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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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GmbH-Depot vs. Privatdepot — ETF-Steuern vergleichen

Vollständiger Vergleich: GmbH-Depot vs. Privatdepot

Aspekt GmbH-Depot Privatdepot
Steuersatz auf ETF-Erträge ~12 % effektiv (Aktienfonds) ~18,5 % (nach 30 % Teilfreistellung)
Gesamtbelastung bei Entnahme ~35–40 % (GmbH + Kapitalertragsteuer) ~18,5 %
Sparerpauschbetrag Nein Ja (1.000 EUR/Person, 2.000 EUR Ehepaare)
Verwaltungskosten 1.500–3.000 EUR/Jahr 0 EUR
Broker-Auswahl Flatex, LYNX, CapTrader, Vivid Alle Broker (Trade Republic, Scalable, ING, DKB, ...)
Reinvestitionskapital Höher (mehr Kapital nach Steuer) Geringer
Altersvorsorgedepot-Förderung Nein (GmbH nicht förderfähig) Ja (540 EUR/Jahr + Kinderzulagen)
Break-Even Ab ca. 200.000 EUR Kapital
Das Altersvorsorgedepot ist NUR für Privatpersonen. Als GmbH oder UG hast du keinen Anspruch auf die staatliche Förderung (540 EUR/Jahr Grundzulage). Das Altersvorsorgedepot bleibt dem Privatbereich vorbehalten.

Für wen ist das GmbH-Depot besser?

GmbH-Depot ist besser wenn...

  • Kapital über 200.000 EUR investiert ist
  • Langfristige Thesaurierung geplant (20+ Jahre)
  • Du sowieso eine GmbH hast (operative GmbH mit Rücklagen)
  • Holding-Struktur für weitere Beteiligungen geplant
  • Hoher persönlicher Einkommensteuersatz (42 %+) — dann Ausschüttung günstiger als Lohn

Privatdepot ist besser wenn...

  • Kapital unter 150.000 EUR investiert ist
  • Regelmäßige Entnahmen geplant sind
  • Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft
  • Ab 2027: Altersvorsorgedepot mit 540 EUR Jahresförderung bevorzugt
  • Kein Aufwand für Buchhaltung und Jahresabschluss gewünscht

Das Privatdepot ab 2027: Altersvorsorgedepot mit Förderung

Für Privatpersonen gibt es ab Januar 2027 eine attraktive Alternative zum gewöhnlichen Privatdepot: das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot mit 540 EUR Grundzulage/Jahr (plus Kinderzulagen). Bei Trade Republic, ING und DKB ohne Depotgebühr.

Als GmbH-Gesellschafter kannst du beide Wege kombinieren: GmbH-Depot für Unternehmensgewinne + privates Altersvorsorgedepot für deine persönliche Altersvorsorge.

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Alle Informationen zu ETF-Depot als GmbH/UG: Anbieter, Steuern, Rechtsformen.

ETF als GmbH — Übersicht

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Wann lohnt sich die vermögensverwaltende GmbH — Break-Even und Rechenbeispiele.

Hinweis: Vereinfachte Berechnung ohne Gewähr. Tatsächliche Steuerbelastung hängt von Gemeinde-Hebesatz, Unternehmensstruktur und persönlichem Steuersatz ab. Bitte Steuerberater konsultieren.

Häufige Fragen

Zahle ich weniger Steuern wenn ich ETFs in der GmbH halte?

Ja — aber nur auf Ebene der GmbH. Die GmbH zahlt ca. 12 % effektiv auf Aktien-ETF-Erträge statt 26,375 % im Privatdepot. Sobald die Gewinne als Dividende entnommen werden, fällt jedoch noch einmal 26,375 % Kapitalertragsteuer an. Der Steuervorteil entsteht durch den Thesaurierungseffekt: Mehr Kapital bleibt in der GmbH und wächst.

Ist das Privatdepot immer schlechter als das GmbH-Depot?

Nein. Das Privatdepot ist in folgenden Fällen besser: (1) Wenn du die Gewinne regelmäßig konsumieren willst — die Gesamtbelastung bei Ausschüttung aus der GmbH liegt bei 35–40 %. (2) Wenn dein Kapital unter 150.000–200.000 EUR liegt und die Verwaltungskosten den Steuervorteil übersteigen. (3) Wenn du den Sparerpauschbetrag (1.000 EUR/Person) voll nutzen kannst.

Kann ich eine bestehende GmbH für ETF-Investments nutzen?

Ja. Wenn du bereits eine operative GmbH hast, kannst du deren Rücklagen in ETFs investieren — ohne eine separate vermögensverwaltende GmbH zu gründen. Der Steuervorteil ist derselbe. Wichtig: Das ETF-Depot muss auf die GmbH laufen, nicht auf dich persönlich. Sprich das mit deinem Steuerberater ab.

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