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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Depot-Broker Vergleich 2026 — Der beste Broker für ETF-Sparpläne

Welcher Broker eignet sich 2026 am besten für den langfristigen ETF-Sparplan? Kosten, Sparplan-Auswahl, Zinsen auf Tagesgeld und Besonderheiten der größten Anbieter.

Depot Broker Vergleich 2026 ETF-Sparplan beste Wahl

Die Broker-Landschaft hat sich in den letzten fünf Jahren dramatisch verändert. Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital haben klassische Filialbanken und Direktbanken unter enormen Kostendruck gesetzt. 2026 gibt es ausgezeichnete ETF-Sparpläne ab 0 EUR Gebühr. Aber Kosten sind nicht das einzige Kriterium.

Kostenvergleich: Sparplan-Gebühren 2026

BrokerSparplan-GebührETF-AuswahlMindestbetrag
Trade Republic1 EUR/Ausführung (flat)ca. 2.000+ ETFs1 EUR
Scalable Capital0 EUR (Free Broker) / Flatrate 2,99 EUR/Monatca. 2.500+ ETFs1 EUR
ING0 EUR (Aktions-ETFs) / 1,75% sonstca. 800 ETFs1 EUR
comdirect1,5% (min. 1,50 EUR)ca. 1.900 ETFs25 EUR
Flatex0,20% (min. 0,20 EUR)ca. 1.500 ETFs25 EUR
DKB0 EUR (Aktions-ETFs) / 1,50 EUR sonstca. 600 ETFs25 EUR

Zinsen auf das Verrechnungskonto

Seit 2023 zahlen manche Broker Zinsen auf das Verrechnungskonto — wichtig für Tagesgeld-Anteile und Puffergelder:

  • Trade Republic: 2,5-3,5% auf nicht investiertes Guthaben (variabel, EZB-abhängig)
  • Scalable Capital (Prime+): ~2,5-3% auf Cashbestand
  • ING: Separates Tagesgeldkonto empfohlen
  • comdirect: Kaum Zinsen auf Verrechnungskonto

Sicherheit und Einlagensicherung

ETF-Anteile sind Sondervermögen — unabhängig vom Broker-Insolvenz-Risiko. Das ist der wichtigste Sicherheitspunkt: ETFs können nicht "weg sein" wenn der Broker pleite geht. Das Depot wird auf einen anderen Broker übertragen.

Cashguthaben auf dem Verrechnungskonto unterliegen der Einlagensicherung (bis 100.000 EUR pro Bank). Trade Republic ist lizenziert als Bank — volle Einlagensicherung. Scalable Capital: Guthaben bei Baader Bank hinterlegt (ebenfalls 100k Schutz).

Für wen welcher Broker?

  • Einsteiger, Sparplan ab 25 EUR: Trade Republic oder Scalable (einfache App, günstig, Zinsen auf Cash)
  • Große Depots (100.000+ EUR), Steueroptimierung wichtig: ING oder comdirect (bessere Steuerreporting, Verlustbescheinigungen)
  • Viele Einzel-Transaktionen: Scalable Prime+ (Flatrate lohnt sich ab ca. 3 Trades/Monat)
  • Maximale ETF-Auswahl: Flatex oder Scalable (mehr als 2.000 ETFs)

Mehrere Depots: Sinnvoll oder überflüssig?

Zwei Depots können sinnvoll sein: Ein günstiger Neobroker für den monatlichen Sparplan, eine traditionelle Direktbank für größere Einmalanlagen und steuerliche Dokumentation. Mehr als zwei Depots verkomplizieren die Steuererklärung (Verlustverrechnungen zwischen Brokern, mehrere Freistellungsaufträge verwalten) ohne nennenswerten Mehrwert.

Fazit: Trade Republic und Scalable vorne — ING für komplexere Bedürfnisse

Für die meisten ETF-Einsteiger und Sparer sind Trade Republic und Scalable Capital 2026 die besten Optionen: günstig, einfach, gute Zinsangebote auf Cashbestände. Wer größere Depots verwaltet, Steuerthemen priorisiert oder besondere ETF-Anforderungen hat, ist bei ING oder comdirect besser aufgehoben. In allen Fällen gilt: Der Broker ist Nebensache — wichtiger ist, dass man überhaupt startet und konsequent spart.

Häufige Fragen

Ist das Altersvorsorgedepot bereits beschlossen?

Das Altersvorsorgedepot wurde im Koalitionsvertrag 2025 verankert und befindet sich im Gesetzgebungsverfahren. Die konkrete Ausgestaltung, Zulage-Höhen und Starttermin werden noch festgelegt. Prognose: Einführung 2026/2027.

Wer kann das Altersvorsorgedepot nutzen?

Voraussichtlich alle in Deutschland unbeschränkt Steuerpflichtigen ab 18 Jahren. Keine Einkommensgrenzen geplant - Förderung erhalten Berufstätige, Selbstständige, Beamte und auch Nicht-Berufstätige. Details noch im Gesetzgebungsverfahren.

Wie hoch ist die staatliche Förderung beim Altersvorsorgedepot?

Geplant: Grundzulage 540 EUR/Jahr, Kinderzulage 300 EUR/Kind/Jahr, Berufseinsteigerbonus 200 EUR (unter 25 Jahre, einmalig). Plus Sonderausgabenabzug bis 1.800 EUR/Jahr. Konkrete Höhen noch im Gesetzgebungsverfahren.

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