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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Altersvorsorgedepot optimieren für maximale Rendite

Depot-Optimierung — Das Wichtigste

  • Potenzial durch Kostenreduktion bis zu 65.000 EUR über 37 Jahre
  • Steuerersparnis pro Jahr bis 630 EUR (bei hohem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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    )
  • RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
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    im AVD steuerfrei (Vorteil!)
  • Maximaler Eigenbeitrag 1.800 EUR/Jahr
  • Optimaler ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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    Welt-ETF mit TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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    unter 0,25%

Dein Altersvorsorgedepot läuft schon? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Stellschrauben zu prüfen. Fünf Optimierungen, die zusammen fünfstellige Beträge ausmachen können — mit konkreten Rechenbeispielen.

Tipp 1: TER senken — der größte Hebel

Die TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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(Total Expense Ratio) ist der jährliche Kostenanteil, den der ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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automatisch von deinem Vermögen abzieht. Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem teuren ETF wirkt über Jahrzehnte wie ein Schneeball — allerdings in die falsche Richtung.

Rechenbeispiel: 150 EUR/Monat über 37 Jahre bei 6% Bruttorendite

Aktueller ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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EndkapitalWechsel auf 0,2% TERMehrrendite
0,2% TER (optimal)~340.000 EURBereits optimal--
0,5% TER~310.000 EURWechsel spart+30.000 EUR
0,8% TER~285.000 EURWechsel spart+55.000 EUR
1,0% TER (Standarddepot)~275.000 EURWechsel spart+65.000 EUR

Prüfe jetzt, welchen ETF du hast und was er kostet. Wenn deine TER über 0,3% liegt, lohnt sich ein Blick in die ETF-Auswahl. Falls dein Anbieter keine günstigen ETFs anbietet, denk über einen Anbieterwechsel nach — mehr dazu im Anbieter-Vergleich.

Tipp 2: Rebalancing nutzen — steuerfrei umschichten

Wenn du mehrere Anlageklassen im Depot hast (z.B. 70% Aktien-ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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, 30% Anleihen-ETF), verschieben sich die Gewichtungen über die Zeit. Ein gutes Börsenjahr macht aus 70/30 schnell 80/20 — und dein Risiko steigt, ohne dass du es merkst.

RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
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stellt die ursprüngliche Gewichtung wieder her. Der große Vorteil im Altersvorsorgedepot: Das ist komplett steuerfrei. In einem normalen Depot würdest du beim Verkauf AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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(26,375%) auf die Gewinne zahlen.

Rechenbeispiel: Steuerersparnis durch Rebalancing im AVD

Angenommen du schichtest 5.000 EUR von Aktien in Anleihen um, davon 2.000 EUR Kursgewinn:

  • Normales Depot: 2.000 EUR x 26,375% = 527 EUR Steuer
  • Altersvorsorgedepot: 0 EUR Steuer

Bei jährlichem Rebalancing über 30 Jahre sparst du damit mehrere tausend Euro. Details in der Rebalancing-Anleitung.

Depot-Optimierung durch richtige Garantiestufe

Tipp 3: Sparrate ans Sparziel anpassen

Der Sockelbeitrag (60 EUR/Jahr = 5 EUR/Monat) ist einkommensunabhängig — er ändert sich nicht mit dem Gehalt. Was sich nach einer Gehaltserhöhung lohnt: Die Sparrate Richtung SA-Optimum erhöhen (bis 105 EUR/Monat = 1.260 EUR/Jahr), um den vollen Sonderausgabenabzug auszuschöpfen. Wer das nicht anpasst, verschenkt Steuervorteile.

Rechenbeispiel: Gehaltserhöhung von 40.000 auf 50.000 EUR brutto

Vorher (40k)Nachher (50k)Effekt
Sockelbeitrag/Jahr (fix)60 EUR60 EURUnverändert
Empfohlener Eigenbeitrag (SA-Optimum)1.260 EUR/Jahr1.260 EUR/JahrUnverändert
Grenzsteuersatzca. 28 %ca. 32 %SA-Abzug wertvoller
SA-Steuervorteil (1.800 EUR × Grenzsteuersatz)504 EUR576 EUR+72 EUR/Jahr
Grundzulage540 EUR540 EURUnverändert

SA-Förderhöchstbetrag = 1.800 EUR (Eigenbeitrag + Grundzulage). Bei höherem Grenzsteuersatz lohnt sich der SA-Abzug mehr als die Grundzulage — Günstigerprüfung wird automatisch vom Finanzamt durchgeführt.

Prüfe einmal pro Jahr (am besten im Januar), ob dein Einkommen gestiegen ist und ob sich eine Anpassung lohnt. Den optimalen Betrag berechnet unser Rechner.

Tipp 4: Garantiestufe prüfen

Die Garantiestufe bestimmt, wie viel deiner Einzahlungen zum Rentenbeginn mindestens da sein müssen: 100%, 80% oder 0%. Je höher die Garantie, desto weniger Rendite — weil der Anbieter mehr in sichere, aber renditeschwache Anleihen investieren muss.

Rechenbeispiel: Garantiestufe bei Start mit 30 (37 Jahre bis Rente)

GarantiestufeErwartetes Endkapital*Differenz zu ohne Garantie
Ohne Garantie~340.000 EURReferenz
80% Garantie~305.000 EUR-35.000 EUR
100% Garantie~260.000 EUR-80.000 EUR

*Simuliert, 150 EUR/Monat + Zulagen, Aktien/Anleihen-Mix je nach Garantie

Faustregel: Wenn du noch mehr als 20 Jahre bis zur Rente hast, ist die Garantie fast immer ein Renditebremse. Der MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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hat über jeden 15-Jahres-Zeitraum seit 1970 positiv abgeschnitten. Mehr dazu: Garantie-Varianten im Vergleich.

Tipp 5: Steuervorteile voll ausschöpfen

Der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
Mehr erfahren →
bringt dir neben den Zulagen eine zusätzliche Steuerersparnis. Dafür musst du die Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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in der Steuererklärung ausfüllen. Das Finanzamt führt automatisch eine GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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durch.

Rechenbeispiel: Steuerersparnis bei verschiedenen Einkommen

BruttoeinkommenGrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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Beitrag 1.800 EURSteuervorteilAbzgl. ZulagenNetto-Ersparnis
30.000 EUR~28%504 EURZulagen besserZulagen nutzen
45.000 EUR~33%594 EUR60 EUR-540 EUR60 EUR
60.000 EUR~38%684 EUR144 EUR-540 EUR144 EUR
80.000 EUR~42%756 EUR216 EUR-540 EUR216 EUR

Ab einem Einkommen von ca. 40.000 EUR lohnt sich der Sonderausgabenabzug zusätzlich zu den Zulagen. Mehr Details: 7 Steuertipps fürs AVD.

Zusammenfassung: Alle fünf Tipps zusammen können dein Endkapital um 50.000-100.000 EUR steigern — ohne dass du mehr einzahlen musst. Die Kosten senken und die Förderung maximieren sind die größten Hebel.

Wie viel bringt die Optimierung bei dir?

Berechne den Unterschied zwischen deinem aktuellen Setup und dem optimalen Depot.

Zum Depot-Rechner

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Häufige Fragen

Wie optimiert man das Altersvorsorgedepot nach der Eröffnung?

Jährliche Optimierungsroutine (einmal im Januar, dauert 30 Minuten): 1) Beitragshöhe anpassen: Sockelbeitrag = 60 EUR/Jahr (5 EUR/Monat) — für die volle Grundzulage reicht das einkommensunabhängig. 2) Zulage-Berechtigung prüfen: Kinderzulage, Berufseinsteigerbonus korrekt eingetragen? 3) ETF-Auswahl: Noch immer günstigster ETF? TER unter 0,20 %? 4) Anbieter-Wechsel: Sind Konkurrenten günstiger geworden? 5) Lebensphase: Sollte die Aktienquote angepasst werden (näher an Rente = etwas konservativer)?

Wann sollte man den ETF im AVD wechseln?

Fast nie. Gründe, die KEIN Wechsel rechtfertigen: Neuer Trend-ETF (Krypto, KI), kurzfristige Underperformance (normaler Marktzyklus), Werbung des Anbieters. Gründe, die einen Wechsel rechtfertigen: TER ist dauerhaft über 0,30 % p.a. und günstigere Alternative verfügbar; ETF wird aufgelöst (Anbieter informiert rechtzeitig); Strategie-Anpassung nahe Rente (von 100 % Aktien zu gemischtem Portfolio). Jeder unnötige ETF-Tausch erzeugt Transaktionskosten und ggf. Steuereffekte.

Was ist die beste AVD-Strategie auf lange Sicht?

Vier Prinzipien: 1) Billig bleiben: ETF mit TER unter 0,20 %, Depot ohne Jahresgebühr. 2) Breit bleiben: MSCI World oder FTSE All-World — keine Einzelaktien, keine Themen-ETFs. 3) Automatisch bleiben: Sparplan läuft ohne manuelle Eingriffe. 4) Drin bleiben: Kein Kündigen in Crashphasen, kein Market Timing. Wer diese vier Punkte befolgt, übertrifft 90 % aller aktiven Anleger über 30 Jahre.

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