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Commerzbank und Sparkassen Altersvorsorgedepot 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Geplanter Start 1. Januar 2027
  • Erreichbare Kundenbasis ca. 50 Mio. Kunden
  • Filialen deutschlandweit über 8.000
  • ETF-Partner Deka (Sparkasse), Commerzbank AM
  • Beratung in der Filiale Ja

Was bisher bekannt ist

Die Commerzbank — zu der auch die Comdirect gehört — und die Sparkassen-Finanzgruppe haben Anfang August angekündigt, ihre Kräfte beim AltersvorsorgedepotWas ist Altersvorsorgedepot?Neues staatlich gefördertes ETF-Depot für die Altersvorsorge ab 2026/2027. Ersetzt die Riester-Rente. Mit Grundzulage (max. 540 EUR/Jahr), Sonderausgabenabzug (bis 1.800 EUR/Jahr) und Pfändungsschutz.
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zu bündeln. Beide Institute planen, zum offiziellen Start am 1. Januar 2027 jeweils eigene Depot-Produkte anzubieten, aber auf einer gemeinsamen technischen Infrastruktur aufzubauen. Für Kunden bedeutet das: Beratung und Depotführung über die lokale Sparkasse oder Commerzbank-Filiale, mit digitaler Verwaltung über die jeweilige App.

Die Ankündigung ist strategisch bedeutsam: Sparkassen und Commerzbank erreichen zusammen rund 50 Millionen Kunden in Deutschland. Damit könnten sie eine Zielgruppe ansprechen, die Neobroker bisher nicht erreichen — insbesondere ältere Arbeitnehmer und Menschen, die Wert auf persönliche Beratung legen.

Was die Angebote voraussichtlich enthalten

Merkmal Sparkasse (S-Broker / Deka) Commerzbank / Comdirect
Depotführung Voraussichtlich kostenlos 0 EUR (3 Jahre), dann unklar
ETF-Anbieter Deka-ETFs (Schwerpunkt) Breite Auswahl (iShares, Xtrackers, etc.)
Sparplan-Kosten Noch nicht bekannt Voraussichtlich 0 EUR (Top-Preis)
Filialberatung Ja (11.000+ Filialen) Ja (ca. 800 Filialen)
App / Online Sparkassen-App + S-Broker Comdirect-App

Warum das für den Markt wichtig ist

Bisher dominieren Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital die Berichterstattung über das Altersvorsorgedepot. Sie sind günstig, digital und bei jungen Anlegern beliebt. Aber: Rund 60 Prozent der deutschen Bankkonten liegen bei Sparkassen und Volksbanken. Wenn diese Institute attraktive Depot-Angebote vorlegen, könnte die Teilnahmequote am Altersvorsorgedepot deutlich steigen — insbesondere in der breiten Bevölkerung.

Für dich als Verbraucher bedeutet mehr Wettbewerb bessere Konditionen. Je mehr Anbieter um Kunden werben, desto stärker sinken die Kosten. Sparkasse als Depotanbieter und Commerzbank im Profil.

Stellt sich die Frage: Filialbank oder Neobroker?

Die Antwort hängt von deinen Präferenzen ab. Wenn du digital-affin bist und keinen persönlichen Berater brauchst, sind Neobroker die günstigere Wahl. Wenn du Wert auf persönliche Beratung legst, in einer Filiale Fragen stellen möchtest und dein Depot lieber bei deiner Hausbank führst, könnten Sparkasse oder Commerzbank die richtige Wahl sein. Inhaltlich — also beim ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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-Sparplan selbst — gibt es kaum Unterschiede. Ein MSCI-World-ETF ist ein MSCI-World-ETF, egal bei welchem Anbieter.

Entscheidend sind die Kosten: Wenn die Sparkasse 1,50 Euro pro Sparplanausführung verlangt und der Neobroker null, zahlst du bei der Sparkasse über 30 Jahre 540 Euro mehr. Das klingt wenig — ist aber Geld, das stattdessen für dich haette arbeiten können. Filialbanken im Vergleich.

Was wir noch nicht wissen

Die genauen Konditionen — insbesondere Sparplan-Gebühren, TERWas ist TER?Total Expense Ratio — die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds/ETFs in Prozent. Günstige ETFs: 0,1-0,3%. Das Standarddepot darf max. 1,0% kosten.
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der angebotenen ETFs und eventülle Beratungsgebühren — stehen noch nicht fest. Auch die Frage, ob die Sparkassen ein einheitliches Angebot machen oder jede Sparkasse eigene Konditionen setzt, ist offen. Wir werden die Entwicklung beobachten und den Anbieter-Vergleich aktualisieren, sobald die Details feststehen.

Laut Deutschem Sparkassen- und Giroverband (DSGV) soll das Angebot zum Jahreswechsel bereitstehen. Damit wäre die Sparkassen-Gruppe einer der größten Anbieter am Markt — zumindest gemessen an der Kundenzahl.

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