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Was bringt die Aktienrente — Rechenbeispiele
Von AktienRenteRechner-Redaktion Stand: März 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Je nach Einkommen, Alter und Kinderzahl liegt das realistische Endkapital nach 25–40 Jahren zwischen 72.000 und 469.000 EUR.
  • Familien mit Kindern profitieren überproportional — die Kinderzulage von 300 EUR/Kind kann die Förderquote auf über 88 % treiben.
  • Zeit schlägt Beitragshöhe: Wer mit 25 beginnt, erzielt mit 105 EUR/Monat ein ähnliches Ergebnis wie jemand mit 250 EUR/Monat und 8 Jahren weniger Laufzeit.
  • Gutverdiener ab ca. 60.000 EUR brutto profitieren stärker über den Sonderausgabenabzug als über die Zulagen allein.

Die Förderung im Überblick

  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    bis 540 EUR/Jahr
  • KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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    300 EUR/Kind/Jahr
  • Berufseinsteigerbonus 200 EUR einmalig
  • Max. SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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    1.800 EUR/Jahr
  • Historische ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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    -Rendite (MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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    ) ca. 7 % p.a.

Annahmen für alle sieben Rechenbeispiele

Damit die Beispiele vergleichbar sind, gelten folgende Grundannahmen. Die Renditeerwartung von ca. 7 % p.a. basiert auf der historischen Performance des MSCI World Index. Wer zunächst verstehen möchte, was die Aktienrente genau ist, sollte dort einsteigen. Detaillierte Informationen zur Förderstruktur bietet auch die Finanztip-Redaktion.

  • Rendite: 6 % p.a. nach Kosten (konservativ, MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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    lieferte historisch ca. 7–8 %)
  • Kosten: 0,4 % TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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    (bereits in der Rendite abgezogen)
  • Inflation: nicht berücksichtigt (nominale Werte)
  • Besteuerung in der Auszahlungsphase: Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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    mit angenommenem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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    von 25 %
  • Alle Zulagen werden jedes Jahr vollständig gewährt (DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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    gestellt)
Wichtig: Die 6 % Rendite sind ein konservativer Mittelwert. Der MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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erzielte seit 1975 durchschnittlich rund 8 % p.a. Allerdings gab es auch Phasen mit deutlich niedrigeren Renditen — etwa nach der Dotcom-Blase. Mehr dazu unter Was passiert bei einem Börsencrash?
Aktienrente — staatliche Förderung und Zulagen in der Übersicht

Die 7 Rechenbeispiele im Detail

Beispiel 1: Lisa (25, Berufseinsteigerin, Single, 30.000 EUR brutto)

Lisa startet mit 25 und spart 40 Jahre bis zur Rente. Sie zahlt 105 EUR/Monat ein (1.260 EUR/Jahr). Mit der GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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von 540 EUR kommt sie auf 1.800 EUR jährlich. Da sie unter 25 ist, sichert sie sich zusätzlich den Berufseinsteigerbonus von 200 EUR.

  • Eigenbeitrag über 40 Jahre: 50.400 EUR
  • Zulagen über 40 Jahre: 21.800 EUR (inkl. 200 EUR Berufseinsteigerbonus)
  • Endkapital bei 6 % Rendite: ca. 286.000 EUR
Lisas Vorteil: Der Zinseszinseffekt über 40 Jahre ist enorm. Hätte sie erst mit 35 angefangen, wäre das Endkapital bei gleicher Einzahlung nur rund 142.000 EUR — die Hälfte. Warum jedes Jahr zählt, zeigt der Vergleich früh anfangen vs. spät starten.

Beispiel 2: Markus (35, Angestellter, Single, 50.000 EUR brutto)

Markus zahlt den Höchstbetrag von 1.800 EUR/Jahr (150 EUR/Monat) ein. Die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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beträgt 540 EUR, sein Eigenbeitrag also 2.460 EUR. Bei seinem Einkommen profitiert Markus zusätzlich vom SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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— das Finanzamt prüft per GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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, welche Variante günstiger ist.

  • Eigenbeitrag über 32 Jahre: 78.720 EUR
  • Zulagen über 32 Jahre: 17.280 EUR
  • Zusätzliche Steuerersparnis p.a.: ca. 420 EUR (GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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    )
  • Endkapital bei 6 % Rendite: ca. 302.000 EUR

Beispiel 3: Sandra und Thomas (35/37, Familie, 2 Kinder, 45.000 EUR brutto)

Sandra und Thomas haben zwei Kinder (3 und 6 Jahre). Sandra zahlt 660 EUR/Jahr ein. Mit 540 EUR GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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und 600 EUR KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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erreicht sie 1.800 EUR/Jahr — bei nur 55 EUR/Monat Eigenbeitrag. Das macht die Aktienrente besonders attraktiv für Familien: Der Staat übernimmt den Großteil der Einzahlung.

  • Eigenbeitrag über 30 Jahre: 19.800 EUR
  • Zulagen über 30 Jahre: 34.200 EUR (Grundzulage 30x540 + Kinderzulage ca. 15x600)
  • Endkapital bei 6 % Rendite: ca. 152.000 EUR

Was die Kosten der Aktienrente angeht: Bei einem günstigen ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot mit 0,2 % TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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fallen auf Sandras Depot nach 30 Jahren nur rund 300 EUR Kosten pro Jahr an — ein Bruchteil dessen, was ein alter Riester-Vertrag verschlungen hätte.

Beispiel 4: Julia (33, Alleinerziehend, 1 Kind, 28.000 EUR brutto)

Julia verdient wenig, profitiert aber besonders stark von den Zulagen. Sie zahlt 80 EUR/Monat (960 EUR/Jahr), bekommt 540 EUR Grund- und 300 EUR KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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.

  • Förderquote: 47 % (840 EUR Zulagen auf 1.800 EUR Gesamtbeitrag)
  • Endkapital nach 30 Jahren: ca. 143.000 EUR

Zum Vergleich: Hätte Julia das gleiche Geld auf ein Sparbuch eingezahlt, wären nach 30 Jahren bei 1 % Zinsen nur rund 33.600 EUR zusammengekommen — nicht einmal ein Viertel. Der Unterschied zwischen Aktienrente und Sparbuch ist dramatisch.

Beispiel 5: Thomas (40, Selbständiger Architekt, 60.000 EUR Gewinn)

Erstmals förderberechtigt: Thomas zahlt den Höchstbetrag von 1.800 EUR/Jahr ein und nutzt den vollen SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Als Selbständiger mit hohem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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ist der Steuervorteil sein Hauptargument. Details zur Förderung für Selbständige im Ratgeber Aktienrente für Selbständige.

  • Steuerersparnis p.a.: ca. 860 EUR (GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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    42 %)
  • Endkapital nach 27 Jahren: ca. 221.000 EUR
Neu für Selbständige: Unter dem alten Riester-System wäre Thomas leer ausgegangen. Die Aktienrente öffnet erstmals die Tür für rund 4 Millionen Selbständige in Deutschland. Mehr zu den Neuerungen ab 2027.

Beispiel 6: Alexander (30, Gutverdiener, 85.000 EUR brutto)

Alexander profitiert vor allem vom SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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. Er zahlt 1.800 EUR/Jahr ein. Bei seinem Einkommen liegt der GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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bei 42 %, sodass das Finanzamt die Steuerersparnis über die Günstigerprüfung automatisch gewährt.

  • Steuerersparnis p.a.: ca. 1.020 EUR
  • Endkapital nach 37 Jahren: ca. 469.000 EUR

Alexanders Fall zeigt: Auch ohne die Zulagen als Hauptvorteil lohnt sich das Altersvorsorgedepot. 1.020 EUR Steuerersparnis pro Jahr sind fast doppelt so viel wie die 540 EUR Grundzulage — ein klarer Vorteil gegenüber Riester, wo der förderfähige Höchstbetrag bei nur 2.100 EUR lag.

Beispiel 7: Petra (42, Minijobberin mit 1 Kind, 520 EUR/Monat)

Petra zahlt den Mindestbeitrag von 10 EUR/Monat (120 EUR/Jahr). Die Zulagen machen den Großteil aus: 540 EUR Grund- plus 300 EUR KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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= 960 EUR jährlich on top.

  • Förderquote: 88 %
  • Endkapital nach 25 Jahren: ca. 72.000 EUR
Petras Lektion: 72.000 EUR aus nur 120 EUR Jahresbeitrag — das zeigt die enorme Hebelwirkung der Zulagen bei niedrigem Einkommen. Selbst der geringe Mindestbeitrag von 10 EUR/Monat lohnt sich, wenn die Zulagen den Rest übernehmen. Alle Details zum Standarddepot als günstigste Option.

Alle 7 Beispiele im Vergleich

ProfilEigenbeitrag/MonatZulagen/JahrLaufzeitEndkapital
Lisa (25, Berufseinsteigerin)105 EUR540 EUR40 Jahre286.000 EUR
Markus (35, Angestellter)250 EUR540 EUR32 Jahre302.000 EUR
Sandra (35, Familie, 2 Kinder)55 EUR1.140 EUR30 Jahre152.000 EUR
Julia (33, Alleinerziehend)80 EUR840 EUR30 Jahre143.000 EUR
Thomas (40, Selbständiger)250 EUR540 EUR27 Jahre221.000 EUR
Alexander (30, Gutverdiener)250 EUR540 EUR37 Jahre469.000 EUR
Petra (42, Minijobberin)10 EUR840 EUR25 Jahre72.000 EUR
Hinweis: Alle Werte sind Näherungen auf Basis einer angenommenen Nettorendite von 6 % p.a. Die tatsächliche Rendite hängt von der Marktentwicklung und den gewählten ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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s ab. Für deine persönliche Berechnung nutze unseren Depot-Rechner.

Wann lohnt sich die Aktienrente am meisten?

Einen umfassenden Leitfaden findest du unter Wann lohnt sich die Aktienrente? — hier die Kurzfassung aus den Rechenbeispielen:

Die Rechenbeispiele zeigen drei klare Muster:

  1. Zeit schlägt alles: Lisa (40 Jahre Laufzeit) erzielt mit nur 105 EUR/Monat fast so viel wie Markus mit 250 EUR/Monat und 32 Jahren.
  2. Familien profitieren überproportional: Die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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    macht bei niedrigem Einkommen einen enormen Unterschied — Petra bekommt 88 % ihres Depots vom Staat.
  3. Gutverdiener profitieren über die Steuer: Ab ca. 60.000 EUR brutto ist der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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    attraktiver als die Zulagen allein.

Was bei unterschiedlichen Renditen passiert

Die 6 % in unseren Beispielen sind konservativ gewählt. Was passiert bei anderen Szenarien? Nehmen wir Markus (Beispiel 2, 250 EUR/Monat, 32 Jahre) als Referenz:

Rendite p.a.EndkapitalDifferenz zu 6 %
4 % (pessimistisch)ca. 208.000 EUR-94.000 EUR
6 % (Basisannahme)ca. 302.000 EURReferenz
8 % (optimistisch)ca. 443.000 EUR+141.000 EUR

Selbst im pessimistischen Szenario mit nur 4 % Rendite erzielt Markus über 208.000 EUR — deutlich mehr als auf einem Sparbuch oder in einem teuren Riester-Vertrag. Wie sicher diese Renditen historisch sind, zeigt der Ratgeber Wie sicher ist die Aktienrente?

Was bedeutet Förderquote — und warum ist sie so wichtig?

Die Förderquote gibt an, welcher Anteil deiner jährlichen Gesamteinzahlung vom Staat kommt (Zulagen geteilt durch Gesamtbeitrag). Sie zeigt, wie stark der Staat dein Sparen unterstützt:

  • Petra (Minijobberin): 88 % — fast alles vom Staat
  • Julia (Alleinerziehend): 47 % — knapp die Hälfte
  • Sandra (Familie): 63 % — die Kinderzulage macht den Unterschied
  • Markus (Single, Gutverdiener): 18 % — dafür hohe Steuerersparnis obendrauf

Je niedriger dein Einkommen und je mehr Kinder du hast, desto höher fällt die Förderquote aus. Das macht die Aktienrente zu einem der fairsten Förderinstrumente im deutschen Steuersystem. Die genaue Höhe der Förderung kannst du individuell berechnen.

Häufige Fragen zu den Rechenbeispielen

Sind die 6 % Rendite realistisch?

Ja, sogar konservativ. Der MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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erzielte seit 1975 durchschnittlich rund 8 % p.a. — inklusive aller Crashs. Mit 6 % rechnen wir bereits mit einem Sicherheitsabschlag. Natürlich gibt es keine Garantie für zukünftige Renditen, aber historisch war ein breit gestreuter Aktienindex über 15+ Jahre immer positiv.

Wie viel bleibt nach Steuern in der Auszahlungsphase?

Die Auszahlungen werden mit deinem persönlichen EinkommensteuersatzWas ist Einkommensteuersatz?Der persönliche Steuersatz auf dein Einkommen. Steigt progressiv von 14% bis 45%. Im Ruhestand typischerweise 15-30%, da das Einkommen niedriger ist als im Berufsleben.
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im Alter versteuert (Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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). Dieser liegt im Ruhestand meist bei 15–25 % — deutlich unter dem Satz während des Erwerbslebens. Mehr dazu unter Wie wird die Aktienrente besteuert?

Kann ich auch mehr als 1.800 EUR pro Jahr einzahlen?

In das Altersvorsorgedepot kannst du maximal 1.800 EUR pro Jahr förderbar einzahlen. Darüber hinausgehende Beträge werden nicht gefördert. Für zusätzliches Sparen empfiehlt sich ein reguläres ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Depot ohne Zulagen, aber mit flexiblerer Verfügbarkeit.

Berücksichtigen die Beispiele die Inflation?

Nein, alle Werte sind nominal (ohne Inflationsbereinigung). Bei einer Inflation von 2 % pro Jahr hat das Endkapital von 302.000 EUR in heutiger Kaufkraft einen Wert von rund 157.000 EUR (nach 32 Jahren). Trotzdem bleibt die Aktienrente die renditestärkste geförderte Vorsorgeform — kein Sparbuch oder Riester-Vertrag schlägt sie.

Dein persönliches Rechenbeispiel

Gib dein Einkommen, Kinderzahl und Alter ein — und sieh sofort, was die Aktienrente dir bringt.

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Gebühren, TER und versteckte Kosten im Detail.

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