Das Wichtigste in Kürze
- Als Doppelverdiener ohne Kinder erhaltet ihr 1.080 EUR GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
Mehr erfahren → pro Jahr (2x 540 EUR) — ohne Kinderzulage ist das euer Haupthebel. - Bei 7 % Rendite über 37 Jahre knackt ihr als Paar die Millionengrenze: über 1.040.000 EUR Endkapital.
- Gegenüber zwei freien ETF-Depots bringt das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → rund 150.000 EUR mehr — durch Zulagen und Steuerstundung. - Die echte monatliche Belastung pro Person: rund 140 EUR nach Steuererstattung, dafür 195 EUR Depot-Zufluss.
- Der Förderhöchstbetrag liegt bei 3.600 EUR als Paar (je 1.800 EUR pro Person).
Doppelverdiener ohne Kinder — Die Eckdaten
- GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
Mehr erfahren → pro Person 540 EUR/Jahr - Grundzulage als Paar 1.080 EUR/Jahr
- Max. SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
Mehr erfahren → (Zusammenveranlagung) 3.600 EUR/Jahr - Endkapital nach 37 Jahren (6 %) ~770.000 EUR (beide Depots)
- Monatliche Netto-Rente (20 J. Entnahme) ~2.600 EUR netto
DINK-Vorteil: Hohes Einkommen und volle Förderung nutzen
Als Doppelverdiener ohne Kinder (DINK -- Double Income, No Kids) habt ihr einen strukturellen Vorteil: Beide Partner sind PflichtversichertWas ist Pflichtversichert?Wer Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt — die Grundvoraussetzung für die Förderung beim Altersvorsorgedepot.
Mehr erfahren → und unmittelbar förderberechtigt. Beide können den Förderhöchstbetrag von 1.800 EUR einzahlen. Und beide profitieren vom SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
Mehr erfahren → -- der bei höheren Einkommen besonders wirksam ist. Laut Finanztip sollten Doppelverdiener immer beide Depots ausschöpfen, bevor sie in ein freies ETF-Depot investieren.
Der Nachteil: Ohne Kinder entfällt die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
Mehr erfahren →. Das reduziert die Förderquote auf 30 % pro Person. Dafür ist der absolute Förderbetrag mit 1.080 EUR Grundzulage pro Jahr als Paar trotzdem beachtlich. Alle Zulagen und Steuervorteile erklärt der Ratgeber Zulagen und Steuervorteile.
Rechenbeispiel: Beide 50.000 EUR, 37 Jahre
Annahmen: Beide 30 Jahre alt, je 50.000 EUR brutto, je 1.800 EUR Jahresbeitrag, ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Portfolio (MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
Mehr erfahren →) mit 6 % Rendite, TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
Mehr erfahren → 0,15 %.
| Kennzahl | Partner A | Partner B | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Eigenbeitrag/Jahr | 1.800 EUR | 1.800 EUR | 3.600 EUR |
| GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr. Mehr erfahren →/Jahr | 540 EUR | 540 EUR | 1.080 EUR |
| Depot-Zufluss/Jahr | 2.340 EUR | 2.340 EUR | 4.680 EUR |
| Eingezahlt gesamt (37 J.) | 86.580 EUR | 86.580 EUR | 173.160 EUR |
| Endkapital bei 6 % | ~385.000 EUR | ~385.000 EUR | ~770.000 EUR |
| Endkapital bei 7 % | ~520.000 EUR | ~520.000 EUR | ~1.040.000 EUR |
Bei 7 % Rendite knackt ihr als Paar die Millionengrenze — allein über das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren →. Und das bei einer Netto-Eigenbelastung von zusammen rund 280 EUR monatlich.
Praxisbeispiel: Anna und Lukas als DINK-Paar
Anna (29, Marketingmanagerin, 52.000 EUR brutto) und Lukas (31, Softwareentwickler, 58.000 EUR brutto) sind seit 3 Jahren verheiratet. Kinder sind nicht geplant. Beide wollen die Aktienrente als steueroptimierte Zusatzrente nutzen.
Anna und Lukas' DINK-Strategie: Beide zahlen je 150 EUR/Monat (1.800 EUR/Jahr). Bei Zusammenveranlagung und ~110.000 EUR gemeinsamen Bruttoeinkommen liegt der GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
Mehr erfahren → bei ca. 36 %. GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
Mehr erfahren →: Sonderausgabenabzug 3.600 EUR x 36 % = 1.296 EUR vs. Zulagen 1.080 EUR. Der Sonderausgabenabzug gewinnt — Zulagen fließen ins Depot, plus 216 EUR Steuererstattung. Echte Belastung pro Person: rund 141 EUR/Monat.
Anna hat 38 Jahre, Lukas 36 Jahre bis zur Rente. Annas Depot bei 6 %: ~405.000 EUR. Lukas' Depot: ~370.000 EUR. Zusammen: 775.000 EUR. Parallel besparen beide ein freies ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Depot mit je 200 EUR/Monat — für finanzielle Flexibilität vor 67. Die Kombination aus gefördertem und freiem Depot ist bei ihrem Einkommen optimal. Ob sich das Depot vs. freies ETF-Depot in ihrem Fall lohnt, haben sie nachgelesen.
Steuerersparnis als Doppelverdiener: Doppelt absetzbar
Bei Zusammenveranlagung und 100.000 EUR gemeinsamen Bruttoeinkommen liegt der GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
Mehr erfahren → bei ca. 35 %. Die GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
Mehr erfahren → ergibt:
| Berechnung | Betrag |
|---|---|
| SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer. Mehr erfahren → (3.600 EUR x 35 %) | 1.260 EUR |
| Erhaltene Zulagen | 1.080 EUR |
| Netto-Steuererstattung (Differenz) | 180 EUR/Jahr |
| Gesamtvorteil (Zulagen + Erstattung) | 1.260 EUR/Jahr |
So funktioniert die Erstattung: Die 1.080 EUR Zulagen fließen direkt in eure Depots. Das Finanzamt prüft über die Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
Mehr erfahren →: Sonderausgabenabzug (1.260 EUR) minus Zulagen (1.080 EUR) = 180 EUR Erstattung. Ihr bekommt also beides — Zulagen im Depot und Rest-Steuererstattung aufs Konto. Wie die Steuererklärung für das Altersvorsorgedepot funktioniert, erklärt der verlinkte Ratgeber.
Kapitalentwicklung über die Jahrzehnte als Paar
| Nach ... Jahren | Eingezahlt (beide) | Depotwert gesamt (6 %) | Renditeanteil |
|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 46.800 EUR | ~65.000 EUR | ~18.200 EUR (28 %) |
| 20 Jahre | 93.600 EUR | ~182.000 EUR | ~88.400 EUR (49 %) |
| 30 Jahre | 140.400 EUR | ~396.000 EUR | ~255.600 EUR (65 %) |
| 37 Jahre | 173.160 EUR | ~770.000 EUR | ~596.840 EUR (78 %) |
78 % des Endkapitals sind Rendite. Nur 22 % habt ihr selbst eingezahlt (inklusive Zulagen). Das zeigt die Kraft des ZinseszinseffektWas ist Zinseszinseffekt?Erträge werden reinvestiert und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Über Jahrzehnte entsteht exponentielles Wachstum. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei — das beschleunigt den Effekt enorm.
Mehr erfahren →s über fast vier Jahrzehnte — besonders wenn beide Partner konsequent einzahlen. Warum ein früher Start so entscheidend ist, zeigt der verlinkte Ratgeber.
Strategie-Empfehlung für Doppelverdiener
Ohne Kinder und mit zwei Einkommen habt ihr finanziellen Spielraum. Die optimale Strategie:
- Beide auf Maximum: Je 1.800 EUR/Jahr (150 EUR/Monat). Mehr bringt keine zusätzliche Förderung.
- 100 % ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →: Keine Garantie bei 37 Jahren Laufzeit. MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
Mehr erfahren → oder FTSE All-World als Basis. - Gleicher Anbieter: Vereinfacht die Verwaltung und senkt eventuelle Depotgebühren.
- RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
Mehr erfahren →: Einmal jährlich, automatisiert wenn möglich. - Ab 2030 aufstocken: Auf je 3.600 EUR/Jahr (300 EUR/Monat), wenn der Förderhöchstbetrag steigt.
Welche ETFs im AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → zugelassen sind, erklärt der Ratgeber ETF-Auswahl. Die Kosten und Gebühren der verschiedenen Anbieter vergleicht der verlinkte Ratgeber.
Praxisbeispiel: Carla und Max mit unterschiedlichem Einkommen
Carla (33, Lehrerin, 45.000 EUR brutto) und Max (35, Grafikdesigner, 35.000 EUR brutto) verdienen unterschiedlich viel. Trotzdem zahlen beide den Höchstbetrag ein.
Carla und Max' Paar-Rechnung: Gemeinsam 80.000 EUR brutto, GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
Mehr erfahren → bei Zusammenveranlagung: ~30 %. Sonderausgabenabzug: 3.600 x 30 % = 1.080 EUR. Zulagen: 1.080 EUR. Gleichstand — kein zusätzlicher Steuervorteil, aber die vollen Zulagen fließen ins Depot. Nach 34 bzw. 32 Jahren: Carla ~350.000 EUR, Max ~310.000 EUR. Zusammen: 660.000 EUR.
Obwohl Max deutlich weniger verdient, profitiert er genauso stark von den Zulagen — die GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
Mehr erfahren → ist einkommensunabhängig. Für Max wäre die relative Belastung (150 EUR bei ~1.900 EUR netto = 7,9 %) ohne Carlas Einkommen grenzwertig. Als Paar mit gemeinsamer Kasse funktioniert es aber problemlos. Wie die Strategie bei 40.000 EUR oder 25.000 EUR Einkommen aussieht, zeigen die verlinkten Ratgeber.
Vergleich: Depot vs. freies ETF-Depot als Paar
Ohne Kinder ist der Vergleich mit einem freien ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →-Depot besonders relevant — schließlich ist die Förderquote mit 30 % niedriger als bei Familien:
| 2x Altersvorsorgedepot | 2x freies ETF-Depot | Unterschied | |
|---|---|---|---|
| Eingezahlt (eigen) | 133.200 EUR | 133.200 EUR | — |
| Zulagen | 39.960 EUR | 0 EUR | +39.960 EUR |
| VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot. Mehr erfahren → | Nein | Ja (jährlich) | Steuerstundung |
| AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase. Mehr erfahren → auf Gewinne | Nein (nachgelagert) | 26,375 % bei Verkauf | Timing-Vorteil |
| Endkapital (6 %, 37 J.) | ~770.000 EUR | ~620.000 EUR | +150.000 EUR |
150.000 EUR Vorsprung — auch ohne Kinderzulage. Der Vorteil kommt aus drei Quellen: Zulagen (39.960 EUR), Steuerstundung (keine VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
Mehr erfahren →), und dem Zinseszins auf beide Effekte. Ob sich das Altersvorsorgedepot grundsätzlich lohnt, zeigt die Entscheidungshilfe Wann lohnt sich die Aktienrente? Und wie sicher das Ganze bei einem Börsencrash ist, beantwortet der Ratgeber Was passiert bei einem Börsencrash?
Auszahlung im Alter: Über 2.500 EUR netto als Paar
770.000 EUR bei 20 Jahren Entnahme = 3.208 EUR brutto monatlich. Bei Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
Mehr erfahren → und Splitting-Tarif (ca. 19 % effektiver EinkommensteuersatzWas ist Einkommensteuersatz?Der persönliche Steuersatz auf dein Einkommen. Steigt progressiv von 14% bis 45%. Im Ruhestand typischerweise 15-30%, da das Einkommen niedriger ist als im Berufsleben.
Mehr erfahren →) bleiben rund 2.599 EUR netto monatlich — zusätzlich zur gesetzlichen Rente beider Partner. Die Auszahlungsoptionen und die Besteuerung der Aktienrente im Alter erklären die verlinkten Ratgeber.
Häufige Fragen zur Aktienrente als Doppelverdiener
Lohnt sich die Aktienrente auch ohne Kinder?
Ja — 150.000 EUR mehr Endkapital als ein freies ETF-Depot sprechen eine klare Sprache. Die Zulagen (1.080 EUR/Jahr als Paar) und die Steuerstundung (keine VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
Mehr erfahren →) machen den Unterschied. Selbst bei 30 % Förderquote ist das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
Mehr erfahren → dem freien Depot überlegen.
Was passiert, wenn wir doch noch Kinder bekommen?
Dann steigt die Förderung massiv. Die KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
Mehr erfahren → von 300 EUR pro Kind kommt obendrauf. Bei 2 Kindern steigt die Förderquote von 30 % auf 63 %. Das Depot des Kindergeldempfängers profitiert direkt — den DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
Mehr erfahren → bei Geburt aktualisieren.
Sollten wir beide den gleichen ETF wählen?
Muss nicht, kann aber die Verwaltung vereinfachen. Ein MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
Mehr erfahren →-ETF mit niedriger TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
Mehr erfahren → ist für beide die solide Basis. Wer diversifizieren will, kann ein Depot auf MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
Mehr erfahren → und das andere auf FTSE All-World setzen. Unterschiedliche Anbieter bringen keinen Rendite-Vorteil. Die ETF-Auswahl erklärt alle Optionen.
Können wir auch Einzelveranlagung statt Zusammenveranlagung wählen?
Ja, aber bei der Aktienrente ist Zusammenveranlagung fast immer vorteilhafter. Der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
Mehr erfahren → von 3.600 EUR wird gegen das gemeinsame Einkommen gerechnet — der Splittingeffekt bringt bei unterschiedlichen Einkommen einen zusätzlichen Vorteil. Nur bei sehr ähnlichen Einkommen ist der Unterschied marginal.
Weiterführende Ratgeber
Ehepaar optimieren
Allgemeine Ehepaar-Strategie mit und ohne Kinder.
60.000 EUR Einkommen
Steuerbonus bei höherem Einkommen.
Depot vs. freies ETF-Depot
Wann lohnt sich welches Modell?
150 EUR monatlich
Die optimale Sparrate im Detail.
ETF-Auswahl
Die besten ETFs fürs Altersvorsorgedepot.
Kosten und Gebühren
TER und Depotgebühren im Vergleich.