EUR/Jahr), steigt das Depot-Volumen entsprechend.

Mit 600 EUR Eigenbeitrag + 540 EUR Grundzulage = 1.140 EUR Gesamteinzahlung/Jahr sammelt sich durch den ZinseszinseffektWas ist Zinseszinseffekt?Erträge werden reinvestiert und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Über Jahrzehnte entsteht exponentielles Wachstum. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei — das beschleunigt den Effekt enorm.
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über 30 Jahre ein Kapital von rund 90.000 EUR an. Daraus ergibt sich eine monatliche Zusatzrente von etwa 300 EUR — ein spürbarer Zuschlag zur gesetzlichen Rente. Die Förderquote beträgt bei minimalem Eigenbeitrag über 1.000 % — der Staat gibt zehnmal mehr dazu als Lisa selbst einzahlt.

Szenario 2: Markus (29, Bürokaufmann) — 35.000 EUR brutto

Markus arbeitet als Bürokaufmann in einem mittelständischen Unternehmen. Er zahlt 80 EUR im Monat (960 EUR/Jahr). Mit der Grundzulage von 540 EUR fließen jährlich 1.500 EUR ins Depot. Nach 30 Jahren stehen rund 119.000 EUR bereit. Das bedeutet eine geschätzte monatliche Rente von etwa 397 EUR.

Für Markus besonders interessant: Da er noch relativ jung ist, profitiert er maximal vom Zinseszinseffekt. Würde er erst mit 39 statt mit 29 starten, hätte er bei gleicher Sparrate rund 40.000 EUR weniger im Depot — ein gewaltiger Unterschied, wie der Vergleich früh anfangen vs. spät starten zeigt.

Szenario 3: Anna (32, Krankenpflegerin) — 50.000 EUR brutto

Anna arbeitet als examinierte Krankenpflegerin mit Schichtzulagen und kommt auf 50.000 EUR brutto. Sie zahlt 100 EUR im Monat (1.200 EUR/Jahr). Mit der Grundzulage fließen 1.740 EUR/Jahr ins Depot. Bei 42 % GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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bringt der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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auf 1.200 EUR rund 504 EUR Steuerersparnis pro Jahr — mehr dazu im Ratgeber zur Besteuerung der Aktienrente.

Das Endergebnis: rund 138.000 EUR Kapital und ca. 460 EUR monatliche Rente. Würde Anna den Steuervorteil jedes Jahr reinvestieren (zum Beispiel in ein zusätzliches ETF-Depot), könnte sie ihre Gesamtrente noch deutlich aufstocken. Ein Überblick über alle Kosten und Gebühren hilft Anna, den günstigsten Anbieter zu finden.

Szenario 4: Thomas (38, Teamleiter) — 65.000 EUR brutto

Thomas leitet ein kleines Team in einem Industrieunternehmen und verdient 65.000 EUR brutto. Er zahlt 130 EUR im Monat (1.560 EUR/Jahr). Sein persönlicher GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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liegt typischerweise bei 42 %. Der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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auf 1.560 EUR bringt 655 EUR Steuerersparnis, davon 115 EUR über die Grundzulage hinaus (Günstigerprüfung: 655 EUR minus 540 EUR).

Nach 30 Jahren ergibt sich ein Kapital von rund 166.000 EUR, also etwa 553 EUR monatliche Rente. Zusammen mit der gesetzlichen Rente und eventüll einer Betriebsrente kann Thomas seinen Lebensstandard im Alter gut halten. Wie er die Steuererklärung optimal ausfüllt, zeigt unser Schritt-für-Schritt-Ratgeber.

Szenario 5: Dr. Julia (41, Ingenieurin) — 80.000 EUR brutto

Dr. Julia ist Bauingenieurin bei einem großen Planungsbüro. Sie schöpft den für den SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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maximal förderfähigen Betrag aus: 1.800 EUR Eigenbeitrag pro Jahr (150 EUR/Monat). Mit der Grundzulage fließen 2.340 EUR/Jahr ins Depot. Bei 42 % Steuersatz: 1.800 EUR × 42 % = 756 EUR Steuerersparnis — 216 EUR mehr als die Grundzulage von 540 EUR (Günstigerprüfung). Mit 30 Jahren Laufzeit ergibt sich ein Kapital von rund 185.000 EUR — das sind geschätzt 617 EUR monatliche Zusatzrente.

Für Spitzenverdiener wie Julia empfiehlt es sich, über die 1.800 EUR Fördergrenze hinaus in ein separates ETF-Depot zu investieren. So nutzt sie die steuerliche Förderung maximal aus und baut gleichzeitig flexibles Vermögen auf. Einen Überblick über mögliche Garantie-Varianten gibt es im separaten Ratgeber.

Was beeinflusst die Höhe der Aktienrente?

Faktor Einfluss Optimierungsmöglichkeit
Ansparzeit Sehr hoch (Zinseszins) So früh wie möglich starten
Rendite des ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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Hoch Breit gestreutes Portfolio wählen
Kosten (TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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)
Mittel Günstige Indexfonds (< 0,3 %)
Eigenbeitrag Hoch 60 EUR/Jahr für volle Grundzulage
KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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Mittel bis hoch Pro Kind 300 EUR/Jahr zusätzlich
Wichtig: Alle Szenarien zeigen Brutto-Werte vor Steuern. Die Auszahlung unterliegt der Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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. Dein persönlicher EinkommensteuersatzWas ist Einkommensteuersatz?Der persönliche Steuersatz auf dein Einkommen. Steigt progressiv von 14% bis 45%. Im Ruhestand typischerweise 15-30%, da das Einkommen niedriger ist als im Berufsleben.
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im Rentenalter bestimmt die Netto-Rente. Typischerweise ist dieser deutlich niedriger als während der Erwerbsphase.

Familien: So wirkt die Kinderzulage

Hast du Kinder, erhöht sich die Förderung deutlich. Pro Kind kommen 300 EUR KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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obendrauf. Nehmen wir das Beispiel von Anna (32, Krankenpflegerin, 50.000 EUR brutto): Hat sie zwei Kinder, spart sie nicht 2.000 EUR, sondern 2.600 EUR jährlich — ohne mehr Eigenbeitrag zahlen zu müssen. Über 30 Jahre ergibt das allein durch die Kinderzulagen rund 25.000 EUR zusätzliches Kapital.

Wie Familien von der Aktienrente profitieren, haben wir in einem eigenen Ratgeber ausführlich berechnet. Für ein konkretes Familienszenario mit zwei Kindern gibt es ebenfalls ein detailliertes Rechenbeispiel.

Tipp für Alleinerziehende: Wer alleinerziehend ist und ein Kind hat, zahlt nur den Mindesteigenbeitrag von 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) und erhält 840 EUR Zulagen (540 EUR Grundzulage + 300 EUR Kinderzulage). Die Förderquote liegt bei über 1.500 % — der Staat gibt mehr als das Fünfzehnfache dazu.

Warum ein früher Start so entscheidend ist

Der ZinseszinseffektWas ist Zinseszinseffekt?Erträge werden reinvestiert und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Über Jahrzehnte entsteht exponentielles Wachstum. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei — das beschleunigt den Effekt enorm.
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ist der mächtigste Verbündete beim Vermögensaufbau. Ein Beispiel: Lisa (24, Floristin) startet mit 50 EUR monatlich (600 EUR/Jahr + 540 EUR Zulage = 1.140 EUR/Jahr). Nach 30 Jahren hat sie 90.000 EUR. Würde sie erst mit 34 starten, hätte sie bei gleicher Sparrate nach 20 Jahren nur rund 50.000 EUR — fast die Hälfte weniger. Die fehlenden 10 Jahre am Anfang lassen sich später kaum aufholen, selbst mit höheren Beiträgen.

Deshalb gilt die Faustregel: Lieber früh mit wenig starten als spät mit viel. Mehr dazu im Vergleich früh anfangen vs. spät starten. Selbst 100 EUR monatlich machen über Jahrzehnte einen gewaltigen Unterschied.

Fazit: Was ist bei der Aktienrente realistisch?

Die Aktienrente ist kein Ersatz für die gesetzliche Rente, aber eine kraftvolle Ergänzung. Laut der Deutschen Rentenversicherung liegt die durchschnittliche gesetzliche Rente bei ca. 1.500 EUR brutto -- die Aktienrente kann diese Lücke spürbar verkleinern. Selbst mit einem durchschnittlichen Einkommen und dem Mindestbeitrag ergibt sich nach 30 Jahren eine monatliche Zusatzrente von 300--500 EUR. Wer früh startet und konseqünt einzahlt, kommt auf 700--900 EUR. Auch die -Redaktion empfiehlt das Altersvorsorgedepot als eine der besten privaten Vorsorge-Optionen. Nutze unseren Rechner, um dein persönliches Szenario durchzuspielen.

Entscheidend ist, überhaupt anzufangen. Wie du das Altersvorsorgedepot in 5 Minuten beantragst, erfährst du in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Und wenn du bereits einen Riester-Vertrag hast, zeigt unser Ratgeber zum Wechsel von Riester, wie du dein Guthaben förderunschädlich überträgst.

Häufige Fragen zur Aktienrente nach Einkommen

Wie viel Aktienrente bekomme ich mit 2.000 EUR netto Gehalt?

Bei 80 EUR/Monat Eigenbeitrag (960 EUR/Jahr + 540 EUR Grundzulage = 1.500 EUR/Jahr) und 30 Jahren Ansparzeit ergibt sich ein Depotkapital von etwa 119.000 EUR. Das entspricht einer geschätzten monatlichen Zusatzrente von rund 397 EUR. Der Mindesteigenbeitrag liegt bei nur 5 EUR/Monat — die 80 EUR sind ein guter Richtwert für mittlere Einkommen.

Lohnt sich die Aktienrente auch bei geringem Einkommen unter 30.000 EUR?

Gerade bei geringem Einkommen lohnt sich die Aktienrente besonders. Der Mindesteigenbeitrag ist einkommensunabhängig: nur 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat). Die Grundzulage von 540 EUR gibt es unabhängig vom Einkommen — wer wenig verdient und wenig einzahlt, hat eine besonders hohe Förderquote.

Kann ich mehr als den Höchstbetrag von 1.800 EUR pro Jahr einzahlen?

Im Altersvorsorgedepot werden maximal 1.800 EUR pro Jahr gefördert. Darüber hinaus kannst du aber in ein normales ETF-Depot investieren. Viele Sparer nutzen beide Wege parallel — die Aktienrente für die Förderung und ein freies Depot für zusätzliche Flexibilität.

Wie genau sind die Renditeannahmen von 6 % pro Jahr?

Die 6 % sind ein konservativer Durchschnittswert. Der MSCI World hat über 50 Jahre im Schnitt 7–8 % nominal erzielt. In einzelnen Dekaden kann die Rendite höher oder niedriger ausfallen. Je länger die Ansparzeit, desto wahrscheinlicher nähert sich das Ergebnis dem Durchschnitt an.

Was bleibt nach Steuern von der Aktienrente übrig?

Die Auszahlung wird nachgelagert besteuert — mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz im Rentenalter. Dieser liegt typischerweise bei 15–25 %, also deutlich unter dem Satz während des Berufslebens (30–42 %). Von 560 EUR Bruttorente bleiben je nach Situation ca. 420–475 EUR netto.

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