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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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ETF als GmbH oder UG anlegen — Firmendepot Ratgeber

Das Wichtigste in Kürze

  • Steuersatz GmbH auf ETF-Erträge ~12 % effektiv
  • Privatdepot Abgeltungssteuer 26,375 %
  • Echte Firmendepot-Anbieter Flatex, LYNX, CapTrader, Vivid
  • Trade Republic / Scalable / ING / DKB Kein Firmendepot
  • Break-Even GmbH-Depot ab ~200.000 EUR Kapital

Das Problem: Geld liegt auf dem Firmenkonto und verliert Kaufkraft

Viele GmbH- und UG-Gesellschafter stehen vor demselben Problem: Die Firma erwirtschaftet Gewinne, die nicht sofort ausgeschüttet werden sollen — aber auf dem Geschäftskonto verlieren sie bei aktuell 1–2 % Tagesgeld Jahr für Jahr real an Wert. Die Lösung: Ein Firmendepot mit ETFs.

Aber hier beginnt das erste Problem: Die meisten bekannten Broker wie Trade Republic, Scalable Capital, ING oder DKB bieten kein Depot für GmbHs oder UGs an. Nur spezialisierte Anbieter haben echte Firmendepots.

Welche Anbieter haben ein echtes Firmendepot?

Anbieter Firmendepot für GmbH/UG Besonderheit
Flatex Ja Größter deutscher Online-Broker, 1.500+ ETFs
LYNX Broker Ja Interactive-Brokers-Infrastruktur, weltweite Börsen
CapTrader Ja Für größere Portfolios (min. 2.000 EUR)
Vivid Business Ja Banking + ETF in einer App
Trade Republic Nein Nur Privatpersonen
Scalable Capital Nein Nur Privatpersonen
ING / DKB Nein Nur Privatpersonen

Der Steuervorteil: 12 % statt 26,375 %

Das Investmentsteuergesetz (InvStG) gewährt Kapitalgesellschaften eine Teilfreistellung von 80 % auf Aktienfonds-ETFs bei der Körperschaftsteuer. Effektiv zahlt die GmbH damit nur rund 12 % auf ETF-Gewinne — verglichen mit 26,375 % Abgeltungssteuer im Privatdepot. Das klingt nach wenig Unterschied, macht aber über 20–30 Jahre dank Zinseszins einen erheblichen Betrag aus.

Wichtig: Der Vorteil gilt nur solange das Geld in der GmbH bleibt. Bei Ausschüttung an den Gesellschafter fällt nochmals Kapitalertragsteuer an — die Gesamtbelastung liegt dann bei 35–40 %. Das GmbH-Depot lohnt sich daher für langfristige Thesaurierung, nicht für regelmäßige Entnahmen.

UG oder GmbH — was ist besser?

Beide Rechtsformen können ein Firmendepot führen und zahlen denselben Steuersatz. Der Unterschied: Die UG hat eine gesetzliche Thesaurierungspflicht (25 % des Jahresüberschusses als Rücklage bis 25.000 EUR Stammkapital). Für reine ETF-Investoren, die sowieso alles reinvestieren wollen, ist das kein Problem — für alle anderen kann die GmbH sinnvoller sein.

Alle Details im neuen Ratgeber

Wir haben sechs Seiten zum Thema veröffentlicht — von der Steuerberechnung über den Anbieter-Vergleich bis zur Break-Even-Analyse der Spardosen-GmbH:

ETF als GmbH — Übersicht

Hauptseite: alle Anbieter, Steuern, Break-Even und Entscheidungshilfe auf einen Blick.

Firmendepot Anbieter Vergleich

Flatex, LYNX, CapTrader, Vivid Business — alle Konditionen im Detail.

Steuern im GmbH-Depot

InvStG, Teilfreistellung, Vorabpauschale, Gewerbesteuer — alle Steuerregeln erklärt.

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