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Rentenlücke berechnen — die ehrliche Rechnung
02.04.2026

Auf einen Blick

  • Durchschnittsrente (2025) 1.769 EUR brutto / Monat
  • Nach Steuern und Abgaben ca. 1.400 EUR netto
  • Durchschnittliche Lebenshaltungskosten ca. 2.100 EUR / Monat
  • Typische Rentenlücke 500–800 EUR pro Monat
  • Über 20 Jahre Ruhestand 120.000–192.000 EUR Fehlbetrag

Was die Renteninformation wirklich aussagt

Jeder kennt den Umschlag von der Deutschen Rentenversicherung. Einmal im Jahr kommt die sogenannte Renteninformation. Darin steht, wie viel Rente du voraussichtlich bekommst — wenn du bis zum regulären Rentenalter einzahlst und dein Gehalt stabil bleibt.

Was die meisten übersehen: Die Zahl auf dem Papier ist brutto. Davon gehen noch Krankenversicherung, Pflegeversicherung und — je nach Renteneintritt — Steuern ab. Von 1.769 EUR Durchschnittsrente bleiben real nur etwa 1.400 EUR netto übrig.

Lebenshaltungskosten: Was du wirklich brauchst

Das Statistische Bundesamt beziffert die durchschnittlichen Konsumausgaben eines Einpersonenhaushalts auf rund 2.100 EUR monatlich. Darin enthalten sind:

  • Wohnen: ca. 850 EUR (Miete, Nebenkosten, Strom)
  • Lebensmittel: ca. 280 EUR
  • Mobilität: ca. 250 EUR (Auto, ÖPNV)
  • Gesundheit: ca. 120 EUR (Zuzahlungen, Medikamente)
  • Versicherungen: ca. 150 EUR
  • Freizeit und Kultur: ca. 200 EUR
  • Sonstiges: ca. 250 EUR

Reisen, Geschenke für die Enkel oder unvorhergesehene Reparaturen? Nicht eingerechnet. Wer im Alter nicht nur überleben, sondern leben will, braucht eher 2.300 bis 2.500 EUR monatlich.

Die Rentenlücke — konkret in Euro

SzenarioNetto-RenteBedarfLücke / MonatLücke über 20 Jahre
Durchschnittsverdiener1.400 EUR2.100 EUR-700 EUR-168.000 EUR
Gutverdiener (3.500 EUR netto)1.900 EUR2.500 EUR-600 EUR-144.000 EUR
Geringverdiener950 EUR1.800 EUR-850 EUR-204.000 EUR

Inflation: Der stille Feind deiner Rente

Die Rentenlücke wird mit jedem Jahr größer, denn die Inflation frisst Kaufkraft. Bei einer durchschnittlichen Inflation von 2% pro Jahr verliert deine Rente in 20 Jahren rund ein Drittel ihrer Kaufkraft. Die 1.400 EUR von heute fühlen sich in 20 Jahren an wie 940 EUR.

Rechenbeispiel: Wer heute 35 Jahre alt ist und mit 67 in Rente geht, hat noch 32 Jahre bis zum Ruhestand. Bei 2% Inflation p.a. haben 1.400 EUR dann nur noch die Kaufkraft von etwa 740 EUR in heutigen Preisen.

Warum das Altersvorsorgedepot die Antwort ist

Das AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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, das ab 2027 startet, setzt genau an dieser Lücke an. Mit einem staatlich geförderten ETF-Sparplan kannst du die Rentenlücke schließen — und dank des ZinseszinseffektWas ist Zinseszinseffekt?Erträge werden reinvestiert und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Über Jahrzehnte entsteht exponentielles Wachstum. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei — das beschleunigt den Effekt enorm.
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s wächst dein Kapital exponentiell:

  • 150 EUR/Monat, 30 Jahre, 7% Rendite: ca. 170.000 EUR Endkapital
  • Davon eingezahlt: nur 54.000 EUR — der Rest ist Rendite
  • Staatliche Förderung obendrauf: bis zu 3.000 EUR Zulage pro Jahr ab 2027

Gesetzliche Rente allein reicht nicht

Die gesetzliche Rente war nie als alleinige Altersversorgung gedacht. Sie deckt im Schnitt nur etwa 48% des letzten Nettoeinkommens ab — Tendenz sinkend. Das Altersvorsorgedepot ist die logische Ergänzung: gefördert, kostengünstig, transparent.

Fazit: Die Rentenlücke ist real — und sie betrifft fast jeden. Wer sich nur auf die gesetzliche Rente verlässt, riskiert einen Lebensstandard-Verlust von 30 bis 50 Prozent. Das Altersvorsorgedepot bietet eine echte Chance, diese Lücke zu schließen. Je früher du anfängst, desto weniger musst du monatlich sparen.

Wie groß ist deine Rentenlücke?

Berechne jetzt, wie viel du monatlich brauchst, um im Alter sorgenfrei zu leben.

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