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Ab 2027 gibt es staatlich geförderte ETF-Depots zur Altersvorsorge — die Aktienrente. Hier erfährst du alles dazu.

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Berkshire Hathaway — Warren Buffetts Beteiligungsimperium
Gründung
1839 / Buffett ab 1965
Mitarbeiter
~396.000
Umsatz (2024)
365 Mrd. USD
Dividende
0% (zahlt nie Dividende)
KGV
~10
MSCI-Gewicht
~0,8%

Key-Facts: Berkshire Hathaway

  • Unternehmen Berkshire Hathaway Inc
  • ISIN US0846707026
  • Ticker BRK.B
  • Börse NYSE
  • Branche Beteiligungsgesellschaft
  • Land USA
  • Marktkapitalisierung ca. 900 Mrd. USD

Von der Textilfabrik zum Imperium

Berkshire Hathaway war ursprünglich eine Textilfabrik in New Bedford, Massachusetts — gegründet 1839. Warren Buffett übernahm 1965 die Kontrolle. Die Textilfabrik schloss er später — er nannte den Kauf "den dummsten Fehler meines Lebens". Aber den Namen behielt er. Als tägliche Erinnerung an die Gefahr, für ein mittelmaeessiges Geschäft zu viel zu bezahlen.

Was Buffett aus dieser Textilfabrik machte, ist beispiellos: Ein Konglomerat aus Versicherungen (GEICO), Eisenbahnen (BNSF), Energieunternehmen, Coca-Cola-Beteiligungen und einem Aktienportfolio im Wert von Hunderten Milliarden Dollar.

Die teuerste Aktie der Welt

Eine A-Aktie von Berkshire Hathaway kostet über 600.000 Dollar. Das ist kein Druckfehler. Buffett hat nie einen Aktiensplit durchgeführt, weil er langfristige Investoren will, keine Spekulanten. Für Normalanleger gibt es die B-Aktien (BRK.B) für rund 400 Dollar — mit 1/1.500 des Stimmrechts einer A-Aktie.

Apple: 40% des Aktienportfolios

Buffett, der jahrzehntelang Tech-Aktien mied, investierte ab 2016 massiv in Apple. Heute macht Apple über 40% von Berkshires gesamtem Aktienportfolio aus. Buffetts Begründung: Apple sei kein Tech-Unternehmen, sondern ein Konsumgüter-Unternehmen mit unglaublicher Markentreue. Die Apple-Position allein ist mehr wert als der gesamte Börsenwert von 95% aller S&P-500-Unternehmen.

200 Milliarden Dollar Cash — und wartet

Berkshire sitzt auf über 200 Milliarden Dollar in kurzfristigen US-Staatsanleihen und Bargeld. Das ist mehr als das BIP vieler Länder. Buffett kauft nur, wenn etwas billig ist. Und wenn er wenig findet, das seinen Qualitätsanspruechen genügt, wartet er eben. Für Aktionäre ist das frustrierend — aber auch beruhigend: Wenn der nächste Crash kommt, hat Berkshire die Feuerkraft, im großen Stil zuzuschlagen.

Wusstest du?

Buffett hat nie eine Dividende gezahlt — in fast 60 Jahren. Sein Argument: Er kann jeden Dollar besser investieren, als ihn an Aktionäre auszuschuetten. Und die historische Performance gibt ihm recht. Wer 1965 für 1.000 Dollar Berkshire-Aktien kaufte, besitzt heute ein Vermögen von über 30 Millionen Dollar.

Charlie Munger (1924–2023) und die Nachfolgefrage

Im November 2023 starb Charlie Munger, Buffetts kongenaler Partner, im Alter von 99 Jahren. Munger war mehr als ein Vize-Chairman — er war Buffetts intellektuelles Gegengewicht, sein Sparringspartner über sechs Jahrzehnte. Sein Tod markierte das Ende einer Ära.

Buffett selbst ist 94 Jahre alt. Sein Nachfolger steht fest: Greg Abel, der das operative Geschäft übernehmen wird. Die große Frage: Kann jemand Buffetts Instinkt für Investments ersetzen? Wahrscheinlich nicht. Aber Berkshires Struktur — dezentral, mit eigenständigen Tochtergesellschaften — ist darauf ausgelegt, auch ohne Buffett zu funktionieren.

Woodstock of Capitalism

Jedes Jahr im Mai pilgern über 40.000 Menschen nach Omaha, Nebraska, zur Berkshire-Hauptversammlung. Buffett und (früher) Munger beantworteten stundenlang Fragen, assen See's Candies, tranken Cherry Coke. Mehr auf berkshirehathaway.com. Es ist die einzige Hauptversammlung der Welt, die ein eigenes Kult-Phänomen ist.

Performance: Berkshire-Aktie im Zeitverlauf

1 Jahr
+25%
5 Jahre
+120%
10 Jahre
+280%
MSCI World
+180% (10J)

+280% in zehn Jahren — solide, aber nicht so spektakulaer wie bei Tech-Werten. Berkshires Stärke liegt woanders: extrem geringe Volatilität. Während Tech-Aktien 2022 um 30-70% einbrachen, verlor Berkshire kaum. Für konservative Anleger ist das Gold wert.

In welchen ETFs steckt Berkshire?

  • MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
    Mehr erfahren →
    — Top-15-Position
  • S&P 500 — Gewicht ca. 1,8%
  • MSCI ACWI — Gewicht ca. 0,7%

Berkshire ist nicht im NASDAQ-100, da es an der NYSE gelistet ist.

Wichtig: Im Altersvorsorgedepot (ab 2027) sind Einzelaktien wie Berkshire Hathaway nicht zugelassen. Nur breit gestreute ETFWas ist ETF?Exchange Traded Fund — ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Aktienindex (z.B. MSCI World) nachbildet. Günstig, breit gestreut, ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Mehr erfahren →
s kommen infrage. Berkshire ist im MSCI WorldWas ist MSCI World?Aktienindex mit über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Durchschnittliche Rendite seit 1970: ca. 7% pro Jahr. Der Klassiker für ETF-Sparpläne.
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Häufige Fragen

Kann ich Berkshire Hathaway-Aktien im Altersvorsorgedepot halten?

Berkshire Hathaway-Aktien (ISIN: US0846707026) können im Altersvorsorgedepot gehalten werden, wenn der Anbieter Einzelaktien erlaubt. Die meisten Anbieter fokussieren auf ETFs und zugelassene Fonds. Für maximale Förderung: ETF-Basis empfohlen, Einzelaktien als Beimischung.

Ist Berkshire Hathaway ein gutes Investment für die Altersvorsorge?

Berkshire Hathaway ist ein etabliertes US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft-Unternehmen. Als Einzelaktie: höhere Chance und höhere Risiko als ein ETF. Für die Altersvorsorge gilt: Einzelaktien max. 10-20% des Depots, Rest breit diversifiziert in globale ETFs.

Wie kaufe ich Berkshire Hathaway-Aktien im Altersvorsorgedepot?

Berkshire Hathaway (ISIN US0846707026) ist an deutschen Börsen handelbar. Im Altersvorsorgedepot: über den gewählten Anbieter (ING, DKB, Trade Republic etc.) kaufen. Sparplan möglich, wenn Anbieter unterstuetzt. Ordergebühren beachten.

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