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Historische Boersencrashs — und warum Langfristanleger immer gewonnen haben

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Groesster Crash aller Zeiten 1929: -89% (Dow Jones)
  • Schnellster Crash 1987: -22% an einem Tag
  • Laengste Erholung Dotcom 2000: ca. 7 Jahre
  • Schnellste Erholung Corona 2020: ca. 5 Monate
  • MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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    ueber 15 Jahre historisch NIE im Minus

Ueberblick: Alle grossen Crashs seit 1929

CrashVerlust (Tiefpunkt)Dauer bis ErholungAusloeser
Weltwirtschaftskrise 1929-89%ca. 25 JahreSpekulation, Bankenkrise
Schwarzer Montag 1987-34%ca. 2 JahreComputerhandel, Panik
Dotcom-Blase 2000-49%ca. 7 JahreTechnologie-Spekulation
Finanzkrise 2008-55%ca. 5 JahreSubprime, Bankenkollaps
Corona-Crash 2020-35%ca. 5 MonatePandemie, Lockdowns

1929 — Die Weltwirtschaftskrise

Boersencrashs und Erholungen — historische Perspektive seit 1929

Am Donnerstag, den 24. Oktober 1929 — dem sogenannten "Schwarzen Donnerstag" — brach Panik an der New Yorker Boerse aus. Haendler rannten schreiend ueber das Parkett, Kurse fielen so schnell, dass die Ticker nicht mehr hinterherkamen. Am darauffolgenden "Schwarzen Dienstag" (29. Oktober) wurden 16 Millionen Aktien verkauft — ein Rekord, der Jahrzehnte hielt. Bis Juli 1932 hatte der Dow Jones 89% seines Wertes verloren. Millionen Menschen verloren ihre Ersparnisse, 9.000 Banken kollabierten allein in den USA, die Weltwirtschaft versank in einer Depression, die ein Jahrzehnt dauern sollte.

Die Erholung dauerte bis 1954 — rund 25 Jahre. Aber: Wer regelmaessig per Sparplan investiert haette (was damals kaum moeglich war), haette deutlich schneller im Plus gestanden, weil er in der Krise guenstig nachkaufte.

1987 — Der Schwarze Montag

Am Montag, den 19. Oktober 1987, passierte etwas, das bis dahin fuer unmoeglich gehalten wurde: Der Dow Jones fiel an einem einzigen Tag um 22,6% — 508 Punkte. Zum Vergleich: Selbst am schlimmsten Tag des 1929er-Crashs waren es "nur" 12,8%. Der Verlust entsprach einer Vernichtung von rund 500 Milliarden USD an Boersenwert — an einem einzigen Nachmittag. Ausloeser waren computergestuetzte Handelsprogramme ("Portfolio Insurance"), die eine Verkaufslawine ausloesten. Je mehr die Kurse fielen, desto mehr verkauften die Computer automatisch — ein Teufelskreis.

Die Erholung dauerte nur etwa 2 Jahre. Wer am Tag vor dem Crash investiert hatte und einfach gehalten hat, stand 1989 wieder im Plus — und danach deutlich darueber. Der Crash fuehrte zur Einfuehrung von "Circuit Breakers" an den US-Boersen: automatische Handelsstopps bei extremen Kursverlusten, die bis heute gelten.

2000 — Die Dotcom-Blase

Ende der 1990er Jahre explodierten die Kurse von Internet-Unternehmen. Firmen ohne Umsatz, ohne Gewinn und ohne Geschaeftsmodell wurden mit Milliarden bewertet. Als die Blase im Maerz 2000 platzte, verloren Technologie-Indizes ueber 75%. Detaillierte Analyse: Dotcom-Blase 2000.

2008 — Die Finanzkrise

Die Finanzkrise 2008 war der schlimmste Boersencrash seit der Weltwirtschaftskrise. Ausgeloest durch faule Hypothekenkredite (Subprime) in den USA, brach das globale Finanzsystem fast zusammen. Der MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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verlor rund 55%. Detaillierte Analyse: Finanzkrise 2008.

2020 — Der Corona-Crash

Im Maerz 2020 brachen die Boersen innerhalb von 4 Wochen um bis zu 35% ein — der schnellste Crash der Geschichte. Und die Erholung war ebenso rekordverdaechtig: Bereits im August 2020 standen die Maerkte wieder auf Vorkrisenniveau. Detaillierte Analyse: Corona-Crash 2020.

Die entscheidende Erkenntnis: Zeit schlaegt Timing

Haltedauer MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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Schlechtestes Ergebnis (historisch)Bestes ErgebnisDurchschnitt
1 Jahr-40%+55%ca. +9%
5 Jahre-4% p.a.+28% p.a.ca. +8%
10 Jahre-1% p.a.+19% p.a.ca. +8%
15 Jahre+2% p.a.+15% p.a.ca. +8%
20 Jahre+3% p.a.+14% p.a.ca. +8%
Die zentrale Botschaft: Bei einer Haltedauer von 15 Jahren oder mehr gab es in der gesamten Geschichte des MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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keinen einzigen Zeitraum mit negativer Rendite. Nicht nach der Dotcom-Blase, nicht nach der Finanzkrise, nicht nach dem Corona-Crash. Wer durchgehalten hat, hat immer gewonnen. Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) belegt das mit seinem bekannten Rendite-Dreieck.
Was waere wenn — der ultimative Test: Wer am 9. Oktober 2007, dem absoluten Hoechststand vor der Finanzkrise, 10.000 EUR in den MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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investiert haette, haette im Maerz 2009 nur noch 4.500 EUR gehabt. Panik pur. Aber wer einfach gehalten hat: Anfang 2025 waeren es ueber 35.000 EUR. Und wer stattdessen am 9. Maerz 2009 (dem absoluten Tiefpunkt) investiert haette? Aus 10.000 EUR waeren ueber 75.000 EUR geworden. Die Angst der anderen war die Chance der Geduldigen.

Daten zur langfristigen Wertentwicklung findest du auch bei der Deutschen Bundesbank und der Europaeischen Zentralbank (EZB).

Was bedeutet das fuer dein Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot ist auf langfristiges Investieren ausgelegt — typischerweise 20, 30 oder sogar 40 Jahre. Genau dieser lange Zeitraum ist der beste Schutz gegen Boersencrashs:

  • Crashs werden zu Kaufgelegenheiten: Per Sparplan kaufst du bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile
  • Keine Panikverkaeufe: Das Geld ist bis zur Rente gebunden — du kannst nicht impulsiv verkaufen
  • Steuerfreie Erholung: Kein AbgeltungsteuerWas ist Abgeltungsteuer?Pauschale Steuer von 26,375% (inkl. Soli) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Gilt für normale Depots, NICHT für das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase.
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    -Verlust beim RebalancingWas ist Rebalancing?Regelmäßige Umschichtung der Anlagen, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Im Altersvorsorgedepot steuerfrei möglich.
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    in der Ansparphase
  • Staatliche Foerderung: GrundzulageWas ist Grundzulage?Staatlicher Zuschuss zum Altersvorsorgedepot: 50% auf die ersten 360 EUR, 25% auf 361-1.800 EUR Eigenbeitrag. Maximal 540 EUR pro Jahr.
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    , KinderzulageWas ist Kinderzulage?Zusätzliche staatliche Zulage von bis zu 300 EUR pro kindergeldberechtigtem Kind pro Jahr. Wird als 1:1-Matching des Eigenbeitrags gewährt.
    Mehr erfahren →
    und SonderausgabenabzugWas ist Sonderausgabenabzug?Beiträge zum Altersvorsorgedepot (bis 1.800 EUR/Jahr) können als Sonderausgaben in der Steuererklärung abgesetzt werden und reduzieren die Einkommensteuer.
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    druecken das Risiko weiter
Vergangene Renditen sind keine Garantie: Die historische Analyse zeigt starke Muster, aber die Zukunft kann anders verlaufen. Ein breit gestreuter ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
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im Altersvorsorgedepot minimiert das Risiko — eliminiert es aber nicht vollstaendig. Diversifikation ueber verschiedene Anlageklassen und Regionen bleibt wichtig.

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