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7 Steuertipps für Selbständige zur Altersvorsorge

Key-Facts: Steuern und Altersvorsorge

  • SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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    Depot bis 1.800 € / Jahr
  • Sonderausgabenabzug Rürup (2026) bis 27.566 € / Jahr
  • Steuerersparnis bei 42 % GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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    + vollem Depot ca. 756 € / Jahr
  • GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    Depot bis 540 € / Jahr
  • GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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    automatisch durch Finanzamt
  • Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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    Auszahlung im Alter steuerpflichtig

Tipp 1: Altersvorsorgedepot voll ausschöpfen

Der naheliegendste und wichtigste Tipp: Schöpfe den maximalen SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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von 1.800 € pro Jahr voll aus. Bei einem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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von 35 % sparst du 630 € Steuern, bei 42 % sind es 756 €. Investiert in einen breit gestreuten ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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wie den MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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wächst dein Depot langfristig mit rund 7 % pro Jahr.

Der Clou: Du sparst Steuern in der Einzahlungsphase (hoher EinkommensteuersatzWas ist Einkommensteuersatz?Der persönliche Steuersatz auf dein Einkommen. Steigt progressiv von 14% bis 45%. Im Ruhestand typischerweise 15-30%, da das Einkommen niedriger ist als im Berufsleben.
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als Selbständiger) und zahlst sie erst bei Auszahlung im Alter (niedriger Steuersatz als Rentner). Diese Steuerstundung ist bares Geld.

Rechenbeispiel: 1.800 € Einzahlung bei 42 % Grenzsteuersatz = 756 € Steuerersparnis. Im Alter bei 25 % Steuersatz = 450 € Steuern auf 1.800 € Auszahlung. Nettovorteil: 306 € — jedes Jahr.

Tipp 2: Rürup-Rente on top packen

Das Altersvorsorgedepot und die Rürup-Rente laufen steuerlich auf verschiedenen Schienen. Das heißt: Du kannst beide voll nutzen. Rürup-Beiträge sind 2026 zu 100 % als Sonderausgaben absetzbar — bis zu 27.566 € (Ledige) bzw. 55.132 € (Verheiratete).

Vorsorgebaustein Max. Beitrag / Jahr Steuerersparnis (42 %) Steuerersparnis (35 %)
Altersvorsorgedepot 1.800 € 756 € 630 €
Rürup-Rente 27.566 € 11.578 € 9.648 €
Kombination 29.366 € 12.334 € 10.278 €

Bei voller Ausschöpfung beider Töpfe sparst du über 12.000 € Steuern pro Jahr. Das ist Geld, das du ohnehin an das Finanzamt gezahlt hättest — und das jetzt für dich arbeitet.

Tipp 3: GünstigerprüfungWas ist Günstigerprüfung?Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich vorteilhafter ist. Du bekommst immer das bessere Ergebnis.
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verstehen und nutzen

Beim Altersvorsorgedepot prüft das Finanzamt automatisch, ob dir die Zulagen (GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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+ KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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) oder der SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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mehr bringen. Das nennt sich Günstigerprüfung. Du musst nichts beantragen — es passiert automatisch.

Faustregel: Bei einem GrenzsteuersatzWas ist Grenzsteuersatz?Der Steuersatz, der auf den letzten verdienten Euro anfällt. Liegt je nach Einkommen zwischen 14% und 45%. Entscheidend für die Berechnung der Steuerersparnis.
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unter 25 % und/oder Kindern gewinnen meist die Zulagen. Ab 30 % aufwärts lohnt sich der Sonderausgabenabzug mehr. In beiden Fällen bekommst du automatisch das bessere Ergebnis.

Tipp 4: DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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stellen

Die Zulagen für das Altersvorsorgedepot fließen nicht automatisch. Du musst sie beantragen — beim Anbieter, nicht beim Finanzamt. Der Trick: Stelle einen DauerzulagenantragWas ist Dauerzulagenantrag?Einmalige Vollmacht an den Depotanbieter, jedes Jahr automatisch die staatlichen Zulagen beim Bundeszentralamt für Steuern zu beantragen. Einmal Häkchen setzen — fertig.
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. Dann wird die Zulage jedes Jahr automatisch beantragt, ohne dass du dich darum kümmern musst.

Ohne Dauerzulagenantrag verschenkst du bis zu 540 € GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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plus bis zu 300 € KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
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pro Kind — jedes Jahr. Das summiert sich über die Laufzeit auf tausende Euro.

Tipp 5: Ehegatten-Strategie nutzen

Bist du verheiratet, kann dein Ehepartner ein eigenes Depot eröffnen — selbst wenn er oder sie nicht erwerbstätig ist (abgeleitete Förderberechtigung). So verdoppelst du die Zulagen und den Sonderausgabenabzug. Bei einem Paar mit zwei Kindern sind das bis zu 950 € Zulagen pro Jahr — geschenktes Geld.

Praxis-Tipp: Die abgeleitete Förderberechtigung funktioniert, wenn ein Partner unmittelbar förderberechtigt ist (z.B. pflichtversichert). Der andere Partner kann dann ein eigenes Depot eröffnen und die volle Förderung erhalten.

Tipp 6: VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
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und AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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im Blick behalten

Im Altersvorsorgedepot fallen während der Ansparphase keine AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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und keine VorabpauschaleWas ist Vorabpauschale?Jährliche Mini-Steuer auf Fondsgewinne in normalen Depots. Im Altersvorsorgedepot fällt sie NICHT an — ein Vorteil gegenüber dem freien ETF-Depot.
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an. Das ist ein enormer Vorteil gegenüber einem normalen Depot, wo du jährlich auf die Vorabpauschale Steuern zahlst. Im geförderten Depot bleibt das Geld zu 100 % investiert — der Zinseszinseffekt arbeitet ungebremst.

Erst bei Auszahlung im Alter greift die Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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: Du zahlst auf die Auszahlung deinen persönlichen EinkommensteuersatzWas ist Einkommensteuersatz?Der persönliche Steuersatz auf dein Einkommen. Steigt progressiv von 14% bis 45%. Im Ruhestand typischerweise 15-30%, da das Einkommen niedriger ist als im Berufsleben.
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. Bei den meisten Rentnern liegt der deutlich unter dem Satz während der Erwerbsphase.

Tipp 7: Timing der Einzahlung optimieren

Zahle am Jahresanfang ein, nicht am Jahresende. Warum? Je früher das Geld im Depot ist, desto länger arbeitet der Zinseszinseffekt. Eine Einmalzahlung von 1.800 € im Januar hat nach 30 Jahren bei 7 % Rendite rund 13.700 € an zusätzlicher Rendite gegenüber einer Einzahlung im Dezember — über die gesamte Laufzeit betrachtet.

Wenn du monatlich einzahlst, ist der Effekt kleiner, aber immer noch vorhanden. Richte den Dauerauftrag auf den Monatsanfang ein.

Achtung: FörderschädlichWas ist Förderschädlich?Wenn du das Geld vor dem Rentenalter entnimmst, musst du alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Die Kursgewinne darfst du behalten.
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e Verwendung vermeiden!
Entnimmst du Geld vor dem Rentenalter, musst du alle Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Das kann tausende Euro kosten. Halte deshalb immer ein separates Liquiditäts-Polster außerhalb des Depots.

Zusammenfassung: Die optimale Steuer-Strategie

Stufe 1: Altersvorsorgedepot voll ausschöpfen (1.800 € / Jahr) → Anlage AVWas ist Anlage AV?Das Formular in der Steuererklärung für die Altersvorsorge. Hier trägst du deine Beiträge zum Altersvorsorgedepot ein. Wird größtenteils vom Anbieter vorausgefüllt.
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in der Steuererklärung

Stufe 2: Rürup-Rente nach Möglichkeit aufstocken → bis 27.566 € absetzbar

Stufe 3: Ehepartner mit eigenem Depot fördern lassen → doppelte Zulagen

Stufe 4: Dauerzulagenantrag stellen → nichts verschenken

Stufe 5: Im Alter: Nachgelagerte BesteuerungWas ist Nachgelagerte Besteuerung?Steuerprinzip bei der Altersvorsorge: In der Ansparphase steuerfrei, erst bei der Auszahlung im Ruhestand wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
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nutzen → niedrigerer Steuersatz

Vollständige Informationen zur Sozialversicherung und Krankenversicherung findest du in den jeweiligen Ratgebern.

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