Iran-Krise belastet Märkte: DAX steigt trotz Kriegssorgen über 24.200
Morning Briefing — Montag, 04.05.2026
Montag, 4. Mai 2026 – Die Märkte zeigen sich heute überraschend robust, obwohl die Eskalation im Iran-Konflikt für erhebliche geopolitische Spannungen sorgt. Der DAX klettert um 1,41 Prozent auf 24.292 Punkte, während gleichzeitig die Finanzminister der Euro-Länder über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges beraten. Ein paradoxer Start in die neue Handelswoche, der zeigt: Die Börse tickt oft anders als erwartet.
Inhalt
Wochenrückblick: Volatilität prägt das Geschehen
Die vergangene Woche war geprägt von erheblicher Unsicherheit. Der DAX schwankte zwischen Kriegsängsten und überraschend robusten Konjunkturdaten. Mit einem Wochenplus von rund 0,8 Prozent konnte sich der deutsche Leitindex letztendlich behaupten, auch wenn die täglichen Ausschläge teilweise bei über zwei Prozent lagen.
Der S&P 500 zeigte sich stabiler und legte in der vergangenen Woche um 1,2 Prozent zu. Besonders bemerkenswert: Trotz der geopolitischen Spannungen suchten Anleger weiterhin Zuflucht in US-Aktien. Die amerikanische Wirtschaft profitiert paradoxerweise von den Rüstungsexporten, die Trump für seine Verbündeten im Iran-Krieg genehmigt hat.
Gold, traditioneller Krisengewinner, gab hingegen über die Woche um 2,3 Prozent nach. Bei aktuell 4.615 Dollar je Unze liegt das Edelmetall deutlich unter den Höchstständen von über 5.000 Dollar, die wir 2025 gesehen haben. Öl pendelte um die 102-Dollar-Marke und reagierte nervös auf jede Schlagzeile aus dem Nahen Osten.
Vollständige Analyse lesen
Kostenlos anmelden und die tägliche Marktanalyse freischalten.
Kostenlos anmeldenMorning Briefing — jeden Morgen um 5 Uhr auf AktienRenteRechner.de